BRS Schwerin


Haushaltsplanentwurf 2019/2020 Testate der Jahresabschlüsse 2017 Eigenbetriebe Kommunalunternehmen Gesellschaften Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar F. 66 WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 20. April 2018 den folgenden mit einem Hinweis versehenen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: „An die Zoologischer Garten Schwerin gGmbH Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinnund Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Zoologischer Garten Schwerin gGmbH, Schwerin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Durch § 13 Abs. 3 KPG M-V wurde der Prüfungsgegenstand erweitert. Die Prüfung erstreckt sich daher auch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft i. S. v. § 53 Abs. 1 Nr. 2 HGrG. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 13 Abs. 3 KPG M-V unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft Anlass zu Beanstandungen geben. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirk- 86160 JA 2017 23 Unverbindliches Ansichtsexemplar samkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse haben wir darüber hinaus entsprechend den vom IDW festgestellten Grundsätzen zur Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftlichen Verhältnisse gemäß § 53 HGrG vorgenommen. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. 24 86160 JA 2017 Unverbindliches Ansichtsexemplar Unverbindliches Ansichtsexemplar Testatsexemplar Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2017 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Seite 1 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin Bilanz zum 31. Dezember 2017 AKTIVA 31.12.2017 EUR A. B. Anlagevermögen Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Umlaufvermögen I. Vorräte Unfertige Leistungen II. III. C. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Forderungen gegen die Landeshauptstadt Schwerin und deren Unternehmen 3. Sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 31.12.2016 EUR 16.252.966,23 74.295,00 16.759.885,23 67.217,00 96.356,00 4.913.206,78 21.336.824,01 21.336.824,01 85.919,00 1.140.458,89 18.053.480,12 18.053.480,12 11.372.451,94 16.214.534,33 16.214.534,33 11.372.451,94 89.366,80 43.609,63 4.977.110,73 206.105,01 5.272.582,54 0,00 16.645.034,48 47.701,87 740.913,02 131.968,83 916.491,48 6.309.530,69 23.440.556,50 50.423,46 38.029.560,36 41.544.460,08 Seite 2 PASSIVA 31.12.2017 EUR A. Eigenkapital I. Stammkapital II. Rücklagen 1. Allgemeine Rücklagen 2. Sonderrücklage nach § 27 Abs. 2 DMBilG B. C. D. E. Sonderposten für Investitionszuschüsse Sonderposten für Zuwendungen Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber der Landeshauptstadt Schwerin und deren Unternehmen 5. Sonstige Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000,00 25.000,00 11.372.741,60 1.237.338,36 -7.698,50 12.627.381,46 11.164.606,63 208.134,97 11.372.741,60 1.337.092,29 -99.753,93 12.635.079,96 5.782.939,76 3.650.841,97 3.650.841,97 1.166.982,20 1.521.101,52 1.521.101,52 11.164.606,63 208.134,97 III. Gewinnvortrag IV. Jahresfehlbetrag 31.12.2016 EUR 5.782.939,76 1.166.982,20 2.596.162,00 11.707.548,57 702.033,94 2.806.919,00 17.319.292,64 754.247,37 1.602.502,20 86.722,72 16.694.969,43 1.757.287,51 1.907.165,36 63.609,66 22.851.234,03 886.202,60 38.029.560,36 41.544.460,08 Seite 1 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin - Teilbereich ZGM 1035 Bilanz zum 31. Dezember 2017 AKTIVA 31.12.2017 EUR A. B. Anlagevermögen Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Umlaufvermögen I. Vorräte Unfertige Leistungen II. III. C. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Forderungen gegen die Landeshauptstadt Schwerin und deren Unternehmen 3. Forderungen gegen anderen Teilbereich 4. Sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 129.933,00 33.823,00 31.12.2016 EUR 130.769,00 23.802,00 95.973,00 259.729,00 259.729,00 84.770,00 239.341,00 239.341,00 11.366.404,26 16.208.486,65 16.208.486,65 11.366.404,26 89.366,80 43.268,41 4.604.400,30 684.649,20 138.456,62 5.516.872,92 0,00 16.883.277,18 45.402,37 740.913,02 696.649,20 131.968,83 1.612.799,46 4.584.179,61 22.405.465,72 48.123,96 17.188.408,55 22.692.930,68 Seite 2 PASSIVA 31.12.2017 EUR A. Eigenkapital I. Stammkapital II. Rücklagen 1. Allgemeine Rücklagen 2. Sonderrücklage nach § 27 Abs. 2 DMBilG B. C. D. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber der Landeshauptstadt Schwerin und deren Unternehmen 5. Sonstige Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000,00 25.000,00 394.458,81 5.608,40 -68.088,25 356.978,96 186.323,84 208.134,97 394.458,81 170.324,03 -164.715,63 425.067,21 1.099.506,14 1.498.885,59 1.498.885,59 186.323,84 208.134,97 III. Gewinnvortrag IV. Jahresfehlbetrag 31.12.2016 EUR 1.099.506,14 34.429,00 11.701.500,89 559.341,51 68.590,00 17.313.244,96 555.079,29 1.596.594,96 83.416,49 13.975.282,85 1.756.640,60 1.884.941,75 61.041,56 19.882.897,56 886.080,32 17.188.408,55 22.692.930,68 Seite 1 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin - Teilbereich Kigeb. 1036 Bilanz zum 31. Dezember 2017 AKTIVA 31.12.2017 EUR A. B. Anlagevermögen Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Umlaufvermögen I. Vorräte Unfertige Leistungen II. III. C. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Forderungen gegen die Landeshauptstadt Schwerin und deren Unternehmen 3. Sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 31.12.2016 EUR 16.123.033,23 40.472,00 16.629.116,23 43.415,00 383,00 4.913.206,78 21.077.095,01 21.077.095,01 1.149,00 1.140.458,89 17.814.139,12 17.814.139,12 6.047,68 6.047,68 6.047,68 6.047,68 0,00 341,22 372.710,43 67.648,39 440.358,82 0,00 446.406,50 2.299,50 0,00 0,00 341,22 1.725.351,08 1.731.739,98 2.299,50 21.525.801,01 19.548.178,60 Seite 2 PASSIVA 31.12.2017 EUR A. Eigenkapital I. Rücklagen Allgemeine Rücklagen II. III. B. C. D. E. 10.978.282,79 Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten für Investitionszuschüsse Sonderposten für Zuwendungen Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber der Landeshauptstadt Schwerin und deren Unternehmen 5. Verbindlichkeiten gegen anderen Teilbereich 6. Sonstige Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 31.12.2016 EUR 10.978.282,79 1.231.729,96 60.389,75 12.270.402,50 10.978.282,79 10.978.282,79 1.166.768,26 64.961,70 12.210.012,75 5.782.939,76 3.650.841,97 3.650.841,97 67.476,06 22.215,93 22.215,93 5.782.939,76 67.476,06 2.561.733,00 6.047,68 142.692,43 2.738.329,00 6.047,68 199.168,08 5.907,24 684.649,20 3.306,23 3.404.335,78 646,91 22.223,61 696.649,20 2.568,10 3.664.985,67 122,28 21.525.801,01 19.548.178,60 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 2017 EUR 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. Umsatzerlöse Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen Andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Abschreibungen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Erträge aus der Auflösung von Sonderposten Sonstige betriebliche Aufwendungen Betriebsergebnis Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Finanzergebnis Ergebnis nach Steuern Sonstige Steuern Jahresfehlbetrag 2016 EUR 33.016.280,21 18.258.902,01 -4.842.670,03 0,00 7.339.488,44 17.000,00 25.615.390,45 337.216,00 28.173.610,18 334.785,07 4.205.584,58 16.348.749,80 4.386.057,81 13.193.413,30 20.554.334,38 17.579.471,11 3.893.537,76 3.629.454,01 994.456,58 4.887.994,34 912.819,61 4.542.273,62 589.380,62 116.892,13 2.299.406,79 294.171,25 9.586,14 23.160,19 -13.574,05 280.597,20 288.295,70 -7.698,50 602.816,16 602.816,16 116.892,13 3.230.445,05 114.492,64 17.578,45 24.693,63 -7.115,18 107.377,46 207.131,39 -99.753,93 589.380,62 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin - Teilbereich ZGM 1035 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 2017 EUR 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. Umsatzerlöse Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen Gesamtleistung Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Abschreibungen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Betriebsergebnis Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Finanzergebnis Ergebnis nach Steuern Sonstige Steuern Jahresfehlbetrag 32.228.238,99 2016 EUR 17.449.978,85 -4.842.670,03 27.385.568,96 272.792,28 7.333.440,76 24.783.419,61 266.527,95 4.193.718,70 16.122.303,28 4.372.246,53 12.967.847,02 20.316.021,98 17.340.093,55 3.893.537,76 3.629.454,01 994.456,58 4.887.994,34 912.819,61 4.542.273,62 17.053,04 2.227.683,63 209.608,25 9.125,30 60,66 9.064,64 218.672,89 286.761,14 -68.088,25 29.592,68 29.592,68 3.113.311,46 24.676,25 17.425,63 69,76 17.355,87 42.032,12 206.747,75 -164.715,63 17.053,04 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin - Teilbereich Kigeb. 1036 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 2017 EUR 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. Umsatzerlöse Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Abschreibungen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Erträge aus der Auflösung von Sonderposten Sonstige betriebliche Aufwendungen Betriebsergebnis Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Finanzergebnis Ergebnis nach Steuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss 2016 EUR 816.041,22 808.923,16 0,00 0,00 816.041,22 61.992,79 6.047,68 17.000,00 831.970,84 70.688,05 266.312,40 13.811,28 225.566,28 239.377,56 572.327,58 116.892,13 71.723,16 84.563,00 460,84 23.099,53 -22.638,69 61.924,31 1.534,56 60.389,75 573.223,48 573.223,48 116.892,13 117.133,59 89.816,39 152,82 24.623,87 -24.471,05 65.345,34 383,64 64.961,70 11.865,88 254.446,52 572.327,58 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 Finanzrechnung Bezeichnung Wirtschafts- Ergebnis des jahr Vorjahres 2017 2016 TEUR 1 Periodenergebnis 2 Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 3 Auflösung (-)/Zuschreibungen (+) auf Sonderposten zum Anlagevermögen 4 Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 5 Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) 6 Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 7 Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen 8 Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva TEUR -8 -100 589 603 -117 -117 0 639 -9 -84 231 717 -345 -194 538 1.208 9 Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge(-) 10 Summe Mittelzu-/Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 11 (-) Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und das 12 (+) Einzahlungen für Investitionen in das Vorratsvermögen 4.843 8.817 13 (-) Auszahlungen für Investitionen in das Vorratsvermögen -5.611 -7.339 14 (+) Einzahlungen aus Sonderposten zum Anlagevermögen 2.249 476 15 Erhaltene Zinsen (+) 16 Mittelzu-/Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit 17 (-) Auszahlungen an die Gemeinden 18 (+) Einzahlungen aus der Aufnahme von Investitionskrediten und der Begebung immaterielle Anlagevermögen von Anleihen 19 (-) Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Investitionskrediten 20 Gezahlte Zinsen (-) 21 Mittelzu-/Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit 22 Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 23 (+/-) Sonstige Änderungen des Finanzmittelbestands 24 25 (Summe aus Ziffer 10, 16, 21) 22 23 901 2.695 -3.873 -1.305 1 2 -2.391 651 0 0 0 0 -211 -211 -23 -25 -234 -236 -1.724 3.110 0 0 (+) Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 6.310 3.200 Finanzmittelbestand am Ende der Periode* 4.586 6.310 * Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode beinhaltet (ab 2017) die Forderungen aus Cash Pool gegen die Landeshauotstadt Schwerin. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin Bereich LHS - ZGM Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 Finanzrechnung Bezeichnung Wirtschafts- Ergebnis des jahr Vorjahres 2017 2016 TEUR TEUR 1 Periodenergebnis 2 Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 3 Auflösung (-)/Zuschreibungen (+) auf Sonderposten zum Anlagevermögen 0 0 4 Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 991 5 Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) -10 -32 6 Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und 313 2 -391 -177 609 1.074 Leistungen sowie anderer Aktiva 7 Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen 8 Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -68 -165 17 30 9 Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge(-) 10 Summe Mittelzu-/Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 11 (-) Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und das -38 -236 12 (+) Einzahlungen für Investitionen in das Vorratsvermögen 4.843 8.811 13 (-) Auszahlungen für Investitionen in das Vorratsvermögen -5.611 -7.333 14 Erhaltene Zinsen (+) 15 Mittelzu-/Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit 16 (-) Auszahlungen an die Gemeinden 17 (+) Einzahlungen aus der Aufnahme von Investitionskrediten und der Begebung immaterielle Anlagevermögen von Anleihen 18 (-) Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Investitionskrediten 19 Gezahlte Zinsen (-) 20 Mittelzu-/Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit 21 Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands (Summe aus Ziffer 10, 15, 20) 0 -1 470 1.722 0 17 -806 1.259 0 0 0 0 -35 -34 0 0 -35 -34 -371 2.947 22 (+/-) Sonstige Änderungen des Finanzmittelbestands 0 0 23 (+) Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 4.584 1.637 24 Finanzmittelbestand am Ende der Periode* 4.213 4.584 * Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode beinhaltet (ab 2017) die Forderungen aus Cash Pool gegen die Landeshauotstadt Schwerin. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin Bereich KiGeb Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 Finanzrechnung Bezeichnung Wirtschafts- Ergebnis des jahr Vorjahres 2017 2016 TEUR 1 Periodenergebnis 2 Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 3 Auflösung (-)/Zuschreibungen (+) auf Sonderposten zum Anlagevermögen 4 Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 5 Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) 6 Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 7 Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen 8 Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva TEUR 60 65 572 573 -117 -117 0 72 0 0 -67 16 45 -16 -83 830 9 Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge(-) 10 Summe Mittelzu-/Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 11 (-) Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und das 12 (+) Einzahlungen für Investitionen in das Vorratsvermögen 0 6 13 (-) Auszahlungen für Investitionen in das Vorratsvermögen 0 -6 14 (+) Einzahlungen aus Sonderposten zum Anlagevermögen 2.249 476 15 Erhaltene Zinsen (+) 16 Mittelzu-/Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit 17 (-) Auszahlungen an die Gemeinden 18 (+) Einzahlungen aus der Aufnahme von Investitionskrediten und der Begebung immaterielle Anlagevermögen von Anleihen 19 (-) Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Investitionskrediten 20 Gezahlte Zinsen (-) 21 Mittelzu-/Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit 22 Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 23 (+/-) Sonstige Änderungen des Finanzmittelbestands 24 (+) Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 25 Finanzmittelbestand am Ende der Periode* (Summe aus Ziffer 10, 16, 21) * Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode beinhaltet (ab 2017) die Forderungen aus Cash Pool gegen die Landeshauotstadt Schwerin. 23 25 433 1.448 -3.835 -1.560 0 0 -1.586 -1.084 0 0 0 0 -176 -177 -23 -25 -199 -202 -1.352 162 0 0 1.725 1.563 373 1.725 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Anhang Seite 1 Schwerin Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin (ZGM), Schwerin Anhang für das Wirtschaftsjahr 2017 A. Allgemeine Angaben Das Zentrale Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin (ZGM) ist zum 1. Januar 2005 auf Grundlage eines Beschlusses der Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin durch Namens- und Satzungsänderung aus dem Eigenbetrieb Schweriner Wohnungsverwaltung (SWV) hervorgegangen. Zum 1. Januar 2006 hat die Landeshauptstadt Schwerin den Eigenbetrieb Kindertagesstättengebäudemanagement (KiGeb) in das ZGM eingebracht. Die Einbringung erfolgte zu Buchwerten. Die Eintragung des Eigenbetriebes ZGM erfolgte am 20. Oktober 2006 im Handelsregister beim Amtsgericht Schwerin unter der Nummer HR A 2631. