BRS Schwerin


"-l lANDESHAUPTSTADT SCHWIRIN Landeshaugtsladt Schwerin 0 Die Oberbürgermeisterin n Postlach 11 10 42 ' 19010 Schwerin unruru-‚irisnur sc "W! RIN Die Oberbürgermeisterin Herrn Stadtvertreter M'Chael SChm'tz — Hausanschrift: Am Packhof 2-6 - 19053 Schwerin schmitzweber@web.de Telefon: 0385 545-1000/1002 Fax: 0385 545-1019 E-Mail: ob@schwerin.de ihre Nachricht vom/ihre Zeichen Unsere Nachricht vom/Unser Zeichen 06.11.2013 Datum Ansprechpartner/in 2013-11-18 Anfrage zur Hortunterbringung der Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Schule Sehr geehrter Herr Schmitz, ich nehme Bezug auf Ihre Anfrage vom 06.11.2013, die ich nachstehend beantworte: 1) Anfrage, „inwieweit eine Nutzung der Baulücke Grüne Straße (vor dem Heizwerk) für ein Hortgebäude möglich ist. Zu berücksichtigen ist insbesondere, dass eine unmittelbare Anbindung an das Gelände der Heinrich-Heine-Schule möglich erschein t und dadurch die Querung einer Hauptverkehrsstraße für die Kinder vermieden wird“ Nach telefonischer Darstellung des zuständigen Bearbeiters in der Landesverwaltung „bbl“ ist die angesprochene Landesfläche nicht für eine Veräußerung vorgesehen. Sie wird vom Land als Vorratsfläche betrachtet, die nach dem derzeitigen Entscheidungsstand nicht erwerblich ist. Insoweit kommt eine städtische Nutzung nicht zum Tragen. 2) Anfrage, „inwieweit der Umbau der bisherigen Wohngebäude auch eine spätere Nutzung als Schulgebäude zulässt“. Diese Frage stellt sich nicht. Die Gebäude in der Werderstraße 66, 68 und 70 sollen zu einem Hort um— und ausgebaut werden, damit die bisher in der Schule betreuten Hortgrup pen umziehen können. So kann in der Schule der notwendige Platz für den Unterrichtsbetrieb bereitgestellt werden. 3) Anfrage, „aus welchen Gründen keine Veräußerung der Wohngebäude (als Finanzierungsbeitrag für einen Neubau) erfolgen kann". Die angesprochenen Wohngebäude liegen im Sanierungsgebiet. Erzielte Verkaufserlöse fließen als sog. D4-Vermögen dem Treuhandvermögen zu und können deswegen nicht für eine Kofinanzierung eingesetzt werden. l ’l : 3::(le‘easfläitp'llstladl Schwerin Die ' Oberburgermelslenn " i ' khol 2 — 6 irggagichv erin ‘ I Teletonzentrale: +49 385 545-0 Internet-Adresse:man-1.scha-‚erinde E-t.lailv/\dresse: inlog’psch’rrerin (le " Ollnungszelten. 1.10. 08.00 a 16.00 Uhr Dr' 08,00 ’ — 18,00 Uhr l‘.'.I.' geschlossen Do. 08.00 — 18,00 Uhr Fr. 08.00 — 13100 Uhr Erweiterte Öffnungszeiten BtirgerBuro: jeden 1. u. 3. Sa im Monat 09.00 — 12.00 Uhr Erreichbar mit' der Stra.nenhahnlln‘e 1 bzw. mit den Busl'nfen 5. 7, 8, 10/11 HaItesle'le Hauptbahnhof _ oder mi tden Stra.ßenbahnl‘nien 2. 4 und den Bus! nfen 12. l4 Haltestelle Stadthaus n . Parkmogllchkeit: Tiefgarage Stadthaus Bankverbindungen: u l Sparkasse Mecklenburg—S(linenn 220101523517 7 358 BLZ 200 100 20) Deutsche Bank AG Schwerin .‚o 201 Postbank Hamburgw I ( VR‘Bank eG, Sch..enn 20 800 (BLZ 140 gä) Commerzbank (35 300 00; HypoVeremsbank ( -2- 4) Anfrage, „welche Hortkapazitäten im Falle des Betriebes einer vollen Ganztagsschule erforderlich sind“. Die Heinrich-Heine-Grundschule ist keine Ganztagsschule. Bei Grundschulen ist nur die Schulform einer "vollen Halbtagsschule" möglich. Aber auch das ist die Heinrich-HeineGrundschule nicht. Der Hortbedarf wäre auch nicht von diesem Status abhängig, sondern von der Zahl der aufgenommenen Schülerinnen und Schüler bzw. von den gebildeten Klassen. Derzeit werden in der Schule selbst 176 Hortplätze bereit gestellt. Die Betreuung erfolgt durch den Träger Kita gGmbH. Darüber hinaus sind beim Träger Deutsches Rotes Kreuz (DRK) 88 Hortplätze vorhanden. Von den Hortplätzen sind Stand April 2013 in der Schule 170 Plätze und beim DRK 55 belegt sind. Dies entspricht einer Quote von rd. 83 %. Spätestens zum Schuljahr 2014/15 wird in der Schule die durchgängige 3-Zügigkeit erreicht, d.h. sie wird max. 312 Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Für das Schuljahr 2014/15 liegen bereits jetzt 85 Anmeldungen vor. Dies sind sieben Meldungen mehr, als derzeit die Aufnahmekapazität (in Klasse 1 max. 76 Kinder bei 3 Klassen) zulässt. Die volle 3—Zügigkeit lässt enNarten, dass ein Hortbedarf für mehr als 300 Kinder entstehen kann, der mit den bestehenden Kapazitäten von 264 Plätzen nicht abgesichert ist. 5) Anfrage, „wie das Abstimmungsverhalten des Vertreters der Stadt in der Schulkonferenz war“. Die Landeshauptstadt nimmt regelmäßig an den Schulkonferenzen der Heinrich-HeineGrundschule teil. Die Sitzungen der Schulkonferenz sind nicht öffentlich (5 75 Abs. 4 SchulG). Insoweit sind auch die Abstimmungsergebnisse grundsätzlich der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Zum Thema "Hort" hat es allerdings in letzter Zeit keine Abstimmung in der Schulkonferenz gegeben, an der ein Vertreter des Schulträgers teilgenommen hat. Nlit freundlichen Grüßen