BRS Schwerin


Touristische Entwicklungskonzeption Hauptausschuss 4. September 2012 Gesamtkonzeption – Überblick Erarbeitet durch die CIMA Beratung + Management GmbH Dipl.-Sozialwirt Uwe Mantik, Partner und Projektleiter Dipl.-Geographin Kristin Just, Beraterin Amt für Wirtschaft und Liegenschaften CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Touristische Entwicklungskonzeption für die Landeshauptstadt Schwerin ab 2012 1 Touristische Entwicklungskonzeption Hauptausschuss 4. September 2012 Historie Ende 2010/Anfang 2011 Gespräche mit Land betreffs Förderung des Projektes und inhaltliche Abstimmung der Leistungsbeschreibung für Auftragsvergabe mit den Beteiligten Februar 2011 beauftragt die Landeshauptstadt die Stadtmarketinggesellschaft mbH (SMG) mit der Durchführung des Ausschreibungsverfahren und ergänzend erfolgte Abschluss eines Durchführungsvertrages mit SMG für die Abwicklung des Gesamtprozesses bis zur Abgabe des Abschlussberichtes durch die CIMA einschließlich finanzieller Abwicklung Angebotsanforderungen durch die SMG an dwif, Brandmeyer, CIMA und Project M Mai 2011 Beschluss des Aufsichtsrates SMG in Abstimmung mit der Landeshauptstadt über Vergabe an die CIMA GmbH Amt für Wirtschaft und Liegenschaften CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin September 2010 Information an den HA betr. Förderantrag 2 Touristische Entwicklungskonzeption Hauptausschuss 4. September 2012 Prozess Steuerung durch Lenkungsgruppe (SMG, LH SN, Land M-V, Vertreter Wirtschaft, Behörden, Kultur, Tourismus) 50 Expertengespräche 3 regelmäßig tagende Arbeitskreise (Altstadt, Wasser, Marketing) mit über 20 Teilnehmern Präsentationen der CIMA in diversen Arbeitsgruppen und Gremien Amt für Wirtschaft und Liegenschaften CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Gesamtprozess von Juni 2011 bis Juli 2012 3 Touristische Entwicklungskonzeption Hauptausschuss 4. September 2012 Gesamtkosten netto 71.970,00 Euro GA-Förderung/Nettoförderung 50.000,00 Euro Kofinanzierung durch Stadtmarketing und Baustein Altstadt durch Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, Kaufhaus Kressmann und Marienplatzgalerie 21.970,00 Euro Amt für Wirtschaft und Liegenschaften CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Kosten 4 Touristische Entwicklungskonzeption Hauptausschuss 4. September 2012 Wassertourismus: Maßnahmen-Clusterung und Handlungsprogramm 41 Infrastrukturprojekte mit Bewertung nach Zielgruppen, Alleinstellungsmerkmalen, Marktpotenzial und Umsetzungschancen Bewertung von Netzprojekten in Bezug auf Region und angrenzende Wassertourismusreviere Altstadt: Kern ist Quartiersbildung im Altstadtraum umfangreicher Maßnahmenkatalog (15 übergeordnete Maßnahmen und rund 40 Einzelprojekte) mit Priorisierung Amt für Wirtschaft und Liegenschaften CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Maßnahmen 5 Touristische Entwicklungskonzeption Hauptausschuss 4. September 2012 1. Großer Moor/Schlachtermarkt (2013) 2. Anbindung der innerstädtischen Radwege an das touristische Radfernwegenetz (2013) 3. Hafenanlage Kaninchenwerder (2013) 4. Wasserseitige Erschließung Freilichtmuseum Mueß (2014) 5. Ausbau Infrastruktur Zippendorfer Strand (2015) Amt für Wirtschaft und Liegenschaften CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Planung der Maßnahmen mit höchster Priorität 6 Die folgenden Seiten der CIMA Beratung + Management GmbH stellen eine grobe Zusammenfassung der Gesamtkonzeption dar und beinhalten die wichtigsten