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 ist nach §§ 32 ff. der Eigenbetriebsverordnung für Mecklenburg-Vorpommern (EigVO M-V) vom 25. Februar 2008 i. V. m. den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt worden. Für 2017 umfasst der Jahresabschluss die zwei Sparten der Landeshauptstadt Schwerin Zentrales Gebäudemanagement (LHS - ZGM) und Kindertagesstättengebäudemanagement (KiGeb). Entsprechend waren neben dem üblichen Jahresabschluss Bereichsrechnungen aufzustellen. Die Posten des Anlagevermögens in der Bilanz wurden unverändert den besonderen Belangen des Unternehmensgegenstandes entsprechend gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Der Jahresabschluss beinhaltet gemäß den Regelungen der EigVO M-V neben der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang auch die Finanzrechnung sowie die Bereichsrechnungen. Der Anhang enthält auch Anlagen-, Forderungs-, Verbindlichkeiten- und Verpflichtungsermächtigungsübersichten. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 2 Schwerin B. Anhang Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahresabschluss beibehalten. Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgten auf Basis der Unternehmensfortführung und unter Beachtung der Vorschriften der EigVO M-V, der EigVOVV M-V und des HGB. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind entsprechend den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften mit den Anschaffungskosten (zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen) oder Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Das Ausfallrisiko u. a. im Insolvenzverfahren wird durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen gegen die Landeshauptstadt Schwerin aus Altersteilzeitverpflichtungen werden entsprechend den betragsgleichen Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen bewertet. Die bestehende Sonderrücklage nach § 27 Abs. 2 DMBilG wurde unverändert fortgeführt. Der Sonderposten wurde für erhaltene Investitionszuschüsse gebildet. Die Auflösung erfolgt entsprechend den Nutzungsdauern der bezuschussten Vermögensgegenstände. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages bilanziert, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Anhang Seite 3 Schwerin Die Bewertung der Altersteilzeitrückstellungen erfolgte nach folgenden Grundsätzen: - Der angewandte Rechnungszins wurde für eine Restlaufzeit von 15 Jahren per 31. Dezember 2017 von der Deutschen Bundesbank auf 2,80 % p. a. festgelegt. - Der Entgelttrend wurde entsprechend der Annahme in der Zuarbeit der Landeshauptstadt mit 2,5 % Zuwachs p. a. berücksichtigt. - Als Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2005 G“ von K. Heubeck herangezogen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen bzw. Ausgaben des Wirtschaftsjahres 2017, soweit diese in den Folgejahren zu Erträgen bzw. Aufwand führen. Vom Wahlrecht gemäß § 274 Abs.1 HGB wurde Gebrauch gemacht und auf den Ausweis aktiver latenter Steuern verzichtet. C. I. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel (vgl. Seite 14 bis 19 des Anhangs) dargestellt. Die Zugänge (T€ 3.873) betreffen im Wesentlichen die Aktivierung von Anlagevermögen in der Sparte KiGeb (T€ 3.835). Ausgesonderte bewegliche Vermögensgegenstände wurden mit den ursprünglichen Anschaffungskosten in Abgang gestellt. Anhang Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 4 Schwerin II. Umlaufvermögen Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen beinhalten aktivierungspflichtige Aufwendungen aus beauftragten Maßnahmen an Objekten und Einrichtungen der Landeshauptstadt Schwerin (T€ 10.995) sowie gegen Mieter abrechenbare Betriebs- und Heizkosten (T€ 377). Der Bestand hat sich zum Vorjahr um (T€ 4.842) geändert, davon entfällt der wesentliche Anteil (T€ 4.841) auf die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden durch eine Inventur zum Bilanzstichtag nachgewiesen und zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen gegen die Landeshauptstadt Schwerin (LH SN) und deren Unternehmen (T€ 4.977) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash Pool (T€ 4.586), sowie mit T€ 384 Erstattungsansprüche an die LH SN aus Altersteilzeitverpflichtungen. Weiterhin bestehen Forderungen des Bereiches ZGM an den Bereich KiGeb. (T€ 685). Diese Forderungen resultieren aus dem Gebäudetausch Werderstr 66 - 70 und Friedensstraße 4. Die Restlaufzeiten aller Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen mit Ausnahme der Ansprüche auf Erstattung der Aufwendungen für Altersteilzeitverpflichtungen unter einem Jahr (vgl. Seite 20 bis 25 des Anhangs). Durch die Einführung des Cash Pools mit der Landeshauptstadt Schwerin werden die liquiden Mittel in der Bilanz als Forderung gegenüber der Landeshauptstadt dargestellt. Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich im Wirtschaftsjahr 2017 wie folgt entwickelt: Stammkapital Allgemeine Rücklage Sonderrücklage § 27 Abs. 2 DMBilG Gewinnvortrag Jahresfehlbetrag 2016 Jahresfehlbetrag 2017 Gesamt 31.12.2016 Zugänge Abgänge Umgliederung 31.12.2017 € € € € € 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00 11.164.606,63 0,00 0,00 0,00 11.164.606,63 208.134,97 0,00 0,00 0,00 208.134,97 1.337.092,29 0,00 0,00 -99.753,93 1.237.338,36 -99.753,93 0,00 0,00 99.753,93 0,00 0,00 -7.698,50 0,00 0,00 -7.698,50 12.635.079,96 -7.698,50 0,00 0,00 12.627.381,46 Anhang Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 5 Schwerin Im Wirtschaftsjahr 2017 erfolgte nach dem Beschluss der Stadtvertretung vom 20. November 2017 keine Ausschüttung aus dem Jahresergebnis 2016 (T€ -100). Dieses setzt sich zusammen aus einem negativen Ergebnis der Sparte LHS - ZGM (T€ -165) sowie einem positiven Ergebnis der Sparte KiGeb (T€ 65). Sonderposten für Investitionszuschüsse Im Berichtsjahr zu verzeichnen sind Neuzugänge für den Heine Hort (T€ 859), für den Hort Friedensstraße 4 (T€ 1.000) sowie ein Investitionszuschuss für den KITA-Neubau Gagarinstraße (390 T€). Die Auflösung des Sonderpostens wurde im Berichtsjahr planmäßig entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände linear fortgesetzt. Rückstellungen Zusammensetzung und Entwicklung der Rückstellungen sind nachfolgend dargestellt: Altersteilzeit Urlaubsrückstellung Sterbegeldleistungen Jubiläumszahlungen Sonderzahlungen Bauinstandhaltung Ausstehende Rechnungen Sonstige BK Abschl. u. Beratungsk. Eigene Abschlusskosten Prozessrisiken Sonstige Rückstellungen Aufbewahrungskosten 31.12.2016 € 689.218,00 21.404,85 11.483,00 8.474,00 10.000,00 740.579,85 Inanspruchnahme Auflösung € € 327.682,98 0,00 21.404,85 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 10.000,00 0,00 359.087,83 0,00 Zuführung Auf/ Abzinsung Stand 31.12.2017 € € € 0,00 22.054,98 383.590,00 13.103,34 0,00 13.103,34 4.612,00 -367,00 15.728,00 1.343,00 -271,00 9.546,00 10.000,00 0,00 10.000,00 29.058,34 21.416,98 431.967,34 409.908,36 184.468,69 6.150,00 16.248,85 25.000,00 131.844,68 0,00 6.901,09 374.394,04 149.655,39 5.971,02 10.710,00 25.000,00 7.928,09 0,00 2.000,00 35.514,32 34.813,30 178,98 5.538,85 0,00 0,00 0,00 0,00 234.029,79 297.515,13 0,00 21.470,00 25.050,00 18.664,35 8.469,99 2.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -915,13 0,00 -86,95 234.029,79 297.515,13 0,00 21.470,00 25.050,00 141.665,81 8.469,99 6.814,14 1.521.101,52 934.746,37 76.045,45 636.257,60 20.414,90 1.166.982,20 Für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurde eine Rückstellung gebildet. Da die Altersteilzeitverpflichtungen wirtschaftlich von der Landeshauptstadt Schwerin getragen werden, wird in gleicher Höhe eine Forderung an die Landeshauptstadt Schwerin ausgewiesen. Diesbezügliche Aufwendungen und Erträge aus der Auf- und Abzinsung der Rückstellung für Altersteilzeit und der korrespondierenden Forderung an die LH SN wurden verrechnet. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Anhang Seite 6 Schwerin Als Rückstellungen für Instandhaltungen werden Verpflichtungen für unterlassene Instandhaltung (Bauinstandhaltungen) ausgewiesen, die im Folgejahr in den ersten drei Monaten nachgeholt werden sollen. Verbindlichkeiten Der Bestand an Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2017 wurde durch eine Inventur nachgewiesen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zusammensetzung und Fristigkeit sind in den Verbindlichkeitsübersichten (vgl. Seite 26 bis 31 des Anhangs) dargestellt. Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen bestehen gegenüber der LH SN und stehen im Zusammenhang mit beauftragten Maßnahmen an Objekten und Einrichtungen der LH SN. Sie haben sich im Berichtsjahr wie folgt verändert: - Bestand zum 01.01.2017 T€ 17.319 - Bestand zum 31.12.2017 T€ 11.708 Verbindlichkeiten gegenüber der Landeshauptstadt Schwerin und deren Unternehmen bestehen in Höhe von (T€ 1.603). Sie enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Abrechnung der Betriebskosten für 2015 und 2016. Bei den Kreditverbindlichkeiten handelt es sich um Darlehen von € 34.429,00 im Zusammenhang mit der Immobilie Werderstraße 66 sowie um die Kredite für den Bereich KiGeb in Höhe von € 2.561.733,00 zum Bau der Kindertagesstätten Wossidlostraße und Eulerstraße sowie um den Kredit zur Sanierung der Kindertagesstätte Wirbelwind in der Hagenower Straße. Bei den Kreditverbindlichkeiten aus Darlehen wurden die planmäßigen Tilgungsleistungen in Höhe von T€ 211 erbracht, davon T€ 177 für die Darlehen aus Investitionen an Kindertagesstätten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Lohnsteuer (T€ 71) sowie Verbindlichkeiten aus Zinsabgrenzungen (T€ 3). Für die Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten bestellt. Haftungsverhältnisse bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Anhang Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 7 Schwerin D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt: 2017 2016 Abweichung T€ T€ T€ Nutzungsentgelte 6.387 5.827 Betriebskosten 5.062 5.002 60 Dienstleistungen 3.626 3.796 -170 804 805 -1 2.539 2.457 82 Erträge aus Abrechnungen 13.725 0 13.725 Erträge aus Erbbaurechten 133 141 -8 Erlöse aus Abrechnungen Betriebs-/Heizkosten 350 49 301 Sonstige betriebliche Erträge Mieten und Pachten KiGeb Mieten und Pachten 560 295 118 177 Sonstige Nebenkosten 81 64 17 Übrige 14 0 14 33.016 18.259 14.757 Gesamt Die Umsatzerlöse des ZGM für 2017 liegen insgesamt mit T€ 33.016 um T€ 14.757 über den Zahlen des Vorjahres. Die starke Erhöhung der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus der erfolgten Abrechnungen der für die Landeshauptstadt erbrachten unfertigen Investitionsmaßnahmen am GoetheGymnasium (Erträge aus Abrechnungen Invest). Die Umsatzerlöse setzen sich zum großen Teil aus den Zahlungen der Landeshauptstadt zur Bewirtschaftung der städtischen Immobilien und den Erträgen aus Fremdvermietungen zusammen. Die Erträge für Betriebskosten liegen durch Abrechnungen bei T€ 350. Anhang Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 8 Schwerin Die übrigen Erträge setzen sich wie folgt zusammen: 2017 T€ Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen Periodenfremde Erträge Versicherungsentschädigungen/Schadenersatzleistungen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für empfangene Investitionszuschüsse 2016 T€ Abweichung T€ 76 56 20 179 216 -37 79 61 18 117 117 0 Erträge Anlagenzugang 0 424 -424 Verrechnung Anlagenabgang 0 -424 424 Erträge aus ausgebuchten Forderungen 1 4 -3 452 454 -2 Gesamt Erträge aus der Auflösung von Sonderposten zum Anlagevermögen (T€ 116,9) werden gemäß EigVO gesondert ausgewiesen. In dem Posten „Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge“ sind Erträge aus der Abzinsung der langfristigen Rückstellungen in Höhe von T€ 9 (Vj. T€ 16) enthalten. 2017 2016 Abweichung T€ T€ T€ Strombezug 1.095 1.094 2 Fernwärme/ Heizkosten 2.250 2.422 -172 Erdgas 422 435 -13 Wasser/ Abwasser/ Niederschlag 381 386 -5 Sonstiges Material 63 57 6 Skontoerträge -6 -7 1 RHB 4.206 4.386 -180 Bauunterhaltung Wartung 3.181 497 2.417 403 764 94 Landschaftsbau 336 369 -33 2.363 2.231 132 Straßenreinigung/ Winterdienst 224 150 74 Geschäftsbesorgung 240 158 82 Entsorgung/ Müllbeseitigung 254 223 31 Sonstige Fremdleistungen 476 405 72 8.778 6.838 1.940 Fremdleistungen 16.349 13.193 3.156 Gesamt 20.555 17.580 2.975 Reinigung/ Schädlingsbekämpfung Investitionsaufträge Anhang Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 9 Schwerin Als Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (T€ 4.206) werden im Wesentlichen Kosten für Wärme, Strom, Wasser und Gas ausgewiesen. Die Gesamtkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um (T€ 180) gesunken, der Minderverbrauch resultiert hauptsächlich aus der Heizenergie (Fernwärme und Erdgas). Die bezogenen Leistungen enthalten die aktivierungspflichtigen Fremdleistungen für Investitionen an Objekten und Einrichtungen der Landeshauptstadt Schwerin mit T€ 8.778 gegenüber dem Vorjahr mit T€ 6.838. Die Aufwendungen für Bauunterhaltungsleistungen liegt um 764 T€ über dem Vorjahr, bedingt durch die Renaturierung der Deponie Finkenkamp (siehe Lagebericht, Anlage 5). Die Reinigungsleistungen erforderten durch gestiegene Reinigungshäufigkeiten und Tarifanpassungen einen Mehrbedarf um 132 T€. Weitere Abweichungen in den obigen Positionen sind im Lagebericht erläutert. In dem Posten „Personalaufwand“ sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von T€ 165 (Vj. T€ 155) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: 2017 Mieten, Pachten, Leasinggebühren Versicherungen Buchführungs- und Abschlusskosten Telekommunikation und Porto Periodenfremde Aufwendungen Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen Rechts- und Beratungskosten Weiterbildung, Seminare und Konferenzen Bücher/Zeitschriften und Bürobedarf Gebühren Reisekosten Gerichts-, Prozess- und Notariatsgebühren Übrige Aufwendungen Erlösschmälerung Vermietung Abschreibungen auf uneinbringliche Forderungen Gesamt 2016 Abweichung T€ 1.719 235 23 37 89 T€ 1.718 248 18 36 98 T€ 0 639 -639 60 167 -107 15 19 -5 31 13 4 22 14 3 9 -1 2 2 5 -3 64 0 222 2 -158 -2 6 18 -12 2.299 3.230 -931 1 -13 5 1 -9 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Anhang Schwerin Seite 10 Der wesentliche Bestandteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist die Mietzahlung für das Stadthaus in Höhe von T€ 1.676. Für die Gebäude in der Werderstraße 66/68 und des Gebäudes in der Gagarinstraße wurden im Vorjahr Anlagenabgänge in Gesamthöhe von T€ 639 durch den Abriss der Gebäude verbucht. Im Jahr 2017 traten keine Anlagenabgänge auf. Bei den übrigen Aufwendungen ist ein Minderbedarf von T€ 158 zu verzeichnen. Aufwendungen für den Parkplatz Grüne Straße in Höhe von T€ 100 aus dem Vorjahr blieben im Jahr 2017 aus. E. Sonstige Angaben Personal Im Jahresdurchschnitt 2017 beschäftigte das ZGM durchschnittlich 100 Mitarbeiter/innen, davon acht Mitarbeiter in ATZ passiv sowie drei Mitarbeiter mit Minijobs. Eine Stellenübersicht und weitere Angaben zum Personal sind im Lagebericht enthalten. Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen Der Eigenbetrieb ist Pflichtmitglied der Kommunalen Zusatzversorgungskasse MecklenburgVorpommern mit Sitz in Strasburg (Uckermark). Die Satzung der ZMV sieht folgende Arten der Betriebsrente vor: - Altersrenten für Versicherte - Erwerbsminderungsrenten für Versicherte - Hinterbliebenenrenten. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Anhang Schwerin Seite 11 Entwicklung der Umlage- und Beitragssätze: Umla ge Zu sa t z b e i t r a g Jahr von - bis Arbeitgeber Arbeitnehmer Gesamt Arbeitgeber Arbeitnehmer Gesamt 2012 01.01. - 31.12. 1,30% 0,00% 1,30% 2,00% 2,00% 4,00% 2013 01.01. - 31.12. 1,30% 0,00% 1,30% 2,00% 2,00% 4,00% 2014 01.01. - 31.12. 1,30% 0,00% 1,30% 2,00% 2,00% 4,00% 2015 01.01. - 31.12. 1,30% 0,00% 1,30% 2,00% 2,00% 4,00% 2016 01.01 - 30.06. 1,30% 0,00% 1,30% 2,00% 2,00% 4,00% 01.07. - 31.12 1,30% 0,00% 1,30% 2,20% 2,20% 4,40% 01.01.-30.06 1,30% 0,00% 1,30% 2,40% 2,40% 4,40% 01.07.