BRS Schwerin


Büro der Stadtvertretung 2019-05-14/1025 Bearbeiter/in: Frau Schulz E-Mail: gschulz@schwerin.de Neuausweisung Landschaftsschutzgebiet „Ostorfer und Fauler See, Nuddelbachtal und Grimke See“ im übertragenen Wirkungskreis Voriage: 01768/2019 hier: Stellungnahme des Ortsbeirates Görries Auszug aus dem Protokoll vom 08.05.2019 TOP 4 Beschlussfassung zur Ausweisung des Landschaftsschutzgebietes Osterfer See, Fauler See, Nuddelbachtal und Grimke See Der Vorsitzende führt in das Thema ein. Der Ortsbeirat begrüßt die Enrveiterung in quantitativer und qualitativer Hinsicht des Landschaftsschutzgebietes dem Grunde nach. Es ist zu begrüßen, dass auch stadtnahe Naturräume geschützt werden und Schwerin als Stadt nahe am Wasser und nahe an der Natur gelten kann. Im Begründungstext ist davon die Rede - und dies beunruhigt den Ortsbeirat -, dass es zu einem Rückbau von Steganlagen kommen soll. Steganiagen werden als umweltfreundliche und ökologisch verträgliche Bestandteile der Freizeitgestaltung vom Ortsbeirat angesehen und es wäre der Bevölkerung nicht zu vermitteln, wenn mit der Einrichtung des Landschaftsschutzgebietes ein Rückbau ihrer Freizeit- und Erholungsmögiichkeiten verbunden wäre. Der Ortsbeirat bittet dabei die Stadtvenualtung darum, auf die interessen der Stegbesitzer und mutzer Rücksicht zu nehmen und bitte im Falle der Überlegungen über die künftige Entwicklung von Stegen in diesem Bereich die Eingriffe in bestehende Besitz— und Eigentumsverhältnisse auf das ökologisch geforderte Maß zu beschränken Es muss dabei beachtet werden, dass 95 % der Ufer/inie des Osterfer Sees nicht mit Stegen versehen ist und die Zugänglichkeit des Wassers, etwa auch zum Baden, bei Vorhandensein von Stegen mit weniger Einwirkungen verbunden sein kann, als wenn dies vom Ufer aus geschieht. Der Ortsbeiratsvorsitzende weist darauf hin, dass mit der Errichtung des Radweges am südlichen Dwang erhebliche politische Vennren‘ungen entstanden sind und auch Unmut in der Bevölkerung und dass die Akzeptanz des t.andschaftsschutzgebietes nicht dadurch gefährdet werden sollte, dass in dessen Zuge die Grundlage dafür bereitet wird, den Anwohnern nun auch die Stege wegzunehmen oder sie zum Rückbau zu zwingen. Aus der Mitte der Bürgerschaft kommt die Anregung, dass sich der Vorsitzende doch auf der Sitzung des Umweltausschusses für diese Belange einsetzen möge. Der Ortsbeiratsvorsitzende sichert dies zu und erklärt, sich für die Aufnahme eines Bestandsschutzes von vorhandenen Steganiagen an traditionellen Stellen einzusetzen, so wie dies auch für Badestellen in der Verordnung ausdrücklich ausgewiesen ist. Gez. Martin Lorentz Odsbeiratsvorsitzegder t. .R‚ Gabrielé Schulz