Eckdaten. Amt für Wirtschaft und Liegenschaften CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Touristische Entwicklungskonzeption Hauptausschuss 4. September 2012 7 Wirtschaftsfaktor Tourismus Vereinfachte Input – Output – Analyse für Schwerin  Umsetzungsstrategie CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Bearbeitung: CIMA Beratung + Management GmbH 2012 8 Wirtschaftsfaktor Tourismus Vereinfachte Input – Output – Analyse für Schwerin  Umsetzungsstrategie CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Bearbeitung: CIMA Beratung + Management GmbH 2012 9 Zwischenbericht CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Wirtschaftsfaktor Tourismus Effekte 10 Wirtschaftsfaktor Tourismus Eingangsgrößen Eingangsgröße Übernachtungen Tages‐ und Tagungsgäste Anzahl 338.000 1.800.000 Ø Ausgaben  130,20 € 28,80 € 44,0 Mio. € 51,9 Mio. € Bruttoumsätze Aufsplittung  der Ausgaben 1% 5% Zwischenbericht 2% 7% 10% 8% 6% 46% 18% 32% 12% 48% 5% Unterkunft Lebensmittel Einkauf sonstige Waren Gastronomie Lebensmittel Einkauf sonstige Waren Freizeit, Unterhaltung lokaler Transport  Gastronomie Freizeit, Unterhaltung lokaler Transport  Sonstiges Sonstiges Unter den getroffenen Annahmen wird eine regionale Wertschöpfung von rd.  90 Mio. € generiert.  Unter den getroffenen Annahmen entstehen durch den Tourismus in Schwerin  3.103 Arbeitsplätze (Vollzeitäquivalent)!  CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin pro Tag und Person 11 Wirtschaftsfaktor Tourismus Steigerungsszenarien  Selbst kleine Erfolge  haben einen  wirtschaftlichen  Effekt für die  Landeshauptstadt „Großprojekte“ wie  das Weltkulturerbe  können auch zu  größeren   Steigerungszahlen  führen Chancen Szenario Wertschöpfungs‐ effekte in Euro Beschäftigungs‐ effekte in  Vollzeitarbeitsplätzen + 1.000 Übernachtungen + 0,2 Mio. € + 4 + 10% Tagesreisende + 8,4 Mio. € + 164 + 10% mehr Gäste insgesamt + 15,4 Mio. € + 310 + 25% Tagesreisende +21,0 Mio. € + 411 + 25% mehr Gäste insgesamt + 38,5 Mio. € + 776 FAZIT CIMA:  Selbst bei vereinfachter Betrachtung wird deutlich: Viele Branchen /  Unternehmen profitieren vom Wirtschaftsfaktor Tourismus in  Schwerin!  Anhand der Szenarien wird deutlich, wie entscheidend  Marktpotenziale und eine richtige Prioritätensetzung für die  ökonomische Wertschöpfung sind! – Gleichrangige Betrachtung der  tourismusfördernden Maßnahmen mit anderen wirtschafts‐ fördernden Ansätzen.  Steigerungen der Arbeitsplätze (Vollzeitäquivalent) in der  Größenordnung eines neuen Großunternehmens scheinen aus Sicht  der CIMA für Schwerin möglich! CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin  12 Bearbeitung: CIMA Beratung + Management GmbH 2012 Wirtschaftsfaktor Tourismus Vereinfachte Input – Output – Analyse für Schwerin  Umsetzungsstrategie CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Prozess 13 Umsetzungsstrategie ZIEL:  Steigerung der  touristischen  Nachfrage! Evaluierung / Erfolgskontrolle CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Maßnahmen 14 Umsetzungsstrategie ZIEL:  Steigerung der  touristischen  Nachfrage! Evaluierung / Erfolgskontrolle CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Maßnahmen 15 Umsetzungsstrategie Maßnahmen nach Schlüsselfeldern Schlüsselfelder   Schloss  Seen  Historische Altstadt  Kultur  Gärten SCHLOSS CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin entsprechen den  touristischen  Markenschwerpunkten: 16 Umsetzungsstrategie Schlüsselfeld: Schloss, Seen, Historische