-31.12 1,30% 0,00% 1,30% 2,20% 2,20% 4,80% 2017 Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nur in unbedeutendem Umfang mit Ausnahme der Miete für das Stadthaus mit jährlich T€ 1.676. Für die Dauer des Mietverhältnisses ergibt sich ab 2017 eine voraussichtliche Verpflichtung im Gesamtwert von T€ 16.763. Das Abschlussprüferhonorar 2017 beträgt netto T€ 11,5. Hierfür wurde eine Rückstellung gebildet. Weitere Leistungen werden von dem Abschlussprüfer nicht erbracht. Finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund erteilter Bauaufträge gemäß Seite 32 bis 34 des Anhangs „Übersicht über die aus den Verpflichtungsermächtigungen in den einzelnen Jahren voraussichtlich fällig werdenden Auszahlungen“. Genehmigungspflichtige Festsetzungen zu Verpflichtungsermächtigungen sind im Wirtschaftsplan für 2017 in Höhe von T€ 8.671 enthalten. Im Nachtragshaushalt 2017 gab es dazu keine Veränderungen. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Anhang Schwerin Seite 12 Organe Mitglieder des Betriebsausschusses sind ab 7. Oktober 2014: Herr Wolfgang Block, Vorsitzender, Angestellter Herr Michael Bremer, 1. Stellvertreter, Medienberater Marketing Frau Gret-Doris Klemkow, 2. Stellvertreterin, Betriebswirtin Frau Petra Federau, Leiterin Landesgeschäftsstelle AfD Herr Ralf Ascher, Dozent bis 30.01.2017; ab 22.05.2017 vom 30.01.2017 bis 22.05.2017 Frau Patricia Leppin, Diplom Betriebswirtin Herr Dieter Prösch, Projektleiter Herr Torsten Haverland, Geschäftsführer Landessportbund Frau Regina Dorfmann, Geschäftsführerin Jugendring e. V. Herr Daniel Meslien, Sozialversicherungsfachangestellter Im Wirtschaftsjahr 2017 wurden Sitzungsgelder in Höhe von T€ 2 gezahlt. Die Werkleitung besteht aus Herr Ulrich Bartsch, Schwerin Herrn Berge Dörner, Schwerin (Stellvertreter) Im Wirtschaftsjahr 2017 sind für die Betriebsleitung Bruttopersonalentgelte in Höhe von € 159.330,57 gezahlt worden. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden die vom LRH vorgesehenen Fragebögen an die dem Eigenbetrieb nahestehenden Personen versandt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass wesentliche Geschäfte zu nicht üblichen Konditionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Wirtschaftsjahr nicht getätigt wurden. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Anhang Schwerin Seite 13 Ergebnisverwendung Die Betriebsleitung schlägt vor, das Jahresergebnis der Sparte LHS - ZGM in Höhe von T€ -68 sowie das Jahresergebnis der Sparte KiGeb in Höhe von T€ 60 auf neue Rechnung vorzutragen. Insgesamt schließt der Eigenbetrieb das Wirtschaftsjahr 2017 mit einem Ergebnis von T€ -8 ab. Schwerin, 25. April 2018 Ulrich Bartsch Werkleiter Anhang Seite 14 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Anlagenspiegel 2017 Entwicklung der Anschaffungswerte Stand Zugang Umbuchungen Abgang Stand 01.01.2017 EUR EUR EUR EUR 31.12.2017 EUR I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 134.942,32 0,00 0,00 0,00 134.942,32 134.942,32 0,00 0,00 0,00 134.942,32 23.248.539,69 96.658,29 11.522,64 14.506,44 51.012,94 0,00 0,00 0,00 23.311.075,27 111.164,73 199.573,01 22.934,60 0,00 43.833,90 178.673,71 1.140.458,89 3.823.760,83 -51.012,94 0,00 4.913.206,78 24.685.229,88 3.872.724,51 0,00 43.833,90 28.514.120,49 24.820.172,20 3.872.724,51 0,00 43.833,90 28.649.062,81 II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Summe I. bis II. Anhang Seite 15 Entwicklung der Abschreibungen Buchwerte Stand Zugang Abgang Stand Stand Stand 01.01.2017 EUR EUR EUR 31.12.2017 EUR 31.12.2016 EUR 31.12.2017 EUR 134.942,32 0,00 0,00 134.942,32 0,00 0,00 134.942,32 0,00 0,00 134.942,32 0,00 0,00 6.488.654,46 29.441,29 569.454,58 7.428,44 0,00 0,00 7.058.109,04 36.869,73 113.654,01 12.497,60 43.833,90 82.317,71 85.919,00 96.356,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.140.458,89 4.913.206,78 6.631.749,76 589.380,62 43.833,90 7.177.296,48 18.053.480,12 21.336.824,01 6.766.692,08 589.380,62 43.833,90 7.312.238,80 18.053.480,12 21.336.824,01 16.759.885,23 16.252.966,23 67.217,00 74.295,00 Anhang Seite 16 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Anlagenspiegel 2017 des Bereiches LHS - ZGM Entwicklung der Anschaffungswerte Stand Zugang Abgang Stand 01.01.2017 EUR EUR EUR 31.12.2017 EUR I. Immaterielle Vermögensgegenstände und dafür geleistete Anzahlungen Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 134.942,32 0,00 0,00 134.942,32 134.942,32 0,00 0,00 134.942,32 134.393,94 37.909,14 0,00 14.506,44 0,00 0,00 134.393,94 52.415,58 147.012,72 22.934,60 0,00 169.947,32 0,00 0,00 0,00 0,00 319.315,80 37.441,04 0,00 356.756,84 454.258,12 37.441,04 0,00 491.699,16 II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Summe I. bis II. Anhang Seite 17 Entwicklung der Abschreibungen Buchwerte Stand Zugang Abgang Stand Stand Stand 01.01.2017 EUR EUR EUR 31.12.2017 EUR 31.12.2016 EUR 31.12.2017 EUR 134.942,32 0,00 0,00 134.942,32 0,00 0,00 134.942,32 0,00 0,00 134.942,32 0,00 0,00 3.624,94 14.107,14 836,00 4.485,44 0,00 0,00 4.460,94 18.592,58 130.769,00 23.802,00 129.933,00 33.823,00 62.242,72 11.731,60 0,00 73.974,32 84.770,00 95.973,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 79.974,80 17.053,04 0,00 97.027,84 239.341,00 259.729,00 214.917,12 17.053,04 0,00 231.970,16 239.341,00 259.729,00 Anhang Seite 18 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Anlagenspiegel 2017 des Bereiches KiGeb Entwicklung der Anschaffungswerte Entwic Stand Zugang Umbuchungen Abgang Stand 01.01.2017 EUR EUR EUR EUR 31.12.2017 EUR I. Immaterielle Vermögensgegenstände und dafür geleistete Anzahlungen Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 23.114.145,75 58.749,15 11.522,64 0,00 51.012,94 0,00 52.560,29 0,00 0,00 43.833,90 8.726,39 1.140.458,89 3.823.760,83 -51.012,94 0,00 4.913.206,78 24.365.914,08 3.835.283,47 0,00 43.833,90 28.157.363,65 24.365.914,08 3.835.283,47 0,00 43.833,90 28.157.363,65 II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Summe I. bis II. 0,00 23.176.681,33 0,00 58.749,15 Anhang Seite 19 Entwicklung der Abschreibungen Buchwerte Stand Zugang Abgang Stand Stand Stand 01.01.2017 EUR EUR EUR 31.12.2017 EUR 31.12.2016 EUR 31.12.2017 EUR 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 6.485.029,52 15.334,15 568.618,58 2.943,00 0,00 0,00 7.053.648,10 18.277,15 51.411,29 766,00 43.833,90 8.343,39 1.149,00 383,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.140.458,89 4.913.206,78 6.551.774,96 572.327,58 43.833,90 7.080.268,64 17.814.139,12 21.077.095,01 6.551.774,96 572.327,58 43.833,90 7.080.268,64 17.814.139,12 21.077.095,01 16.629.116,23 16.123.033,23 43.415,00 40.472,00 Anhang Seite 20 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Forderungsübersicht 2017 Forderungen zum Ende des Wirtschaftsjahres 2017 lfd. Nr. Bezeichnung bis zu einem Jahr davon mit einer Restlaufzeit von über von mehr einem bis als fünf zu fünf Jahren Jahren in EUR 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen davon öffentlich-rechtliche Forderungen davon privat-rechtliche Forderungen 2. Forderungen gegen die LH SN und deren Unternehmen davon öffentlich-rechtliche Forderungen davon privat-rechtliche Forderungen 3. Sonstige Vermögensgegenstände Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 89.367 0 0 0 89.367 0 0 0 0 4.593.521 0 383.590 0 4.593.521 0 0 0 383.590 206.105 0 0 4.888.993 0 383.590 Anhang Seite 21 Wertberichtigungen Bilanzwert Bilanzwert zum Ende des Wirtschaftsjahres zum Ende des Vorjahres in EUR 0 89.367 43.610 0 0 0 89.367 0 43.610 0 4.977.111 740.913 0 0 0 4.977.111 0 740.913 0 206.105 131.969 0 5.272.583 916.492 Anhang Seite 22 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Forderungsübersicht 2017 des Bereiches LHS - ZGM Forderungen zum Ende des Wirtschaftsjahres 2017 lfd. Nr. Bezeichnung bis zu einem Jahr davon mit einer Restlaufzeit von über von mehr einem bis als fünf zu fünf Jahren Jahren in EUR 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen davon öffentlich-rechtliche Forderungen davon privat-rechtliche Forderungen 2. Forderungen gegen die LH SN und deren Unternehmen davon öffentlich-rechtliche Forderungen davon privat-rechtliche Forderungen 89.367 0 0 0 89.367 0 0 0 0 4.220.810 0 383.590 0 4.220.810 0 0 0 383.590 3. Forderungen gegen Teilbereich 684.649 0 0 4. Sonstige Vermögensgegenstände 138.457 0 0 5.133.283 0 383.590 Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Anhang Seite 23 Wertberichtigungen Bilanzwert Bilanzwert zum Ende des Wirtschaftsjahres zum Ende des Vorjahres in EUR 0 89.367 43.268 0 0 0 89.367 0 43.268 0 4.604.400 740.913 0 0 0 4.604.400 0 740.913 0 684.649 696.649 0 138.457 131.969 0 5.516.873 1.612.799 Anhang Seite 24 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Forderungsübersicht 2017 des Bereiches KiGeb Forderungen zum Ende des Wirtschaftsjahres 2017 lfd. Nr. Bezeichnung bis zu einem Jahr davon mit einer Restlaufzeit von über von mehr einem bis als fünf zu fünf Jahren Jahren in EUR 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen davon öffentlich-rechtliche Forderungen davon privat-rechtliche Forderungen 2. Forderungen gegen die LH SN und deren Unternehmen davon öffentlich-rechtliche Forderungen davon privat-rechtliche Forderungen 3. Sonstige Vermögensgegenstände Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 0 0 0 0 0 0 0 0 0 372.711 0 0 0 372.711 0 0 0 0 67.648 0 0 440.359 0 0 Anhang Seite 25 Wertberichtigungen Bilanzwert Bilanzwert zum Ende des Wirtschaftsjahres zum Ende des Vorjahres in EUR 0 0 341 0 0 0 0 0 341 0 372.711 0 0 0 0 372.711 0 0 0 67.648 0 0 440.359 341 Anhang Seite 26 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Verbindlichkeitenübersicht 2017 lfd. Nr. Bezeichnung 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber der LH SN und deren Unternehmen 5. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Summe der Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten zum 31.12.2017 davon mit einer Restlaufzeit bis zu von über von mehr einem einem bis als fünf Jahr zu fünf Jahren Jahren 211.025 in EUR 706.384 1.678.753 11.707.549 0 0 702.033 0 0 1.602.502 0 0 86.723 71.137 0 0 0 0 0 0 0 14.309.832 706.384 1.678.753 Anhang Seite 27 Stand zum 31.12.2017 Abzinsung zum 31.12.2017 Stand zum 31.12.2017 (Bilanzwert) davon durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte besichert Art und Form der Sicherheit Stand zum 31.12.2016 (Bilanzwert) in EUR in EUR 2.596.162 0 2.596.162 - - 2.806.919 11.707.549 0 11.707.549 - - 17.319.293 702.033 0 702.033 - - 754.247 1.602.502 0 1.602.502 - - 1.907.165 86.723 71.137 0 0 0 0 86.723 71.137 0 - - 63.610 61.042 0 16.694.969 0 16.694.969 - - 22.851.234 Anhang Seite 28 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Verbindlichkeitenübersicht 2017 des Bereiches LHS - ZGM lfd. Nr. Bezeichnung Verbindlichkeiten zum 31.12.2017 davon mit einer Restlaufzeit bis zu von über von mehr einem einem bis als fünf Jahr zu fünf Jahren Jahren in EUR 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber der LH SN und deren Unternehmen 5. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Summe der Verbindlichkeiten 34.429 0 0 11.701.501 0 0 559.342 0 0 1.596.595 0 0 83.416 71.138 0 0 0 0 0 0 0 13.975.283 0 0 Anhang Seite 29 Stand zum 31.12.2017 Abzinsung zum 31.12.2017 Stand zum 31.12.2017 (Bilanzwert) davon durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte besichert Art und Form der Sicherheit Stand zum 31.12.2016 (Bilanzwert) in EUR in EUR 34.429 0 34.429 - - 68.590 11.701.501 0 11.701.501 - - 17.313.245 559.342 0 559.342 - - 555.079 1.596.595 0 1.596.595 - - 1.884.942 83.416 71.138 0 0 0 0 83.416 71.138 0 - - 61.042 61.402 0 13.975.283 0 13.975.283 - - 19.882.898 Anhang Seite 30 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Verbindlichkeitenübersicht 2017 des Bereiches KiGeb lfd. Nr. Bezeichnung Verbindlichkeiten zum 31.12.2017 davon mit einer Restlaufzeit bis zu von über von mehr einem einem bis als fünf Jahr zu fünf Jahren Jahren 176.596 in EUR 706.384 1.678.753 6.048 0 0 142.693 0 0 Verbindlichkeiten gegenüber der LH SN und deren Unternehmen 5.907 0 0 5. Verbindlichkeiten gegenüber Teilbereich 684.649 0 0 6. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.306 0 0 0 0 0 0 0 0 1.019.199 706.384 1.678.753 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 4. Summe der Verbindlichkeiten Anhang Seite 31 Stand zum 31.12.2017 Abzinsung zum 31.12.2017 Stand zum 31.12.2017 (Bilanzwert) davon durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte besichert Art und Form der Sicherheit Stand zum 31.12.2016 (Bilanzwert) in EUR in EUR 2.561.733 0 2.561.733 - - 2.738.329 6.048 0 6.048 - - 6.048 142.693 0 142.693 - - 199.168 5.907 0 5.907 - - 22.224 684.649 0 684.649 3.306 0 0 0 0 0 3.306 0 0 - - 2.568 0 0 3.404.336 0 3.404.336 - - 3.664.986 696.649 Anhang Seite 32 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Übersicht über die aus den Verpflichtungsermächtigungen in den einzelnen Jahren voraussichtlich fällig werdenden Auszahlungen Verpflichtungsermächtigungen* Vorjahre und Planjahr davon zahlungs- davon zahlungs- davon zahlungs- davon zahlungswirksam im wirksam im wirksam im wirksam in weiteren 1. Folgejahr 2. Folgejahr 3. Folgejahr Folgejahrn 2017 2018 2019 in TEUR 2020 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2012 0 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2013 0 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2014 0 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2015 573 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2016 4.635 0 0 0 0 veranschlagt im Planjahr 2017 8.671 3.965 4.195 100 0 13.879 3.965 4.195 100 0 Summe nachrichtlich: Gesamtbetrag der Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen im jeweiligen Jahr davon für zahlungswirksam werdende Verpflichtungsermächtigungen 0 *Es sind in chronologischer Reihenfolge alle Wirtschaftsjahre aufzuführen, in denen Verpflichtungsermächtigungen veranschlagt werden, aus deren Inanspruchnahme Auszahlungen in Folgejahren fällig werden. **Anzugeben ist die Höhe der tatsächlichen eingegangenen Verpflichtungsermächtigungen. Anhang Seite 33 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Übersicht über die aus den Verpflichtungsermächtigungen in den einzelnen Jahren voraussichtlich fällig werdenden Auszahlungen des Bereiches LHS - ZGM 2017 Verpflichtungsermächtigungen* Vorjahre und Planjahr davon zahlungs- davon zahlungs- davon zahlungs- davon zahlungswirksam im wirksam im wirksam im wirksam in weiteren 1. Folgejahr 2. Folgejahr 3. Folgejahr Folgejahrn 2017 2018 2019 in TEUR 2020 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2012 0 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2013 0 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2014 0 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2015 0 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2016 150 0 0 0 0 veranschlagt im Planjahr 2017 2.000 290 0 0 0 Summe 2.150 290 0 0 0 nachrichtlich: Gesamtbetrag der Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen im jeweiligen Jahr davon für zahlungswirksam werdende Verpflichtungsermächtigungen 0 *Es sind in chronologischer Reihenfolge alle Wirtschaftsjahre aufzuführen, in denen Verpflichtungsermächtigungen veranschlagt werden, aus deren Inanspruchnahme Auszahlungen in Folgejahren fällig werden. **Anzugeben ist die Höhe der tatsächlichen eingegangenen Verpflichtungsermächtigungen. Anhang Seite 34 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Übersicht über die aus den Verpflichtungsermächtigungen in den einzelnen Jahren voraussichtlich fällig werdenden Auszahlungen des Bereiches KiGeb 2017 Verpflichtungsermächtigungen* Vorjahre und Planjahr davon zahlungs- davon zahlungs- davon zahlungs- davon zahlungswirksam im wirksam im wirksam im wirksam in weiteren 1. Folgejahr 2. Folgejahr 3. Folgejahr Folgejahrn 2017 2018 2019 in TEUR 2020 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2012 0 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2013 0 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2014 0 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2015 573 0 0 0 0 eingegangen im Wirtschaftsjahr 2016 4.485 0 0 0 0 veranschlagt im Planjahr 2017 6.671 3.675 4.195 100 0 11.729 3.675 4.195 100 0 Summe nachrichtlich: Gesamtbetrag der Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen im jeweiligen Jahr davon für zahlungswirksam werdende Verpflichtungsermächtigungen 0 *Es sind in chronologischer Reihenfolge alle Wirtschaftsjahre aufzuführen, in denen Verpflichtungsermächtigungen veranschlagt werden, aus deren Inanspruchnahme Auszahlungen in Folgejahren fällig werden. **Anzugeben ist die Höhe der tatsächlichen eingegangenen Verpflichtungsermächtigungen. