BRS Schwerin


Anlage (s. lfd. Nr. 39.1) Entwurf Haushalt 2019/2020 Wesentliches Produkt des Teilhaushaltes 06 (Soziales) Produkt: 31201 Leistungen für Unterkunft und Heizung Hauptproduktbereich: 3 Soziales und Jugend Produktbereich: 31 Soziale Hilfen Produktgruppe: 312 50.2 Fachgruppe Wirtschaftliche Hilfen Stefan Jäger Produktverantwortung: Beschreibung des Produktes: Das Produkt deckt die Kosten für den Wohnbedarf von hilfebedürftigen Arbeitsuchenden Auftragsgrundlage: § 22 SGB II Art der Aufgabe: pflichtig (eigener Wirkungskreis) Produktart: extern Zielgruppe: Leistungsberechtigte nach dem SGB II Ziele: 1) Die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften (BGs) mit einer Person (1-Personen-BG) liegt unter 50% der Anzahl der Gesamt-BGs 2) Die durchschnittlichen monatlichen Nettoauszahlungen übersteigen nicht den Betrag von 2.250.000 €. Betrachtungs-zeitraum der Datenerhebung: Januar 2017 bis Juni 2018 Leistungen: I. Grundzahlen1: Bezeichnung 2.017 Gesamtanzahl Bedarfsgemeinschaften2 6.837 ∑ Nettoauszahlungen in € 26.736.881 2018 2019 2020 2021 2022 2019 2020 2021 2022 6.733 13.098.056 Bundesbeteiligung LfU Anzahl 1-Personen-BGs 3.441 relativer Anteil von 1-Personen-BGs zu der Anzahl der Gesamt-BGs 50,33 3.487 51,79 II. Kennzahlen Bezeichnung durchschnittliche Bruttoauszahlungen pro Bedarfsgemeinschaft durchschnittliche Bruttoauszahlungen pro 1-Personen-Bedarfsgemeinschaft 2017 2018 405,97 € 386,24 € 317,11 € 319,94 € 1 Die Daten zu den Bedarfsgemeinschaften und zu den Bruttoauszahlungen sind der Wohnkostenstatistik der Bundesagentur für Arbeit entnommen, die Daten für die Nettoauszahlungen dem Fachverfahren H&H 2 Es werden die durchschnittlichen Daten des betreffenden Jahres bzw. des Betrachtungszeitraums zugrunde gelegt. Erläuterungen: 1) Übersteigt die durchschnittliche monatliche Nettoauszahlung den Betrag von 2,25 Mio. €, ist davon auszugehen, dass der Planansatz für dieses Produkt überschritten wird. 2) Die Bedarfsgemeinschaften mit einer Person (1-Personen-BGs) bilden den größten Anteil an der Gesamtsumme der Bedarfsgemeinschaften und stellen damit das höchste Kostenvolumen dar. Bei den 1-Personen-BGs wird das größte Potential für eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt gesehen und gleichzeitig zum Wegfall der Hilfebedürftigkeit führt.