Altstadt, Kultur, Gärten Schlüsselfelder  Maßnahmenfeld: Profilierung durch Quartiersentwicklung  Schloss  Seen  Historische Altstadt  Kultur Konsum“ – Profilierung  Einzelhandel (Shopping)+  Gastro an Konsumbe‐ dürfnissen durch  konsumige Viel‐ falt und Convenience  um Marienplatz mit  seinen Einkaufscentern  (Mecklenburgstraße als  Übergangsbereich)  Gärten SCHLOSS Quartier II: „Altstadterlebnis, Genuss  & Mecklenburger Gemütlichkeit “ – Genuss im Glanz der norddeutschen  Backsteingotik. Für Genussmenschen  durch Kunst, Veranstaltungen,  Bauwerke, Gastronomie, den  „Rumtreiber“, der in der Stadt  bummeln und verschiedenes  entdecken möchte (bspw. Hand– und   Bauwerkskunst)  Administration &  See(h)erlebnis“ – Ensemble von Schloss,  Theater, Staatl. Museum, Staatskanzlei und  Marstall, … ‐ als  Verbindung von Altstadt,  Kultur und Wasser CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin entsprechen den  Ziel: Unterschiedliche Facetten (Angebote) dem Gast aufzuzeigen und zu  touristischen  vermarkten über Quartiere ggf. unter „DIE PERSÖNLICHE NOTE SCHWERINS.“ Markenschwerpunkten: Quartier I: „Mainstream &  Quartier III: „Kultur,  Quartier IV: „Abenteuer &  Aktiv vom Schloss bis Raben  Steinfeld durch Natur “ – Räumliche und thematische  Anbindung. Quartier zum  Radfahren, Naturerleben, aber  auch als Erlebnisort für  Familien vor der  beeindruckenden Kulisse vom  Schlosses und Schlossgarten  sowie dem Schweriner See bis  17 nach Raben Steinfeld Maßnahmen‐Clusterung Umsetzungsstrategie Handlungsempfehlung Schlüsselfeld: Schloss Schlüsselfelder  entsprechen den  touristischen  Markenschwerpunkten:  Touristische Führung in traditionellen  Gewändern als Standard   Inszenierung durch Schloss‐Illumination   Seen  Historische Altstadt  Kultur  Dem Gast weitere Räume zugänglich machen  Gärten  Kutschen  SCHLOSS  Schlossrundweg (land‐ und wasserseitig) CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin  Schloss 18 Maßnahmen‐Clusterung Umsetzungsstrategie Handlungsempfehlung Schlüsselfeld: Seen  Schlüsselfelder  entsprechen den  touristischen  Markenschwerpunkten:  Profilierung des Reviers Schweriner  Seenlandschaft  Vernetzung der touristischen Angebote  Seen  Historische Altstadt  Kultur  Zippendorfer Strand  Gärten  Schlossrundweg: landseitig & wasserseitig SCHLOSS  Markenzeichen für Schwerin entwickeln  CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin  Schloss 19 Maßnahmen‐Clusterung Umsetzungsstrategie Handlungsempfehlung Schlüsselfeld: Historische Altstadt Schlüsselfelder  entsprechen den  touristischen  Markenschwerpunkten:  Profilierung über Quartiersentwicklung   Seen  Historische Altstadt  Steigerung der Erlebbarkeit der Innenstadt  (Illumination, Informationstafeln,  Kunstprojekte)  Kultur  Gärten SCHLOSS  Steigerung der Service‐ und Komfortqualität  für den Gast (Leitsystem, Barrierefreiheit, etc.)  Qualitäten: Großer Moor, 3. Enge Straße,  Müllcontainer, Stadtmobiliar CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin  Schloss 20 Maßnahmen‐Clusterung Umsetzungsstrategie Handlungsempfehlung Schlüsselfeld: Kultur  Schlüsselfelder   Schloss  Seen  Sicherung des Kulturevents Schlossfestspiele   Max. zwei weitere TOP‐Veranstaltungen  etablieren, die intensiv touristisch vermarktet  werden (Außenmarketing) /  Veranstaltungen: Qualität geht vor Quantität  Historische Altstadt  Kultur  Gärten  Kulturelle Angebotsergänzung und Etablierung  von weiteren musealen Highlights am  Standort des Marstalls  Marketingverbund „Kultur“ SCHLOSS CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin entsprechen den  touristischen  Markenschwerpunkten:  Stärkere Vernetzung Thema Kultur mit  anderen Markenschwerpunkten  21 Umsetzungsstrategie Maßnahmen‐Clusterung Handlungsempfehlung Schlüsselfeld: Gärten Schlüsselfelder   Schloss  Seen  Entwicklung einer Garten‐Route / ‐Rundweg   Touristische Nutzung  Küchengarten)  (Schlossrundweg)  Historische Altstadt  Kultur  Floristische Gestaltung des „Altstadt“‐ Bereiches (Aufenthaltsqualität)  Gärten  Verlegung des Radfernweges entlang der  touristischen Attraktivitäten (Stadt‐, Natur‐ &  Kulturerlebnis) SCHLOSS  Sicherung der hohen gestalterischen Qualität  der Parkanlagen CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin entsprechen den  touristischen  Markenschwerpunkten: 22 Umsetzungsstrategie ZIEL:  Steigerung der  touristischen  Nachfrage! Evaluierung / Erfolgskontrolle CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Maßnahmen 23 Umsetzungsstrategie Ableitungen für die Vertriebsstrategie Prioritäten im  Hinblick auf:  Schweriner  Kernzielgruppen  Zielgruppen mit  touristischem  Ausbaupotenzial Kommunikation Produktentwicklung Netzwerke  Kommunikations‐ strategie:   Produktvermarktung:  Klassische Medien Schweriner  Vertriebsstruktur  Externe  Kommunikationsziele  Produktvermarktung:  Neue Medien  Interner  Kommunikationsweg  Produkte mit  besonderer  Zielgruppenspezifik Lokale thematische  Kooperationspartner mit  weiterem Vernetzungspotenzial (Über‐)Regionale  thematische  Kooperationspartner mit  weiterem  Vernetzungspotenzial CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin  24 Umsetzungsstrategie Ableitung für Vertriebsstrategie: Kommunikation  Anwendungsbereiche: die Landeshauptstadt  Schwerin  Quartiersentwicklung  Profilierung Revier  Schweriner  Seenlandschaft  Imagekampagne  CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin  Touristische Marke für  25 Umsetzungsstrategie Ableitung für Vertriebsstrategie: Produktentwicklung Bsp. „Ottostadt“ Magdeburg  Anwendungsgebiete:  Neue Medien  Produkte mit  besonderer  Zielgruppenspezifik Magdeburg: Beispiel für konsequente Umsetzung des Themas „Otto“ Quelle: http://www.ottostadt.de/ Bsp. Chemnitz – „Stadt der Moderne“ Chemnitz: Beispiel für  persönliche Kommunikation durch den Bürger http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/stadt_chemnitz/stadt_der_moderne/kam pagne/kubusgalerie/index.html CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin  Klassische Medien  26 Umsetzungsstrategie Ableitung für Vertriebsstrategie: Produktentwicklung  Anwendungsgebiete: Bsp. Hamburg  Neue Medien  Produkte mit  besonderer  Zielgruppenspezifik Quelle: http://www.facebook.com/Hamburg CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin  Klassische Medien  27 3. Produkte mit besonderer Zielgruppenspezifik  Klassische Medien   TagestouristInnen  Neue Medien  SkandinavierInnen  Radwanderer / ‐urlauberInnen  BustouristInnen  Natur‐/ WandertouristInnen  Anwendungsgebiete:  Produkte mit  besonderer  Zielgruppenspezifik CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin Umsetzungsstrategie Ableitung für Vertriebsstrategie: Produktentwicklung 28 Sie wollen mehr Details und Fakten: Stadt‐ und Regionalmarketing  City‐Management  Stadtentwicklung  Einzelhandel   Wirtschaftsförderung  Immobilienentwicklung Personalberatung Tourismus CIMA 2012: Touristische Entwicklungskonzeption Schwerin www.tourismuskonzept‐schwerin.de 29