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Lagebericht Seite 1 Schwerin Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin (ZGM), Schwerin Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2017 I. Rechtliche und vertragliche Grundlagen Die Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin hat mit Beschluss vom 13. Dezember 2004 und Wirkung vom 1. Januar 2005 den Eigenbetrieb Zentrales Gebäudemanagement Schwerin (ZGM) errichtet. Gegenstand des Eigenbetriebes ist die kosteneffiziente Bereitstellung, Errichtung, Instandhaltung, Bewirtschaftung, Vermietung und Verpachtung ausgewählter, überwiegend kommunaler Immobilien der Landeshauptstadt Schwerin zur Nutzung durch die städtische Verwaltung, Betriebe der Stadt und Dritte sowie die Ausführung damit zusammenhängender Dienstleistungen. Dazu gehören auch die Bewirtschaftung und Verwaltung von der Landeshauptstadt Schwerin selbst angemieteter Immobilien. Der Betrieb ist mit der Nummer HR A 2631 im Handelsregister beim Amtsgericht Schwerin eingetragen. Die Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin hat mit Beschluss vom 27. Februar 2006 und Wirkung ab 1. Januar 2006 die Einbringung des bisherigen Eigenbetriebes Kindertagesstättengebäudemanagement in den Eigenbetrieb Zentrales Gebäudemanagement Schwerin als eigener Geschäftsbereich beschlossen. Die bisherige Satzung des Eigenbetriebes Kindertagesstättengebäudemanagement wurde aufgehoben. Grundlage für das Tätigwerden des Eigenbetriebes ist u. a. die Verfahrensanweisung Nr. 1 zur Abwicklung von Investitionen in das Vermögen der Landeshauptstadt Schwerin (LH SN) durch die Eigenbetriebe. Die Verfahrensanweisung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2017 in Kraft. Damit werden die Verfahrensanweisung vom 6. Februar 2012 und deren Ergänzung vom 17. Dezember 2012 aufgehoben. Gegenstand dieser Verfahrensanweisung ist die Erbringung von Dienstleistungen durch die Eigenbetriebe im Zusammenhang mit der Anschaffung und Herstellung von Vermögensgegenständen im Eigentum der LH SN. Danach wird der Eigenbetrieb weiterhin – soweit die Objekte und Einrichtungen im Eigentum der Landeshauptstadt stehen bzw. dieses veröffentlicht ist und keine Zuordnung zum Eigenbetrieb erfolgt ist – im Wesentlichen bei Investitionsmaßnahmen im Auftrag der Landeshauptstadt Schwerin auf eigene Rechnung tätig. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Lagebericht Seite 2 Schwerin Der Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2016 wurde durch die Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin am 20. November 2017 festgestellt. Dem Wirtschaftsplan 2017 wurde am 25. Oktober 2016 durch den Werkausschuss zugestimmt. Im Zusammenhang mit der Beschlussfassung zum Haushalt 2017/2018 (DS 00832 / 2016) der Landeshauptstadt Schwerin hat die Stadtvertretung dem Wirtschaftsplan 2017 am 12. Dezember 2016 zugestimmt. In der Beratung des Werkausschusses vom 13. Juni 2017 wurde der Nachtragswirtschaftsplan bestätigt. Die Stadtvertretung hat den entsprechenden Beschluss (DS 01106 / 2017) in ihrer Sitzung am 17. Juli 2017 gefasst. Die Erstellung des Nachtragswirtschaftsplanes wurde notwendig, da die erarbeitete Kindertagesstätten-Bedarfsplanung einen erhöhten Bedarf an Kinderkrippen- und Kindergartenplätzen aufweist. Bei der Umsetzung der geplanten Baumaßnahmen ergaben sich vorher nicht absehbare Kostenerhöhungen. Das betrifft im Wesentlichen nachfolgend aufgeführte Maßnahmen: 1. Hort Heine-Schule 2. Hort Friedensstraße 4 3. Kita Gagarinstraße Für das Jahr 2017 treten Änderungen nur bedingt durch den erweiterten Stellenplan auf. Im Nachtragswirtschaftsplan werden nur die geänderten Planwerte sowie daraus resultierende Abweichungen dargestellt. II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die im Jahresabschluss 2016 getroffene Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung des Eigenbetriebes für 2017 hat sich im Wesentlichen bestätigt. Die gebäudewirtschaftlichen Abläufe konnten 2017, wie bereits in den Vorjahren, weiter ausgebaut und optimiert werden. Die Bearbeitung und Auswertung der Jahresendabrechnungen des Energieverbrauches und die Bearbeitung und Darstellung der betrieblichen Rückstellungen waren dabei die maßgeblichen Punkte. Zur Sicherung und Erweiterung der wirtschaftlichen Transparenz waren die fachliche Konkretisierung der Planung und Abrechnung der Betriebskosten, die darauf aufbauende Aufschlüsselung der Nutzungs- und Dienstleistungsentgelte sowie deren vertragliche Gestaltung wiederum ein Schwerpunkt der betrieblichen Tätigkeit, welcher mit zum weiteren Ausbau der Kostenrechnung beigetragen hat. Lagebericht Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 3 Schwerin Die Zuarbeit zu den städtischen Jahresabschlüssen der Landeshauptstadt Schwerin erforderte weiterhin umfangreiche Abstimmungs- und Anpassungsarbeiten in der Sparte Landeshauptstadt. Für das Berichtsjahr 2017 umfasst der Jahresabschluss die zwei Sparten Landeshauptstadt Schwerin (LHS - ZGM) und ehemaliges Kindertagesstättengebäudemanagement (KiGeb). Entsprechend waren neben dem üblichen Jahresabschluss Spartenrechnungen aufzustellen. Die Eigenkapitalquote des ZGM betrug am 31. Dezember 2017 33,2 % nach 30,4 % im Vorjahr. Die Steigerung der Eigenkapitalquote resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Bilanzsumme. Die geringere Bilanzsumme ergibt sich durch die bilanzielle Darstellung der städtischen Investitionsmaßnahmen. Dadurch ist der Quotient der Bilanzsumme durch die Summe des Eigenkapitals höher. Das Eigenkapital hat sich im Wirtschaftsjahr 2017 wie folgt entwickelt: 31.12.2016 EUR Zugänge EUR Abgänge EUR Umgliederung EUR 31.12.2017 EUR Stammkapital Allgemeine Rücklage Sonderrücklage § 27 Abs. 2 DMBilG Gewinnvortrag Jahresüberschuss 2016 Jahresüberschuss 2017 25.000,00 11.164.606,63 208.134,97 1.337.092,29 -99.753,93 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -7.698,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -99.753,93 99.753,93 0,00 25.000,00 11.164.606,63 208.134,97 1.237.338,36 0,00 -7.698,50 Gesamt 12.635.079,96 -7.698,50 0,00 0,00 12.627.381,46 Auf Grundlage des Beschlusses der Stadtvertretung vom 12. Dezember 2016 wurde das Ergebnis im Bereich ZGM/Landeshauptstadt auf neue Rechnung vorgetragen und das Ergebnis des Bereiches KiGeb wurde ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen. Bezüglich der Personalkostenentwicklung weist das Berichtsjahr folgende Veränderung gegenüber dem Vorjahr aus: Berichtsjahr 2016 2017 93 100 Aufwand Löhne und Gehälter (T€) 3.629 3.894 Aufwand für soziale Abgaben (T€) 913 994 4.542 4.888 Anzahl Mitarbeiter einschließlich Betriebsleitung Summe Personalaufwand (T€) Lagebericht Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 4 Schwerin Der gesamte Personalaufwand stieg durch die erhöhte Anzahl der Beschäftigten und tariflichen Anpassungen von TEUR 4.542 auf TEUR 4.888. Die Auswirkungen daraus sind beim Aufwand für Löhne und Gehälter und dem Aufwand für soziale Abgaben ersichtlich. Im Bereich Buchhaltung sind durch die vermehrten Arbeitsaufgaben und eine Vertretung für Mutterschaftsurlaub drei Arbeitskräfte und im Bereich Liegenschaften eine Arbeitskraft aus dem Personalleasingbereich beschäftigt. Es ist jedoch geplant, die entsprechenden Mitarbeiterinnen fest anzustellen. Im Jahr 2017 beschäftigte das ZGM 100 Mitarbeiter/innen (Vorjahr: 93 MA) inclusive Einrechnung der Betriebsleitung. Aufgrund von erweiterten Aufgaben wurde die Bereiche „Allgemeine Organisation“ und „Gebäudeservice“ um jeweils eine/einen Beschäftig- te/Beschäftigten verstärkt. Im Teilbereich „Hausmeister“ kam es zu zwei zusätzlichen Beschäftigten infolge von Langzeitkrankheitsvertretung. Zwei zusätzliche, befristete Stellen bedingt durch gesteigerten Arbeitsaufwand wurden im Bereich Bau geschaffen. Von den 100 Mitarbeitern/innen befinden sich zum Ende des Berichtsjahres acht in der Freistellungsphase (entsprechend Jahresende 2016) der Altersteilzeit, sodass unter Einschluss der Betriebsleitung 92 Beschäftigte tatsächlich im ZGM tätig sind. Für zusätzliche Aufgaben werden drei Mitarbeiter mit Minijobvertrag gebunden. Personalbezogene Rückstellungen wurden zum 31. Dezember 2017 zur Abdeckung künftiger Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen in Höhe von TEUR 384 gebildet. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Lagebericht Seite 5 Die Sparten des Eigenbetriebs haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt: Sparte LHS - ZGM Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete der Eigenbetrieb in der Sparte LHS - ZGM mit TEUR -68 ein negatives Geschäftsergebnis nach TEUR -165 in 2016. Im Wirtschaftsplan für 2017 wurde von einem ausgeglichenen Ergebnis in Höhe von TEUR 0, im Nachtragswirtschaftsplan von einem negativen Ergebnis von minus TEUR 95 der Sparte ausgegangen. Das erwirtschaftete negative Spartenergebnis resultiert 2017 im Wesentlichen aus dem überproportional gestiegenen Materialaufwand sowie höheren sonstigen Steuern. Für die Durchführung der Investitionsmaßnahmen erhält das ZGM Projektsteuerungsleistungen. Diese Projektsteuerungsleistungen werden gegenüber der Landeshauptstadt erst nach Abschluss der Leistungen (Schlussrechnung) abgerechnet und sodann im Buchwerk des ZGM abgebildet. Für 2017 wurden Projektsteuerungsleistungen zwar in höherem Umfang als in 2016 geplant, konnten jedoch wegen noch nicht vorliegender Abrechnungsreife in 2017 noch nicht abgerechnet werden. Geplante Mehraufwendungen im Bereich Personal (bedingten das negative Ergebnis NWP) konnten durch gesteigerte Miet- und Pachteinnahmen aufgefangen werden. Im Wirtschaftsjahr 2017 wurden gegenüber der Landeshauptstadt Investitionsleistungen in Höhe von TEUR 13.725 in Bezug auf den Neubau des Goethe-Gymnasiums abgerechnet. Für den Neubau der Ziegelsee-Grundschule fielen TEUR 172 Projektsteuerungsleistungen an. Insgesamt ergeben sich in Höhe von TEUR 58 geringere Projektsteuerungsleistungen gegenüber dem Vorjahr. Die Erträge für Projektsteuerungsleistungen werden erst nach Abschluss der Maßnahmen im Buchwerk des ZGM ergebniswirksam abgebildet. Zusammenfassend ist jedoch zu bemerken, dass diese Erträge oder Aufwendungen immer vom Stand der Bautätigkeit des ZGM für die Landeshauptstadt abhängig sind und sich über die Wirtschaftsjahre verschieben können. Die Umsatzerlöse setzen sich zum größten Teil aus den Zahlungen der Landeshauptstadt zur Bewirtschaftung der städtischen Immobilien und den Erträgen aus Fremdvermietungen und -verpachtung zusammen. Lagebericht Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 6 Schwerin Die Zuordnung der Umsatzerlöse (UE) wurde beibehalten, sie unterteilen sich wie im Vorjahr in: Nutzungsverträge:  Bauunterhaltung  Mieten und Pachten  Zentrale Kosten Betriebskosten:  Energie, Wasser, Abwasser, Heizung  Wartung Sonstige Nebenkosten  Dienstleistungsentgelte:  Reinigung  Hausmeisterleistungen Sie umfassen die wichtigsten Erlösgruppen und stellen sich 2017 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: IST 2016 IST 2017 Abw. TEUR TEUR in % UE Nutzungsentgelt 5.827 6.387 9,6% UE Betriebskosten 5.002 5.062 1,2% UE Dienstleistungsentgelt 3.796 3.626 -4,5% Die Erhöhung des Nutzungsentgeltes (2016: TEUR 5.827 zu 2017: TEUR 6.387,3) ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Im Bauunterhaltungsbereich ergab sich ein um TEUR 715 höherer Mitteleinsatz im Vergleich zum Vorjahr. Hauptauslöser für diese erhöhten Aufwendungen ist die Deponie Finkenkamp; eine Maßnahme der Landeshauptstadt, welche durch das ZGM durchgeführt wird. Diese Maßnahme ist nicht im Investivhaushalt, sondern im Verwaltungshaushalt eingestellt. Dadurch fallen die Kosten in Höhe von TEUR 735 in der Position Bauunterhaltung an. Ein Ausgleich des Erfolgsplanes erfolgt erst mit Fertigstellung und Abrechnung der Maßnahme im Folgejahr. Die Erhöhung der Nutzungsentgelte um TEUR 560 (9,6%) entsteht durch einen Mehrbedarf im Bereich der Zentralen Kosten, wobei sich der wesentliche Teil aus gesteigerten Personalkosten gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 346 ergibt. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Lagebericht Seite 7 Schwerin Die Betriebskosten lagen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 60 höher. Im Wartungsbereich wurden TEUR 96 mehr benötigt; bei den Energiekosten ergab sich ein Minderbedarf von TEUR 186. Für die Zukunft werden sich nachhaltige Einsparungen weiterhin nur durch effizienten Umgang mit Heizenergie, Wasser und Strom realisieren lassen. Das Dienstleistungsentgelt sank gegenüber dem Vorjahr um TEUR 170 auf TEUR 363. Diese Reduzierung ist bedingt durch Kürzungen im Reinigungsbereich sowie durch Verschiebung von Hausmeisterleistungen auf durch Mieteinnahmen finanzierte Objekte. Die wichtigsten Kostengruppen in der Sparte LHS - ZGM entwickelten sich 2017 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt: IST 2016 IST 2017 Abw. TEUR TEUR in % 4.379 4.199 -4,1% 12.968 16.122 24,3% Personalaufwand (regulär) 4.542 4.888 7,6% Sonst. betrieblicher Aufwand 3.113 2.228 -28,4% Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe Bezogene Leistungen In der Kostengruppe Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe ist die gesamte Energiebeschaffung der LHS - ZGM nebst Kosten für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung abgebildet. Verantwortlich für die gesunkenen Roh-, Hilfs- und Betriebskosten ist ein um TEUR 184 verminderter Fernwärmeenergiebedarf. Die wesentlichste Position in der Kostengruppe bezogene Leistungen ist die Entwicklung der Investitionstätigkeit für die Gebäude der Landeshauptstadt. Die bezogenen Leistungen für Investitionsaufträge liegen um TEUR 1.940 höher als im Vorjahr und sind somit der größte Kostensteigerungsfaktor in diesem Bereich. Die bezogenen Leistungen sind auch abhängig von der Preisentwicklung und der Menge an Bauunterhaltungsleistungen sowie Leistungen für Wartung und Revision der technischen Anlagen. 2017 wurden im Vergleich zum Vorjahr für Instandsetzung und Wartung Leistungen in Höhe von TEUR 96 mehr beauftragt und abgerechnet. Dieser Bedarf ist im Wesentlichen abhängig der vorgesehenen Nutzung sowie den vorgeschriebenen Wartungs- und Revisionszyklen der Gebäude und Anlagen. Zusätzlich beinhalten die bezogenen Leistungen die Ausgaben im Rahmen der Objektreinigung. Deren Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr beträgt TEUR 129 und ist durch vermehrten Reinigungsbedarf sowie durch Preissteigerungen durch Tariferhöhungen Lagebericht Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 8 Schwerin in den Reinigungsbetrieben verursacht. In dieser Kostengruppe ist auch die Geschäftsbesorgung mit einer Aufwandserhöhung von TEUR 102 im Vergleich zum Vorjahr durch fremde Personalleistungen enthalten. Die Aufwandserhöhung ist bedingt durch Kostensteigerungen bei den Personaldienstleistern sowie durch die Beschäftigung einer Honorarkraft für die Brandschutzkonzepterstellung. Kostensteigerungen im Personalbereich bedingen sich durch den weiter oben genannten gewachsenen Personalbestand. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten als wesentlichen Bestandteil den Aufwand für Mieten, Pacht und Leasing, darunter das Stadthaus inkl. Tiefgarage mit TEUR 1.676. Im Vergleich zu 2016 sank der Aufwand in dieser Gruppe um TEUR 885. Anlagenabgänge des Vorjahres in Höhe von TEUR 567 fielen in 2017 nicht an, somit verringerte sich der Aufwand im Vergleich zum Vorjahr um diese Summe. In 2016 wurden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Rückstellungen für den Prozess Holtschbach (Goethe-Gymnasium) gebildet. Diese Position entfiel in 2017 ebenso. Die Entwicklung des Mengenverbrauchs „Energie“ für die Jahre 2016 und 2017 zeigt sich wie folgt: Fernwärme IST 2016 IST 2017 Abweichung MWh MWh % 21.548 20.099 -6,7% 5.895 7.062 19,8% Heizenergie Gesamt 27.443 27.161 -1,0% Licht- und Kraftstrom 4.309 4.406 2,3% Energieverbracht Gesamt 31.752 31.567 -0,6% Erdgas Der Fernwärmeenergiebedarf – der mit Abstand größte Posten – weist sinkende Verbräuche gegenüber dem Vorjahr auf. Da hier die Durchschnittspreise stabil blieben schlägt sich der gesunkene Bedarf auch auf die realen Kosten nieder. Die starke Erhöhung des Erdgasverbrauchs um 19,8 % ist bedingt durch die Abrechnung der von der WGS übernommenen Wohn- und Gewerbeimmobilien. Diese werden bis auf wenige Ausnahmen mit Erdgas beheizt. Lagebericht Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 9 Schwerin Der Bedarf an Licht- und Kraftstrom ist ebenso durch Abrechnung der Wohn- und Gewerbeimmobilien, aber auch durch bessere Technikanbindung in modernisierten Schulgebäuden leicht gestiegen. Die Verbrauchssteigerungen von Erdgas und Elektroenergie werden jedoch mengenmäßig und finanziell von dem gesunkenen Bedarf bei Fernwärme aufgefangen. Somit ergibt sich ein leicht gesunkener Gesamtenergieverbrauch gegenüber dem Vorjahr. Aus Gründen einer kontinuierlichen und vergleichbaren Darstellung auch für die Folgejahre wurden für die zwingend erforderlichen und im Wesentlichen auch bereits beauftragten, aber noch nicht abgerechneten Leistungen im Rahmen der Bauunterhaltung per Jahresende Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen gebildet. 2017 Bereichserfolgsplan LHS - ZGM 1. 2. 3. 4. Ist T€ 32.228 -4.843 273 20.316 NWPlan T€ 17.000 20.685 0 29.948 +/T€ -15.228 25.528 -273 9.632 4.194 3.968 -226 16.122 25.980 9.858 Personalaufwand 4.888 4.893 5 a) Löhne und Gehälter 3.894 3.909 15 994 984 -10 17 2.228 9 0 219 0 287 -68 92 2.730 5 2 25 0 120 -95 75 502 -4 2 -194 0 -167 -27 Umsatzerlöse Bestandsveränderung Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs-und Betriebsstoffe und bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5. b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit außerordentliche Erträge Sonstige Steuern Jahresgewinn Das ZGM betreut und führt Investitionsmaßnahmen für die Landeshauptstadt durch. Der Baufortschritt wird dabei in den Bestandsveränderungen als Bestandserhöhung für unfertige Erzeugnisse dargestellt. Mit Fertigstellung der Investitionsmaßnahme wird beim ZGM eine Bestandsminderung um diesen Betrag eingestellt, da das Gebäude in den Bestand der LHS übergeben wird. Die Ausgleichsposition für diese Bestandsminderung sind die Erlöse aus Investitionen der Stadt. Die gegenüber dem Planansatz ausgewiesenen wesentlichen Abweichungen bei den Bestandsveränderungen und dem Aufwand für bezogene Leistungen stehen im Zusammen- Lagebericht Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 10 Schwerin hang mit den städtischen Investitionsmaßnahmen. Der Ansatz war zum Zeitpunkt der Aufstellung des Wirtschaftsplanes in dieser Höhe nicht absehbar. Als Folge der vorstehenden Erläuterung ergibt sich ein negatives Jahresergebnis von TEUR 68 gegenüber einem negativen Ergebnis des Vorjahres von TEUR 165. In der obigen Tabelle, Position 2 „Bestandsveränderungen“, ist ein Negativbetrag von TEUR -4.843 ausgewiesen. Dies ist eine Bestandsminderung und setzt sich zusammen aus Bestandserhöhungen von unfertigen Erzeugnissen (TEUR 8.882) und einer Bestandsminderung von unfertigen Erzeugnissen (TEUR 13.725). Letztere ist die Aktivierung des Neubaus Goethe-Gymnasium. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 2017 Bereichsfinanzplan LHS - ZGM Periodenergebnis Abschreibungen (+) auf Gegenstände des Anlagevermögens Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Abnahme (-) / Zunahme (+) der Rückstellungen Abnahme (-) / Zunahme (+) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Mittelzu-/ Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen Einzahlungen (+) für Investitionen in das Vorratsvermögen Auszahlungen (-) für Investitionen in das Vorratsvermögen Mittelzu-/ Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von Krediten Dritter Auszahlungen (-) an die Stadt Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Investitionskrediten Mittelzu-7 Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds Finanzmittelfonds (+) am Anfang der Periode Finanzmittelfonds am Ende der Periode Ist T€ NWPlan T€ -68 -95 +/T€ -27 +17 +92 +75 -10 ±0 +10 +313 -391 ±0 ±0 -313 +391 +609 ±0 -609 +470 -3 -473 -38 -2.000 -1.962 +4.843 ±0 -4.843 -5.611 -806 ±0 -2.000 +5.611 -1.194 ±0 +2.000 ±0 +2.000 ±0 -35 -88 -53 -35 +1.912 +1.947 -371 4.584 4.213 -91 2.054 1.963 280 -2.530 -2.250 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Lagebericht Seite 11 Sparte KiGeb Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete der Eigenbetrieb in der Sparte KiGeb ein Ergebnis von TEUR +60 nach TEUR +65 in 2016. Das betriebliche Ergebnis ist um TEUR 5 geringer als im Vorjahr. Die Betriebskosten der Kita-Gebäude werden grundsätzlich durch den Betreiber getragen. Für das Investitionsvorhaben Kita Wirbelwind in der Hagenower Straße wurde bei der KfWBank ein Darlehen über TEUR 1.850 aufgenommen. Der Zinssatz beträgt 0,79 % p. a nominal und ist bis zum 15. November 2024 festgelegt. Die Tilgung für 2017 betrug TEUR 97, die Zinssumme TEUR 13. Die Tilgung für den ausgereichten KfW-Kredit der Kita Kirschblüte und Kita Future Kids betrug 2017 TEUR 79; es waren Zinsen in Höhe von TEUR 10 fällig. Die Umsatzerlöse in der Sparte KiGeb für 2017 liegen mit TEUR 816 geringfügig unter dem Niveau von 2016 (TEUR 809). Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen für 2017 mit TEUR 179 unter dem Vorjahreswert von TEUR 188. Dies liegt an geringfügig niedrigeren Erträgen aus vergangenen Abrechnungsperioden und Auflösungen von Rückstellungen. Der Materialaufwand für 2017 liegt mit TEUR 266 über den Kosten von 2016 (TEUR 240). Die maßgeblichen Punkte für die Kostenerhöhung sind Bauunterhaltungsleistungen mit TEUR 16 und Geschäftsbesorgung mit TEUR 8 durch leicht erhöhten Arbeitsaufwand gegenüber dem Vorjahr in dieser Sparte. Der Aufwand im Bereich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ist mit TEUR 2 geringfügig höher als im Vorjahr. Die Abschreibungen liegen mit TEUR 572 entsprechend den Vorjahreswerten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zeigen mit TEUR 72 gegenüber TEUR 117 im Vorjahr einen geringeren Betrag, der durch die Verluste aus Anlagenabgängen für die Ausbuchung der abgerissenen Kita Gagarinstraße (TEUR 72) in 2016 entstanden ist. Dem gegenüber stehen in 2017 um TEUR 27 erhöhte Rechts- und Beratungskosten (Kita AnneFrank). Zinsen und ähnliche Aufwenden liegen im Rahmen des Vorjahres. Die Steuern liegen mit TEUR 1,5 über dem Vorjahr. Für die sich im Bau befindenden Horte fallen Grundsteuern an. Lagebericht Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 12 Schwerin 2016 Bereichserfolgsplan KiGeb 1. 2. 3. 4. Ist T€ 816 0 62 266 NWPlan T€ 851 0 0 258 +/T€ 35 0 -62 -8 12 12 0 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 254 246 -8 Abschreibungen Erträge aus der Auflösung von Sonderposten nach § 33 Abs. 4-6 EigVO Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnlicher Aufwand Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 572 620 48 117 72 0 23 62 2 60 117 50 0 40 0 0 0 0 -22 0 17 -62 -2 -60 Umsatzerlöse Bestandserhöhungen Betriebskosten /Heizkosten Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs-und Betriebsstoffe und bezogene Waren 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. Sonstige Steuern Jahresverlust/Jahresgewinn Lagebericht Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Seite 13 Schwerin 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 2017 Bereichsfinanzplan KiGeb Periodenergebnis Abschreibungen (+) auf Gegenstände des Anlagevermögens Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Abnahme (-) / Zunahme (+) der Rückstellungen Abnahme (-) / Zunahme (+) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Sonstige Ein- und Auszahlung (+/-) Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge(-) Mittelzu-/ Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen Einzahlungen (+) für Investitionen in das Vorratsvermögen Auszahlungen (-) für Investitionen in das Vorratsvermögen Erhaltene Zinsen (+) Mittelzu-/ Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von Krediten Dritter Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Investitionskrediten Einzahlungen (+) aus erhaltenen Zuschüssen/ Zuwendungen Dritter Gezahlte Zinsen (-) Mittelzu-/ Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit Ist T€ NWPlan T€ +60 ±0 +/T€ -60 +572 +620 +48 -67 +45 ±0 ±0 +67 -45 -83 -117 +23 ±0 -117 ±0 +83 -380 -380 +433 +503 +70 -3.835 -6.671 -2.836 ±0 ±0 ±0 ±0 ±0 -3.835 ±0 ±0 -6.671 ±0 ±0 -2.836 ±0 +3.046 +3.046 -176 -197 -21 +2.249 -23 +2.725 ±0 +476 +23 +2.050 +5.574 +3.524 Der Betriebsteil KiGeb verfügt über kein eigenes Personal. Die Bewirtschaftung erfolgt über Personalgestellung aus dem ZGM. Hierfür wird im laufenden Wirtschaftsjahr eine Pauschale von TEUR 28 erhoben. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Lagebericht Seite 14 Schwerin III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung, sowie voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft III.1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Im Jahre 2006 wurden erstmalig die wesentlichen Risiken des ZGM identifiziert und seit dem in einer Risikoinventur geführt. Das ZGM bedient sich zur Risikoquantifizierung der „Praktikermethode“ und verwendet die s. g. Neuner-Matrix. Dabei werden die Höhe der Auswirkungen auf der X-Achse und die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos auf der Y-Achse dargestellt, es ergibt sich ein visuelles Bild mit hoher Aussagekraft. Das Risikomanagementsystem wird als Bestandteil unserer Tätigkeit zur Aufbereitung relevanter Daten und Frühwarnsignalen sowie als Voraussetzung für ein effizientes Handling bestandsgefährdender und wesentlicher Risiken eingesetzt. Es erfolgen halbjährliche Risikoinventuren, deren Ergebnisse durch die Geschäftsleitung in Zusammenarbeit mit den eingesetzten Risikopaten überwacht und gesteuert werden. In der Risikoinventur zum 31. Dezember 2017 wurden Risiken, die noch Bestand haben, angepasst und ergänzt sowie neue Risiken aufgenommen. Die Maßnahmen zur Verhinderung oder Verkleinerung von Risiken, werden im laufenden Wirtschaftsjahr in den Dienstberatungen des ZGM erörtert und umgesetzt; z. B. Steuerung des Energieverbrauchs in städtischen Gebäuden. Dies ist ein laufender Prozess, der die frühestmögliche Erkennung und Steuerung von Chancen und Risiken im betrieblichen Ablauf gewährleistet sowie zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens dient. Zur Überwachung und Entscheidungsfindung wurde das Controlling weiter aufgebaut. III.2. Wirtschaftliche Entwicklung Für 2018 erwartet das ZGM mit rd. TEUR 18.761 aus den beiden Geschäftsfeldern höhere Umsatzerlöse als im Vorjahr (TEUR 17.851). Die Erhöhung der Umsatzerlöse um TEUR 910 ist im Wesentlichen bedingt durch eine höhere Plansumme für Miet- und Pachteinnahmen entsprechend der Ist-Werte. Durch die Umlage der Projektsteuerungskosten Höhe von TEUR 500 auf die entsprechenden Investitionen werden erhebliche Anteile aus Lohnkosten des ZGM verursachergerecht zugeordnet. Dies trägt zu einer Erhöhung der Kostentransparenz bei. Die Höhe der Pro- Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Lagebericht Seite 15 jektsteuerungsleistungen ist abhängig von dem Bauvolumen, deren Abrechnung vom Baufortschritt. Schon in den Vorjahren zeigte es sich als dringend notwendig, Mietanpassungen durchzuführen. Das betraf vor allem die neu errichteten und sanierten Kindertagesstätten. Sowohl weitere Investitionen als auch laufende Instandhaltungen sind ohne entsprechende Mietanpassungen nicht mehr realisierbar. Insoweit werden Gespräche mit den Mietern der Kindertagesstätten geführt werden müssen. Im Jahr 2018 sollen, nach Bestätigung des städtischen Haushaltes, durch das ZGM für die Landeshauptstadt Schwerin zahlreiche Investitionsmaßnahmen realisiert werden. Dazu zählen die in den Grafiken nachrichtlich dargestellten Maßnahmen: Die erhöhte Investitionstätigkeit spiegelt sich in den deutlich erhöhten Bestandsveränderungen im Buchwerk des ZGM wider. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Lagebericht Schwerin Seite 16 Die eigenen Investitionsmaßnahmen des ZGM betreffen die Fertigstellung des Neubaus Hort H.-Heine-Schule. Die Investitionssumme wird 4.313 TEUR betragen. Als Nutzungsbeginn für den Hort ist Oktober 2018 vorgesehen. Die Sanierung und der Umbau des Gebäudes Friedensstraße 4 zum Hort ist eine weitere eigene Investitionsmaßnahme des ZGM. Im Rahmen der voranschreitenden Sanierungsarbeiten wurden weitere Schäden am Bestandsobjekt sichtbar, die eine Erhöhung der Investitionssumme auf 5.840 TEUR bedingen. Der Umbau des Gebäudes Friesenstraße 29 b zum Dienstsitz des ZGM wurde in den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes aufgenommen. Die Begründung der Notwendigkeit der Sanierung des Bürogebäudes Friesenstraße 29a/b ergibt sich aus der unzureichenden Unterbringung des ZGM. Das bisherige Bürogebäude des ZGM ist ein ehemaliges Wohnheim einer Berufsschule, das in den letzten 25 Jahren weder modernisiert noch instand gesetzt wurde. Die Nutzung des Gebäudes erfolgte immer unter der Prämisse der vorläufigen Nutzung. Inzwischen ist der bauliche Zustand des Gebäudes so schlecht (gesundheitsgefährdender Schimmel im Keller, Fenster verrottet, Fußböden sanierungsbedürftig, Türen undicht und so weiter), dass eine weitere Nutzung als Bürogebäude in diesem Zustand nicht mehr möglich ist. Zudem ist das Gebäude mit der Übernahme des Personals und der damit unterzubringenden zusätzlichen Aktenbestände des Liegenschaftsbereiches überbelegt. Ausgehend von dem Istzustand des Gebäudes wurden durch das Fachpersonal des ZGM verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation geprüft. Die Sanierung des Gebäudes erfolgt in der Sparte ZGM - LHS als Eigeninvestition des ZGM. Fördermittel für die Investition liegen nicht vor. Die Finanzierung der kompletten Investitionssumme von TEUR 2.900 erfolgt zu 100 % über Kreditausreichung. Die Maßnahme wird zurzeit vorbereitet; es werden mit der Landeshauptstadt Gespräche über die Übertragung des Gebäudes und des benötigten Grundstücks geführt. Die Kita Gagarinstraße kam als zusätzlich zu bauende Kindertagesstätte über einen Nachtragshaushalt in den Wirtschaftsplan 2017 und setzt sich im Wirtschaftsplan 2018 fort. Zur Realisierung der Kita-Bedarfsplanung soll an dem Standort Gagarinstraße bis 2019 eine neue Kita entstehen. Der ausgewählte Standort ist im Anlagevermögen des ZGM, Sparte KiGeb bereits vorhanden, somit entfällt der Ankauf einer Fläche. Auf dem Gelände stand ein nicht mehr nutzbares Gebäude, dass durch die LGE abgebrochen wurde. Für den Abbruch sind dem ZGM keine Kosten entstanden. Die Kita in der soll aus Gründen der beschleunigten Errichtung in Modulbauweise entstehen. Die Kosten der neu zu errichtenden Kita werden neuen Berechnungen zufolge TEUR 3.150 betragen. Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin Lagebericht Seite 17 An den bestehenden Standorten Demmlerstraße und Friedensstraße sind zwei KitaNeubauten in den Wirtschaftsplan 2018 aufgenommen. Erste Kostenschätzungen zur Veranschlagungsreife sind bereits vorgenommen worden. Neben den eigenen Investitionsmaßnahmen und den Maßnahmen für die Landeshauptstadt sind für das Wirtschaftsjahr 2018 Bauunterhaltungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 2.098 davon TEUR 1.719 für den Bereich ZGM/Landeshauptstadt geplant worden. Bestandsgefährdende wirtschaftliche, rechtliche oder sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung bestehen nicht. Für den Eigenbetrieb ist das Jahr 2018 planseitig ein Jahresergebnis von TEUR 0 vorgesehen. Schwerin, 25. April 2018 Ulrich Bartsch Werkleiter BRB Revision und Beratung KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – Steuerberatungsgesellschaft Bestätigungsvermerk Seite 1 BESTÄTIGUNGSVERMERK Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Finanzrechnung, Bereichsrechnungen sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin, für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Durch § 13 Abs. 3 KPG M-V wurde der Prüfungsgegenstand erweitert. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigenbetriebs liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter des Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigenbetriebs abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 13 Abs. 3 KPG M-V unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigenbetriebs Anlass zu Beanstandungen geben. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter des Eigenbetriebs sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Die Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse haben wir darüber hinaus entsprechend den vom IDW festgestellten Grundsätze zur Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftlichen Verhältnisse gemäß § 53 HGrG vorgenommen. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Bestätigungsvermerk BRB Revision und Beratung KG Seite 2 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – Steuerberatungsgesellschaft Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Er-kenntnisse entspricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigenbetriebs geben keinen Anlass zu wesentlichen Beanstandungen. Schwerin, 25. April 2018 BRB Revision und Beratung KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – Steuerberatungsgesellschaft M. Napierski Wirtschaftsprüfer Zentrales Gebäudemanagement Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin G. Matlok Wirtschaftsprüfer Anlagen Anlage 1 Seite 1 SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH, Schwerin Bilanz zum 31. Dezember 2017 AKTIVA 31.12.2017 EUR A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Software 1.954.405,00 1.954.405,00 II. III. B. Finanzanlagen Genossenschaftsanteile Umlaufvermögen I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Sonstige Vermögensgegenstände II. C. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 31.12.2016 EUR 1.550.504,00 1.550.504,00 3.151.645,79 4.948,00 1.710.344,79 0,00 899.927,00 228.281,61 4.284.802,40 957.394,00 639.551,08 3.307.289,87 5.000,00 6.244.207,40 5.000,00 5.000,00 4.862.793,87 432.519,59 1.001.758,33 1.434.277,92 487.135,31 585.517,95 140.837,40 726.355,35 66.224,51 792.579,86 501.599,51 8.165.620,63 6.156.973,24 5.000,00 371.152,53 61.367,06 Anlage 1 Seite 2 PASSIVA 31.12.2017 EUR A. B. C. D. E. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Gewinnrücklagen III. Gewinnvortrag IV. Jahresüberschuss Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. Steuerrückstellungen 3. Sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4. Sonstige Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passive latente Steuern 31.12.2016 EUR 125.000,00 125.000,00 23.428,48 33.687,72 182.116,20 17.698,13 5.730,35 148.428,48 1.665.897,77 30.010,00 4.234,13 610.282,78 644.526,91 6.301.306,66 0,00 16.300,00 4.457.628,92 26.987,74 662.690,11 216.422,17 5.363.728,94 288,91 0,00 8.165.620,63 6.156.973,24 34.817,00 0,00 1.631.080,77 5.810.340,74 64.592,31 71.854,54 354.519,07 Anlage 2 SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH, Schwerin Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 2017 EUR 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. Umsatzerlöse Andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung Abschreibungen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Betriebsergebnis Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Finanzergebnis Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach Steuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss 2016 EUR 10.439.402,58 193.183,11 10.632.585,69 10.762,18 9.807.692,47 0,00 9.807.692,47 34.992,70 3.495.700,89 182.483,90 1.918.053,69 2.100.537,59 136.602,04 3.359.098,85 4.450.726,49 4.129.336,80 1.018.784,03 5.469.510,52 915.446,21 5.044.783,01 966.661,40 576.247,32 135.227,74 0,00 79.842,32 -79.842,32 16.586,21 38.799,21 5.111,49 33.687,72 833.885,60 833.885,60 1.763.278,54 100.200,43 0,01 73.866,83 -73.866,82 15.164,44 11.169,17 5.438,82 5.730,35 966.661,40 SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 3 Seite 1 SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Schwerin Anhang für das Geschäftsjahr 2017 I. Allgemeine Angaben Alleinige Gesellschafterin ist die Landeshauptstadt Schwerin. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 zum zweiten Mal in Folge eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH (SIS) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinnund Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Schwerin unter der Nummer HRB 8855 eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Der Ansatz der Sachanlagen erfolgt unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Anlagegegenstände ermittelt. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Erhaltene Zuschüsse zur Finanzierung von Anlagevermögen werden direkt von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Anlagegegenstände, deren Anschaffungskosten im Einzelfall 150,00 EUR nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung voll als Aufwand berücksichtigt. Ab 1. Januar 2014 werden selbstständige, über ein Jahr nutzungsfähige Wirtschaftsgüter zwischen 150 EUR und 410 EUR in einem Sammelposten erfasst, im Jahr der An- SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 3 Seite 2 schaffung aktiviert und gleichzeitig abgeschrieben. Wirtschaftsgüter größer 410 EUR werden aktiviert und über die festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Die aus Lieferungen und Leistungen resultierenden Forderungen gegenüber Unternehmen, an den die Gesellschafterin direkt oder indirekt beteiligt ist, werden nicht als gesonderte Posten in der Bilanz ausgewiesen. Entsprechende Angaben erfolgen in Abschnitt III. 3. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. 4. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Projected Unit Credit Methode auf der Grundlage der biometrischen Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck gebildet und mit einem Zinsfuß von 2,84 % p.a. abgezinst, wobei eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt wurde. Gehaltssteigerungen wurden bei den Pensionsverpflichtungen unter Berücksichtigung der Karriereentwicklung mit 2,5 % p.a. eingerechnet. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu ihrer Erfüllung notwendig ist. Voraussichtliche Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Bewertung ebenso berücksichtigt wie eine Abzinsung im Falle einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Rückstellung für Jubiläen wurden auf der Grundlage der biometrischen Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck gebildet und mit einem Zinsfuß von 2,84 % p.a. abgezinst, wobei eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt wurde. Gehaltssteigerungen wurden unter Berücksichtigung der Karriereentwicklung mit 2,5 % p.a. eingerechnet. SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 3 Seite 3 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die aus Lieferungen und Leistungen resultierenden Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, an den die Gesellschafterin direkt oder indirekt beteiligt ist, werden nicht als gesonderte Posten in der Bilanz ausgewiesen. Entsprechende Angaben erfolgen in Abschnitt III. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 371 TEUR (i. Vj. 586 TEUR) und bestehen insbesondere gegenüber Unternehmen, an denen die Landeshauptstadt Schwerin direkt oder indirekt beteiligt ist 255 TEUR (i. Vj. 522 TEUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände von 61 TEUR (i. Vj. 141 TEUR) enthalten neben Forderungen aus der Abrechnung des Betriebsführungsvertrages mit der SWS außerdem Forderungen aus der Ertragsteuerberechnung für 2017. 3. Aktive Rechnungsabgrenzung Der Rechnungsabgrenzungsposten zum Bilanzstichtag von 487 TEUR (i. Vj. 502 TEUR) beinhaltet u. a. Beratungsleistungen sowie abgegrenzte Wartungs- und Leasingvorauszahlungen. SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 3 Seite 4 4. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt per 31. Dezember 2017 125 TEUR. Gemäß der Gesellschafterversammlung am 1. August 2016 wurde die in der Bilanz der Gesellschaft per 31. Dezember 2015 ausgewiesene gesetzliche Gewinnrücklage zum Zwecke der Erhöhung des Stammkapitals in Höhe von 100 TEUR nach dem Gesetz über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln in Stammkapital umgewandelt. Ausschüttungssperre Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag 1.577 EUR. Der Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB mit einer Ausschüttungssperre versehen. 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen mögliche Verpflichtungen aus Pensionen (17 TEUR) und Sterbegeldern (18 TEUR). Anlage 3 SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Seite 5 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: Angaben in TEUR 2017 2016 1.223 323 329 217 Urlaubsansprüche 58 54 Berufsgenossenschaft 14 10 7 6 1.631 610 Ausstehende Rechnungen Gleitzeitansprüche / Jubiläum / Leistungsentgelt Jahresabschluss 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen, die Vorjahreswerte sind in Klammern vermerkt: davon mit einer Restlaufzeit von über 2 - 5 Jahre 5 Jahre bis 1 Jahr Gesamtbetrag 31.12.2017 TEUR Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Sonstige Verbindlichkeiten Gesamt TEUR TEUR TEUR 5.810 1.231 4.579 2.133 (4.458) (784) (3.674) (2.174) 65 65 0 0 (27) (27) (0) (0) 72 72 0 0 (663) (663) (0) (0) 0 0 0 0 (0) (0) (0) (0) 354 354 0 0 (216) (216) (0) (0) 6.301 1.722 4.579 2.133 (5.364) (1.690) (3.674) (2.174) Der aufgenommene Kredit zum Erwerb der Immobilie Eckdrift 93 wurde mit einer Grundschuld in Höhe von 1.050 TEUR abgesichert. Daneben sind die Bankverbindlichkeiten durch Forderungsabtretung gesichert. SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 3 Seite 6 7.1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Die erhaltenen Anzahlungen wurden insbesondere von Unternehmen geleistet, an denen die Landeshauptstadt Schwerin direkt oder indirekt beteiligt ist (65 TEUR; i. Vj. 27 TEUR). 7.2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten zum Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, an denen die Landeshauptstadt Schwerin direkt oder indirekt beteiligt ist (i. Vj. 37 TEUR). 7.3. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin. 7.4. Sonstige Verbindlichkeiten Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten insbesondere kreditorische Debitoren und betreffen insbesondere Unternehmen, an denen die Landeshauptstadt Schwerin direkt oder indirekt beteiligt ist (251 TEUR; i. Vj. 144 TEUR). 8. Latente Steuern Auf Basis des Vergleichs von temporären und quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen ergibt sich ein Überhang von passiven Steuerlatenzen (Steuersatz 31,58 %). Anlage 3 SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Seite 7 IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2017 10.439 TEUR und setzen sich wie folgt zusammen: Angaben in TEUR 2017 2016 Dienstleistungsverträge 9.391 8.907 Übrige Geschäfte 1.048 901 10.439 9.808 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge von 11 TEUR enthalten im Wesentlichen 10 TEUR aus der Auflösung von Rückstellungen sowie 1 TEUR periodenfremden Erträge. 3. Materialaufwand Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für Fremdleistungen betragen im Geschäftsjahr 2017 3.359 TEUR (i. Vj. 1.918 TEUR). Es sind Aufwendungen zur Weiterberechnung von verauslagten Rechnungen an Dritte in Höhe von 126 TEUR enthalten. 4. Personalaufwand Die Sozialabgaben enthalten Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von 14 TEUR (i. Vj. 13 TEUR). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem mit 179 TEUR Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen, Konferenzen-/Seminaraufwendungen von 166 TEUR und Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwendungen von 57 TEUR. Die enthaltenen Aufwendungen aus vergangenen Abrechnungsperioden von 24 TEUR setzen sich aus verschiedenen Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen für das Jahr 2016 zusammen. Anlage 3 SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Seite 8 V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen: Gesamtbetrag 31.12.2017 TEUR Leasingverträge Ausgelöste Bestellungen für Investitionen Gesamt davon mit einer Fälligkeit von 2-5 über Jahre 5 Jahre bis 1 Jahr TEUR TEUR TEUR 1.867 753 1.114 0 46 46 0 0 1.913 799 1.114 0 Anlage 3 SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Seite 9 2. Angaben zu den Organen Den Aufsichtsratsmitgliedern wurde im Jahr 2017 eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 2,3 TEUR gezahlt. Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern: Herr Stefan Schmidt Vorsitzender des Aufsichtsrates Angestellter Herr Klaus Lemke Stellvertreter des Vorsitzenden Pensionär Herr Holger Franck Mitglied des Aufsichtsrates seit Geschäftsführer 01.07.2017 Herr Christoph Schmidt Mitglied des Aufsichtsrates bis Angestellter 30.06.2017 Herr René Meier Mitglied des Aufsichtsrates Gruppenleiter Abteilung Arbeitnehmervertreter Infrastrukturdienste Herr Georg Kleinfeld Mitglied des Aufsichtsrates Student Herr Tim Pichowski Mitglied des Aufsichtsrates Angestellter Herr Christoph Schmidt Mitglied des Aufsichtsrates Angestellter Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Matthias Effenberger. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers betrugen in 2017 126 TEUR. 3. Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten Im Durchschnitt des Jahres 2017 waren 88 Mitarbeiter, 2 Trainee/Jungfacharbeiter und 3 Auszubildende in der SIS-Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH beschäftigt. 4. Abschlussprüferhonorar Das mit dem Abschlussprüfer für die Jahresabschlussprüfung des Geschäftsjahres 2017 vereinbarte Honorar beträgt 7 TEUR. Weitere Leistungen wurden nicht erbracht. Anlage 3 SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Seite 10 5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 21 HGB gestalten sich die wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen im Geschäftsjahr wie folgt (alle Werte sind Nettoangaben): Leistungen der SIS: Angaben in TEUR Dienstleistungsverträge 9.391 davon davon davon davon davon davon davon davon davon davon KSM SWS WGS NVS MST KITA SAS GBV ZOO Übrige 4.255 3.790 778 161 228 69 42 30 24 14 Leistungen für die SIS: Angaben in TEUR - 6. Geschäftsbesorgung Miete Räume Eckdrift 43-45 Energiebezug Managementvertrag Miete Räume Stadthaus 200 172 105 30 21 durch SWS durch SWS durch SWS durch GBV durch ZGM Ergebnisverwendung Der erwirtschaftete Gewinn des Geschäftsjahres 2017 ist mit dem Gewinnvortrag des Jahres 2016 in Höhe von 23 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen. SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Schwerin Anlage 3 Seite 14 Anlagennachweis für das Geschäftsjahr 2017 Entwicklung der Anschaffungswerte Stand Zugang Umbuchungen Abgang Stand 01.01.2017 EUR EUR EUR EUR 31.12.2017 EUR I. Immaterielle Vermögensgegenstände Software 4.558.752,21 1.007.783,54 8.400,00 328.264,65 5.246.671,10 4.558.752,21 1.007.783,54 8.400,00 328.264,65 5.246.671,10 1.793.098,48 0,00 888.027,36 5.000,00 612.123,16 0,00 0,00 0,00 3.293.249,00 5.000,00 1.926.322,39 231.306,13 6.704,21 228.402,83 1.935.929,90 639.551,08 215.957,90 -627.227,37 0,00 228.281,61 4.358.971,95 1.340.291,39 -8.400,00 228.402,83 5.462.460,51 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00 8.922.724,16 2.348.074,93 0,00 556.667,48 10.714.131,61 II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau III. Finanzanlagen Genossenschaftsanteile Summe I. bis III. Anlage 3 Seite 15 Entwicklung der Abschreibungen Buchwerte Stand Zugang Abgang Stand Stand Stand 01.01.2017 EUR EUR EUR 31.12.2017 EUR 01.01.2017 EUR 31.12.2017 EUR 3.008.248,21 612.282,54 328.264,65 3.292.266,10 1.550.504,00 1.954.405,00 3.008.248,21 612.282,54 328.264,65 3.292.266,10 1.550.504,00 1.954.405,00 82.753,69 0,00 58.849,52 52,00 0,00 0,00 141.603,21 52,00 1.710.344,79 0,00 3.151.645,79 4.948,00 968.928,39 295.477,34 228.402,83 1.036.002,90 957.394,00 899.927,00 0,00 0,00 0,00 0,00 639.551,08 228.281,61 1.051.682,08 354.378,86 228.402,83 1.177.658,11 3.307.289,87 4.284.802,40 0,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00 5.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00 5.000,00 4.059.930,29 966.661,40 556.667,48 4.469.924,21 4.862.793,87 6.244.207,40 SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 4 Seite 1 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 der SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Inhaltsverzeichnis A Grundlagen der Gesellschaft B Wirtschaftsbericht C a Geschäftsverlauf b Lage der Gesellschaft Prognose, Chancen- und Risikobericht SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 4 Seite 2 A Grundlagen der Gesellschaft Die SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH – (SIS GmbH) wurde am 22. Juli 2005 errichtet und hat zum 1. Januar 2006 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Am 1. August 2016 wurde der Gesellschaftsvertrag der SIS GmbH durch Beschluss der alleinigen Gesellschafterin Landeshauptstadt Schwerin geändert. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienst- und Serviceleistungen auf dem Gebiet der Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik für die Landeshauptstadt Schwerin, für mit der Landeshauptstadt Schwerin verbundene Unternehmen sowie im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit. Hierzu zählen insbesondere die Beschaffung von Hard- und Software, die Betreuung von Fach- und Verfahrensanwendungen, die Einführung und der Betrieb von Softwarelösungen, die zentrale Datensicherung, Datenspeicherung und -archivierung sowie Druck, Kuvertierung und Vervielfältigung. Die Gesellschaft ist auch berechtigt, im Rahmen der von ihr betreuten Anwendungen Abrechnungsleistungen durchzuführen. Mit Datum vom 1. August 2016, eingetragen im Handelsregister am 17. August 2016, erfolgte die Erhöhung des Stammkapitals der Gesellschaft um 100 TEUR auf nunmehr 125 TEUR. B Wirtschaftsbericht a Geschäftsverlauf Seit 13 Jahren hat sich die SIS GmbH als ganzheitlicher kommunaler ITDienstleister für die Kernbereiche Öffentliche Verwaltung, kommunale Versorgungsund Wohnungswirtschaft, Mecklenburgisches Staatstheater, kommunale Kindertagesstätten sowie den ÖPNV in der Landeshauptstadt erfolgreich etabliert. Um unseren Kunden weiterhin ein starker und verlässlicher Partner zu sein, sowie die wachsenden Herausforderungen u.a. der Digitalisierung zu bewältigen, hat sich die SIS GmbH im vergangenen Geschäftsjahr durch eine weitere Spezialisierung und Fokussierung den bestehenden Anforderungen angenommen und das Leistungsportfolio diesbezüglich erweitert. Darüber hinaus verzeichnete die SIS GmbH einen weiteren personellen Zuwachs, der sich seit der Gründung des Unternehmens stetig fortsetzt. Die Schaffung von hochqualifizierten Arbeitsplätzen ist dabei ein starkes Signal für Schwerin und die Region Westmecklenburg. Anlage 4 SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Seite 3 Im Geschäftsjahr 2017 stand die weitere Konsolidierung der IT-Systeme und Fachanwendungen für die kommunale Familie durch die SIS GmbH im Fokus. Ziel war und ist es, durch übergreifende Nutzung von IT-Systemen und Fachanwendungen durch Kunden der SIS GmbH potentielle Synergieeffekte zu nutzen. Dies zeigte sich neben der Homogenisierung der Fachverfahrenslandschaft auch in der Etablierung kundenübergreifender Prozesse. Neben kommunalen und städtischen Gesellschaften erweitert die KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR (KSM AöR) das Kundenportfolio. Die KSM AöR wurde 2013 mit der Unterzeichnung eines öffentlich-rechtlichen Vertrages gegründet. Als zentraler Dienstleister für ihre Träger – Landeshauptstadt Schwerin, Landkreis Ludwigslust-Parchim, Stadt Ludwigslust und Stadt Neustadt-Glewe – bezieht die KSM AöR umfangreiche Dienste insbesondere aus den Bereichen Infrastrukturdienste und Anwendungsbetreuung von der SIS GmbH. In das Scan-, Druck- und Kuvertierzentrum der SIS GmbH sind auch im vergangenen Jahr umfangreiche Teilaufgaben zur Unterstützung der Verwaltungsprozesse der Träger der KSM AöR zur Erledigung ausgelagert worden. Grundlage des Geschäftsbetriebes der SIS GmbH bilden die mit den Kunden abgeschlossenen Dienstleistungsverträge. Die Höhe der Dienstleistungsentgelte wird auf Basis einer verursachungsgerechten Leistungsverrechnung mit einer Ist-Abrechnung zum Jahresende ermittelt. Zentrales Projekt war im Jahr 2017 der Umzug des Rechenzentrums aus den bisher gemieteten Räumen am Standort Eckdrift 43 - 45 in den wesentlich 2016 errichteten Neubau am Standort Eckdrift 91. Damit wurden zentrale Voraussetzungen für einen zukunfts- und ausfallsicheren Rechenzentrumsbetrieb und die in Vorbereitung befindliche Zertifizierung geschaffen. Der Umzug konnte in 2017 abgeschlossen werden. Weitere kundenübergreifende Projekte sind die Umstellung aller betreuten ITArbeitsplätze auf Microsoft Windows 10 und Microsoft Office 2016 sowie die Konsolidierung der bei den Kunden aktuell separat laufenden Dokumentenmanagementsysteme um Synergieeffekte zu nutzen und die Kosteneffizienz zu steigern. SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 4 Seite 4 Im Bereich der kundenspezifischen Anforderungen konnten im vergangenen Geschäftsjahr eine Vielzahl von Projekten begonnen bzw. abgeschlossen werden. Hierzu zählt beispielsweise die „Übernahme des IT-Betriebes der Hauptverwaltung“ der kommunalen Kita gGmbH. Auf Basis der neugeschaffenen Vernetzung der einzelnen Kitas sollen die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber hinaus zukünftig eine Lösung zur Entwicklungsdokumentation von Kindern ermöglicht werden. Die SIS GmbH und die Kita gGmbH arbeiten hier in einem gemeinsamen Projekt „Mehr Zeit für Kinder“ an einem auch im bundesweiten Maßstab sehr innovativen Thema, nämlich die Bildungsarbeit und Entwicklungsdokumentation in Kindertagesstätten in das digitale Zeitalter zu überführen und zum Nutzen der Kinder weiterzuentwickeln. In 2017 ist es gelungen, den Geschäftsbereich Entgeltabrechnung durch Übernahme der Personalabrechnung des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin weiter zu stärken. Die Digitalisierung ergreift alle Lebensbereiche. Digitalisierte Prozesse sind in Kommunen schon heute das Nervensystem der kommunalen Entwicklung und Daseinsvorsorge. Ohne IT funktionieren weder Stadtreinigung, Energieversorgung, Schulen, Verkehr noch die allgemeine Verwaltung. Zunehmend wird die digitale Qualität einer Kommune auch zum entscheidenden Standortfaktor im Wettbewerb um Einwohner und Unternehmen. Die SIS GmbH als kommunalen IT-Dienstleister ist wichtige Mitgestalter des digitalen Wandels in der Landeshauptstadt und in der Region Westmecklenburg. Die SIS GmbH setzt sich für funktionierende digitale Verwaltung und kommunale Unternehmen ein, deren Grundlage medienbruchfreie Prozesse darstellen. Insofern sind im vergangenen Geschäftsjahr entsprechende Projekte für und mit unseren Kunden umgesetzt worden, beispielhaft sind das: Integrierte Instandhaltungslösung für den Konzern Stadtwerke Schwerin GmbH Für den Konzern Stadtwerke Schwerin wurde im vergangenen Jahr die veraltete Instandhaltungssoftware MAXIMO durch SAP Plant Maintenance (PM) abgelöst. Das SAP PM bildet alle Funktionalitäten ab, die für eine Abwicklung von Instandhal- SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 4 Seite 5 tungsmaßnahmen im Konzern Stadtwerke Schwerin GmbH benötigt werden. SAP PM ist nahtlos in die bestehende SAP-Infrastruktur integrierbar (z. B. Interaktion mit Modulen wie Materialwirtschaft, Produktion, Vertrieb, Personalwirtschaft, Controlling). Damit ist dies ein weiterer Beitrag in Aufgabenerfüllung zur Umsetzung der Konsolidierungsstrategie der SIS GmbH und die Basis für eine weitere Optimierung der Geschäfts- und Arbeitsprozesse im Konzern Stadtwerke Schwerin GmbH. Mit dem Scan-Zentrum der SIS GmbH auf dem Weg zur rechtskonformen EAkte Abbau von Hürden bei der Einführung der E-Akte in Kommunen Ohne den Einsatz elektronischer Akten und elektronischer Vorgangsbearbeitung ist eine konsequente Verwaltungsmodernisierung nicht umsetzbar und das Ziel, medienbruchfreie Prozesse zu etablieren, nicht zu erreichen. In der Praxis bestehen erhebliche Unsicherheiten, wie eine Übertragung von Schriftgut in elektronische Dokumente nach dem Stand der Technik und rechtskonform gewährleistet werden kann. Doch was bedeutet konkret Stand der Technik? Wie ist der Beweiswert von gescannten Papierdokumenten einzuschätzen? Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat dazu eine Technische Richtlinie zum ersetzenden Scannen - kurz TR-RESISCAN1 - herausgegeben. Sie richtet sich an Anwender aus den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft und Justiz und benennt sicherheitsrelevante Maßnahmen, die beim (rechtskonformen) ersetzenden Scannen zu gewährleisten sind. Um den Herausforderungen bei der Anwendung dieser Richtlinie auf kommunaler Ebene gerecht zu werden, haben kommunale Praktiker, öffentliche IT-Dienstleister, das Bundesministerium des Innern, Vertreter der Privatwirtschaft und aus der Justiz einen „Runden Tisch Rechtskonforme E-Akte“ ins Leben gerufen. Dieser initiierte die Erarbeitung von „Musterverfahrensbeschreibungen“ für typische kommunale Scan-Szenarien in einer Arbeitsgruppe der VITAKO – Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. Eine Gruppe unter Leitung der KGSt befasst sich mit der Erstellung einer Schutzbedarfsanalyse für die im Rahmen kommunaler Prozesse verwendeten Dokumente (Akten). Das BSI begleitet den Prozess und betrachtet insbesondere die Entwicklung von Musterverfahrensbeschreibungen als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Erhöhung der Rechtssicherheit und Wirt1 BSI TR-03138 - Ersetzendes Scannen (RESISCAN) SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 4 Seite 6 schaftlichkeit beim ersetzenden Scannen. Durch unsere Mitgliedschaft in der VITAKO waren wir sehr dicht an der Erarbeitung der Musterverfahrensbeschreibung angebunden und konnten auf dieser Basis für die eigene Verfahrensbeschreibung und die Modellierung des eigenen Scanprozesses viele Anregungen unmittelbar umgesetzt werden. Aufbau eines zentralen Scan-Zentrums bei der SIS GmbH Im Jahr 2017 konnte die SIS GmbH in Erweiterung ihres Leistungsspektrums im bisherigen Druck- und Kuvertierzentrums ein zusätzliches Scan-Zentrum etablieren. Hier wurden stufenweise Scan-Dienstleistungen für verschiedenste Kunden übernommen. Dabei geht es um die Scannung von Papierdokumenten aus unterschiedlichen Verwaltungs- und Geschäftsprozessen (bspw. Posteingänge, Rechnungen und Aktenbestände) mit Erhaltung der Beweiskraft. Dabei versetzt die SIS GmbH ihre Kunden in die Lage, den wirtschaftlichen Vorteil nicht nur aus der Digitalisierung der Dokumente und damit der Prozesse sondern insbesondere auch durch die Vernichtung der Papierbelege (Raumkapazität, Verfügbarkeit, etc.) zu heben. Informationssicherheit und Datenschutz Informationssicherheit genießt immer größere Aufmerksamkeit – auch und gerade im öffentlichen Bereich. Eine wachsende Zahl von Cyberangriffen auf Einrichtungen der öffentlichen Hand verdeutlicht die kriminelle Professionalität der Angreifer. Sicherheit der Bürger- und Kundendaten steht daher an erster Stelle bei der SIS GmbH. Die zunehmende Komplexität der Vernetzung und damit einhergehende Bedrohungen für die Informationssicherheit erfordern immer größere Anstrengungen und immer höhere Kompetenz, um ein sicheres Agieren der Verwaltungsmitarbeiter mit Bürger- und Unternehmensdaten zu gewährleisten und eine Absicherung der ITSysteme sicherzustellen. Technische und organisatorische Neuerungen, wie die Öffnung der Verwaltung und der kommunalen Unternehmen nach außen mit elektronischen Services im Internet, das Angebot von Stadt-Apps, die Einbindung von Telearbeitsplätzen ins kommunale Datennetz oder die elektronische Versorgung der Kommunalpolitiker und Aufsichtsgremien mit Sitzungsunterlagen verlangen einen umfassenden Schutz. SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 4 Seite 7 Mit der Abteilung Informationssicherheit und Datenschutz hat die SIS GmbH bereits vor Jahren die entsprechende Kompetenzeinheit geschaffen, die innerhalb der SIS GmbH wirkt und natürlich allen Kunden des SIS-Verbundes Hilfestellung beim Aufbau und bei der Unterhaltung eines kommunalen bzw. betrieblichen Informationssicherheits-Management-Systems (ISMS) bietet. Weiter unterstützen wir unsere Kunden bei der Konzeption, Gestaltung und Etablierung einer zugrundeliegenden Informationssicherheitsleitlinie. Die SIS GmbH stellt bereits heute sichere Infrastrukturen zur Verfügung und hat professionelle Sicherheitsprozesse implementiert. Sie wird ihre Kompetenz durch derzeit laufende Zertifizierungen unter Beweis stellen. Im digitalen Wandel verstärkt sich die Notwendigkeit nachzuweisen, dass Infrastrukturen (Netze, Hardware, Software, Gebäude) hohen Sicherheitsstandards genügen. Die SIS GmbH bündelt den Sachverstand der Sicherheitsexperten und strebt auch künftig an, Awareness-Prozesse in Gang zu setzen, Qualitätsmaßstäbe zu formulieren, Standards im SIS-Verbund für die kommunale Familie zu empfehlen und Informationssicherheit zu gewährleisten. Umsetzung der EU-DSGVO Ab 25. Mai 2018 müssen alle privaten und öffentlichen Organisationen, die personenbezogene Daten verarbeiten, die Anforderungen der europäischen DatenschutzGrundverordnung (DSGVO) erfüllen. Diese Pflicht trifft ohne Ausnahme auch die SIS GmbH als kommunalen IT-Dienstleister, sowie ihre Kunden. Auch für sie stellt sich deshalb die Frage, welche Veränderungen das neue Datenschutzrecht mit sich bringt und wie diesem bezogen auf das originäre Aufgabenportfolio in rechtlicher, technisch-organisatorischer und vertraglicher Sicht zu begegnen ist. In Vorbereitung der Umsetzung arbeiteten auch im Jahr 2017 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Abteilung Informationssicherheit und Datenschutz sehr intensiv und regelmäßig mit den Datenschutzbeauftragten aller unserer Kunden zusammen. Erstmals hat die SIS GmbH im Jahr 2017 auch externen Kunden im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit Dienstleistungen im Bereich des Datenschutzes erfolgreich angeboten. Aufgrund der gemachten Erfahrungen und der überaus positiven Kundenresonanz ist geplant, dieses Dienstleistungsangebot weiter auszubauen. SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 4 Seite 8 b Lage der Gesellschaft Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr weist die SIS GmbH ein Ergebnis von 34 TEUR gegenüber einem geplanten Ergebnis von 30 TEUR gemäß Wirtschaftsplan aus. Das Auftragsvolumen aus den bestehenden Dienstleistungsverträgen brachte der SIS GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 9.391 TEUR (i. Vj. 8.907 TEUR) ein. Aus zusätzlichen Projekten, die von den Gesellschaften im SIS-Verbund beauftragt wurden, erzielte die SIS GmbH sonstige Umsatzerlöse in Höhe von 1.048 TEUR (i. Vj. 901 TEUR ). Neben den Umsatzerlösen entstanden andere Erträge mit einem Wertumfang von 11 TEUR (i. Vj. 35 TEUR). Aus der Aktivierung von Eigenleistungen resultieren Erträge von 193 TEUR (i. Vj. 0 TEUR). Demgegenüber waren Aufwendungen in Höhe von insgesamt 10.610 TEUR (i. Vj. 9.837 TEUR) zu begleichen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung von Hard- und Software, LeasingAufwendungen, zu zahlende Entgelte an die im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie um Aufwendungen für den bestehenden Vertrag mit der Stadtwerke Schwerin GmbH für die Geschäftsbesorgung. Der erwirtschaftete Gewinn des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von 34 TEUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 4 Seite 9 Vermögenslage Das gezeichnete Kapital beträgt per 31. Dezember 2017 125 TEUR. Gemäß der Gesellschafterversammlung am 1. August 2016 wurde die in der Bilanz der Gesellschaft per 31. Dezember 2015 ausgewiesene gesetzliche Gewinnrücklage zum Zwecke der Erhöhung des Stammkapitals in Höhe von 100 TEUR nach dem Gesetz über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln in Stammkapital umgewandelt. Die Eigenkapitalquote beträgt 2,2 %. Aufgrund der in den Dienstleistungsverträgen vereinbarten Ist-Abrechnung sind die Möglichkeiten der SIS GmbH zur Eigenkapitalbildung aus dem laufenden Geschäft stark eingeschränkt. Jahresüberschüsse können daher nur aus Sonder- oder Nebengeschäften erwirtschaftet werden. Für die Zukunft sind in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Schwerin als Gesellschafterin weiter geeignete Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals zu entwickeln und umzusetzen. Die Gesellschafterin wurde regelmäßig über alle wichtigen Geschäftsvorfälle unterrichtet und über die Entwicklung der Gesellschaft informiert. Zum Stichtag stehen den langfristig gebundenen Vermögensgegenständen von 6.244 TEUR langfristig gebundene Passiva von 4.614 TEUR gegenüber. Damit ergibt sich ein Anlagendeckungsgrad von 73,9 %. Die Bankverbindlichkeiten von 5.810 TEUR resultieren im Wesentlichen aus verschiedenen Darlehen, die zur Finanzierung der Investitionen aufgenommen wurden. Finanzlage Die ausreichende Finanz- und Liquiditätsausstattung der Gesellschaft wird durch die regelmäßigen Einzahlungen aus den Dienstleistungsverträgen mit den einzelnen Kunden gewährleistet. Außerdem verfügt die SIS GmbH über eine Kontokorrentlinie, um Liquiditätsschwankungen ausgleichen zu können. SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH Anlage 4 Seite 10 In 2017 wurden Darlehen mit einem Volumen von 2.100 TEUR zur Finanzierung der Investitionen des Jahres aufgenommen. Durch die Gesellschaft wurden im Rahmen des bestätigten Investitionsplanes Mittel von 2.348 TEUR für Neuanschaffungen verwendet, davon 1.008 TEUR für Lizenzen und Softwareprodukte und 1.340 TEUR für Investitionen in das Sachanlagevermögen wie bspw. Hardware oder Betriebsund Geschäftsausstattung. Insgesamt ist eine stabile Finanzlage gegeben. C Prognose-, Chancen und Risikobericht Risikomanagement Das im ersten Jahr des Bestehens geschaffene Risikohandbuch, zu dessen Führung die SIS GmbH aufgrund des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich und in Verbindung mit den Vorschriften zum Haushaltsgrundsätze-Gesetz verpflichtet ist, wurde fortgeschrieben. Die SIS GmbH verwendet dazu weiterhin das von Ihr ursprünglich für die Stadtwerke Schwerin GmbH entwickelte Risiko-Chancen-Management. Im Jahr 2017 wurden halbjährlich Risikoinventuren durchgeführt. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Neben den neuen gesetzlichen Regelungen für kommunale Verwaltungen und Unternehmen der Energiewirtschaft, die sich zunehmend auf den IT-Bereich auswirken und technologische Veränderungen sowie steigende fachliche Anforderungen verlangen, üben sinkende Finanzbudgets gleichzeitig einen ständig zunehmenden Kostendruck auf die kommunalen IT-Dienstleister aus. Durch die Gewinnung von neuen Kunden wird stetig versucht, eine optimale Kostenverteilung zu erreichen. Die Einführung und Umsetzung neuer Technologien bleiben für IT-Dienstleister ein ständiges Erfordernis. Die regelmäßige Überprüfung der Leistungsfähigkeit der IT-Infrastruktur, die Gewährleistung der Datensicherheit und die Optimierung der BRB Revision und Beratung KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – Steuerberatungsgesellschaft G Prüfungsbericht Seite 14 WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKES Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: „Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH, Schwerin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. GMBH WIR:I"SCHAHSPRÜFUNCSGESELLSCHAFT KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Schwerin Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2017 214.029,56 1.012.174,09 95.298,69 2.573.145,78 619.313 04 1.122.136,93 105.678,71 2.272.938 82 11. Guthaben bei Kreditinstituten C. Rechnungsabgrenzungsposten 635.804,00 83.671,00 719.475,00 1.465.673,00 746.198,00 62,42 621.477,52 176.604,59 798.144,53 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Forderungen gegen Gesellschafter 3. Sonstige Vermögensgegenstände 405.869,00 8.161,18 414.030,18 1.045.123,18 631.093,00 ~ C. Verbindlichkelten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4. Sonstige Verbindlichkeiten (davon aus Steuern € 14.306,57; Vo~ahr € 1 0.672,29) (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00; Vo~ahr € 0,00) B. ROckstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. Sonstige Rückstellungen Pass I- -- 2.272.938 82 Anlage 1 2.573.145 78 1.831.673,26 1.884.042,84 I 1.313.290,19. 449.353,69 58.357,09 10.672,29 3.048,00 703.424,52 706.472,52 35.000,00 0,00 35.000,00 EUR 31.12.2016 950.840,14 893.492,87 25.403,22 14.306,61 4.236,00 349.659,98 353.895,98 35.000,00 0,00 35.000,00 EUR EUR EUR A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Jahresüberschuss 31.12.2017 31.12.2016 31.12.2017 1.220,72 454.469,60 47.133,57 502.823,89 I. B. Umlaufvermögen II. Sachanlagen 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Aktiva ....... -- KSM Kommunalservice Mackienburg AöR Bilanz zum 31. Dezember 2017 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen fOr Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (davon für Altersversorgung: € 38.846,28; Vorjahr € 30.373,45) Abschreibungen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstande des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ahnliehe Aufwendungen (davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 350,00; Vorjahr € 438,00) Ergebnis nach Steuern Jahresüberschuss 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR 1.065.504,71 561.409,79 1.297.524,62 547.277,31 /"7 0,00 0,00 32.341,34 ~ 0,00 0,00 25.202,57 101.754,13 865.497,82 200.006,89 1.047.766,58 249.758,04 169.649,39 42.746,01 6.361.497,04 6.404.243,05 5.609,83 8.159.643,19 2016 € 177.708,54 7.351.389,33 7.529.097,87 12.874,90 9.555.876,86 2017 € Anlage 2 KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Schwerin Anlage 3 Seite 1 KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Schwerin Anhang für das Wirtschaftsjahr 2017 I. Allgemeine Angaben Das Stammkapital der KSM AöR i.H.v. TEUR 35 entfällt mitjeweils TEUR 15 aufdie Landeshauptstadt Schwerin und auf den Landkreis Ludwigslust-Parchim sowie mit TEUR 5 auf die Stadt Ludwigslust. Das Kommunalunternehmen entspricht den Größenmerkmalen einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss der Kommunalservice Mecklenburg AöR (KSM) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die aus Lieferungen und Leistungen resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, an denen die Träger direkt oder indirekt beteiligt sind, werden nicht als gesonderte Posten in der Bilanz ausgewiesen. Entsprechende Angaben erfolgen in Abschnitt 111. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Der Ansatz der Sachanlagen erfolgt unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Anlagegegenstände ermittelt. Erhaltene Zuschüsse zur Finanzierung von Anlagevermögen werden dabei direkt von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Anlagegegenstände, deren Anschaffungskosten im Einzelfall EUR 150,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung voll als Aufwand berücksichtigt. KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Schwerin Anlage 3 Seite 2 Ab 1. Januar 2014 werden selbständige, über ein Jahr nutzungsfähige Wirtschaftsgüter zwischen 150 EUR und 410 EUR im Jahr der Anschaffung aktiviert und gleichzeitig abgeschrieben. Wirtschaftsgüter größer 410 EUR werden aktiviert und über die festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. 3. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. 4. Rückstellungen Die Rückstellung für Sterbegeld wurde auf der Grundlage der biometrischen Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck gebildet und mit einem Zinsfuß von 2,84 % p.a. abgezinst, wobei eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt wurde. Gehaltssteigerungen wurden unter Berücksichtigung der Karriereentwicklung mit 2,5 % p.a. eingerechnet. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu ihrer Erfüllung notwendig ist. Voraussichtliche Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Bewertung ebenso berücksichtigt wie eine Abzinsung im Falle einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Rückstellung für Jubiläen wurde auf der Grundlage der biometrischen Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck gebildet und mit einem Zinsfuß von 2,84 % p.a. abgezinst, wobei eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt wurde. Gehaltssteigerungen wurden unter Berücksichtigung der Karriereentwicklung mit 2,5 % p.a. eingerechnet. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Schwerin 111. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Anlage 3 Seite 3 Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017 ist im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Grundsätzlich haben Forderungen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 454 (i. Vj. TEUR 621) und bestehen überwiegend gegenüber der Landeshauptstadt Schwerin, dem Landkreis Ludwigslust-Parchim sowie der Stadt Ludwigslust als Träger des Kommunalunternehmens. Sie resultieren u.a. aus dem Ergebnis der Nachkalkulation für die erbrachten Tätigkeiten in 2017 sowie aus ergangenen Sonderumlagebescheiden. 3. Aktive Rechnungsabgrenzung Der Rechnungsabgrenzungsposten zum Bilanzstichtag von TEUR 106 (i. Vj. TEUR 95) beinhaltet u. a. Beratungsleistungen sowie abgegrenzte Wartungsvorauszahlungen. 4. Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von TEUR 35 ist durch die Träger Landeshauptstadt Schwerin, Landkreis Ludwigslust-Parchim und Stadt Ludwigslust voll einbezahlt 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen mögliche Verpflichtungen aus Sterbegeldern (TEUR 4). Anlage 3 KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Seite 4 Schwerin 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: Angaben in TEUR 2016 2017 296 655 Rückstellungen Personal (Gieitzeitansprüche I Jubiläum) 26 19 Urtaubsansprüche, Leistungsentgelt 21 22 7 7 350 703 Ausstehende Rechnungen Jahresabschluss 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen. l I Gesamtbetrag 31.12.2017 TEUR TEUR 951 Verbindlichkeiten gegenOber Kreditinstituten 894 894 ( 449) ( 449) 568 8 107) ( 940) ( 0 0 ( 0 ) ( 0) 25 25 0 0 ( 58) ( 58) ( 0 ) ( 0) 0 0 0 0 ( 0) ( 0) ( 0 ) ( 0) 14 14 0 0 ( 11 ) ( 11 ) ( 0 ) ( 0) ( 940) ( Verbindlichkeiten gegenOber den Trägem 383 374) 1.314) ( Verbindlichkeiten aus Ueferungen und Leistungen TEUR TEUR ( Erhaltene Anzahlungen auf Ses Ieiiungen da\()n mit einer Restlaufzeit Ober Ober bis 1 Jahr 1 Jahr 5 Jahre Sonstige Verbindlichkeiten 1.884 Gesamt ( 1.832 ) ( Die aufgenommenen Kredite sind nicht besichert. 568 1.316 892) 8 107) Anlage 3 KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Seite 5 Schwerin 7.1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Die erhaltenen Anzahlungen von TEUR 894 (i. Vj. TEUR 449) wurden insbesondere von den Trägern Landeshauptstadt Schwerin (TEUR 584), Landkreis LudwigslustParchim (TEUR 207) und der Stadt Ludwigslust (TEUR 76) geleistet. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2017 TEUR 9.556 (i. Vj. TEUR 8.160) und setzen sich wie folgt zusammen: Angaben in 1EUR 2017 2016 Laufende Umlagen 8.548 7.504 Sonstiges 1.008 656 9.556 8.160 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 13 (i. Vj. TEUR 6) resultieren überwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen. 3. Materialaufwand Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffe betragen im Geschäftsjahr 2017 TEUR 178 (i. Vj. TEUR 43). Der Anstieg zum Vorjahr resultiert aus den Aufwendungen zur Weiterberechnung in Höhe von TEUR 144 (i. Vj. TEUR 16). Die Aufwendungen für Fremdleistungen betragen im Geschäftsjahr 2017 TEUR 7.351 (i. Vj. TEUR 6.361). Aus dem geschlossenen Dienstleistungsvertrag mit der SIS GmbH resultieren Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.063 (i. Vj. TEUR 4.698). Weiterhin sind Kosten aus bestehenden Wartungsverträgen von TEUR 923 (i. Vj. TEUR 750) enthalten. Anlage 3 KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Seite 6 Schwerin 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 170 (i. Vj. TEUR 102) beinhalten unter anderem mit TEUR 56 Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen, Rechts-, Prüfungsund Beratungsaufwendungen von TEUR 19 und Konferenz/Seminaraufwendungen sowie Aus- und Weiterbildungsaufwendungen von TEUR 22. Es sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 42 (i. Vj. TEUR 9) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine finanziellen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag. 2. Angaben zu den Organen Vorstand der KSM ist Herr Matthias Effenberger. Der Verwaltungsrat besteht aus folgenden Mitgliedern: Herr Dr. Rico Badenschier Vorsitzender des Verwaltungsrates bis März 2017 Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin Stellvertreter des Vorsitzenden ab April2017 Herr Rolf Christiansen Vorsitzender des Verwaltungsrates ab April 2017 Stellvertreter des bis März 2017 Herr Reinhard Mach Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim Vorsitzenden Mitglied des Verwaltungsrates Bürgermeister der Stadt Ludwigslust Gern. § 5 Abs. 2 der Satzung für das gemeinsame Kommunalunternehmen KSM Kommunalservice Mecklenburg vom 26. August 2013 wechselt der Vorsitz des Verwaltungsrates nach Ablauf eines Jahres zwischen den gesetzlichen Vertretern der Träger. Anlage3 KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Seite 7 Schwerin Dem Verwaltungsrat wurde lt. § 5 Abs. 5 der Satzung für das gemeinsame Kommunalunternehmen KSM Kommunalservice Mecklenburg keine Entschädigung für die Teilnahme an den Sitzungen gezahlt. 3. Gesamtbezüge des Vorstandes Der Vorstand erhielt keine Vergütung von der KSM. 4. Abschlussprüferhonorar Das mit dem Abschlussprüfer für die Jahresabschlussprüfung des Geschäftsjahres 2017 vereinbarte Honorar beträgt TEUR 7. Weitere Leistungen wurden nicht erbracht. 5. Zahl der beschäftigten Mitarbeiter Die KSM beschäftigte am 31.12.2017 22 Mitarbeiter. Im Jahresdurchschnitt waren 22 Mitarbeiter angestellt. 6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 21 HGB gestalten sich die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen im Geschäftsjahr wie folgt: Leistungen der SIS: Angaben in TEUR Dienstleistungsvertrag Miete Räume Eckdrift 93 sowie 43-45 7. Keine Ergebnisverwendung 5.063 42 durch SIS durch SIS KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Schwerln 8. Anlage 3 Seite 8 Nachtragsbericht Mit öffentlich-rechtlichem Vertrag vom 26. Januar 2018 ist die Stadt Neustadt-Giewe als Träger mit Wirkung zum 1. Januar 2018 der KSM beigetreten. Schwerin, 23. März 2018 KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Anlage: Anlagespiegel Forderungsübersicht Verbindlichkeitsübersicht Gesamt und Anlagen im Bau 2. Geleistete Anzahlungen und Geschäftsausstattung 1. Andere Anlagen, Betriebs- II. Sachanlagen I. Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Uzenzen an solchen Rechten und Werten I 48.552,94 27.962,40 0,00 2.943.732,39 127.521,30 42.154,29 1.501.957,18 83.671,00 -14.076,11 62.629,05 27.962,40 8.161,18 0,00 0,00 782.482,18 279.552,91 27.168,59 0,00 782.482,18 279.552,91 27.168,59 0,00 3.029.099,40 1.478.059,39 547.277,31 41.360,48 -73.651,04 1.448.896,68 -61.433,71 -12.217,33 1.440.735,50 949.109,72 0,00 o.oo 719.475,00 83.671,00 635.804,00 746.198,00 746.198,00 EURO 31.12.2016 414.030,18 8.161,18 405.869,00 631.093,00 631.093,00 EURO 31.12.2017 Restbuchwert Restbuchwert / I 1.a8$.976.22 1.465.673,00 1.045.123,18 0,00 1.034.866,50 0,00 0,00 1.034.866,50 0,00 695.577,21 267.724,40 14.191,89 73.651,04 1.580.202,72 78.968,36 14.191,89 1.441.775,21 1.418.286,18 0,00 949.109,72 EURO EURO 31.12.2017 EURO EURO EURO 01.01.2017 EURO Endstand 31.12.2017 Abgänge Umbuchungen 695.577,21 267.724,40 14.191,89 EURO Zugänge Stand Endstand 73.651,04 1.580.202,72 EURO Abgänge Umbuchungen 78.968,36 14.191,89 EURO Zugänge Abschreibungen 1.441.775,21 EURO 01.01.2017 Stand Anschaffungs-u. Herstellunoskosten Entwicklung des Anlagevermögens der KSM - AöR Im Wirtschaftjahr 2017 Anlage 1 zum Anhang Anlage 2 zum Anhang Name des Betriebs/Unternehmens: KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Forderungsübersicht 2017 Bilanzwert Bilanzwert lfd. 0 0 0 0 0 0 vorgenommene Wertberichtigungen 9. 8. 7. 5. 6. 1. 2. 3. 4. lfd. Nr. - Summe der Verbindlichkelten Verbindlichkeiten aeaenOber Kreditinstituten Erhaltene Anzahlunaen auf Bestellunaen Verbindlichkeiten aus Lieferunaen und Leisturigen Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Aussielluna eigener Wechsel Verbindlichkeiten gegenober verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenOber Unternehmen, mit denen ein Beteiligunasverhaltnis besteht Verbindlichkeiten gegenOber der Gemeinde und deren Sondervermöaen Sonstige Verbindlichkeiten davon: a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr b) aus Steuern c) 1m Rahmen aer SOZialen Sicherheit Bezeichnung ." ti 560 1.316 0 0 0 1.884 8 0 0 14 0 0 0 0 0 inTEUR 0 0 0 3J_~ Aozmsung zum 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 951 894 25 8 0 0 560 0 0 383 894 25 0 14 (Nominalwert) ~' von Ober von mehr als bis zu einem einem bis zu fOnf Jahren Jahr fOnf Jahren mit einer Restlaufzeit ''"' ::;-;, Stand zum 31.12. Verbindlichkeitenübersicht 2017 Verbindlichkeiten zum 31.12. KSM Kommunalservice Mecklenbura AöR Name des Betriebs/Üntemehmens: 1.884 11 11 0 14 0 0 0 951 894 25 (Bilanzwert) ::;tana zum 3_1.12. 0 0 0 0 0 0 0 0 davon durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte besichert - 0 . . . . . . . Art und Form der Sicherheit Angaben in TEUR 1.832 0 11 0 0 0 1.314 449 58 (Bilanzwert) ::>tand zum .~R. Anlage 3 zum Anhang I KSM Kommunalservice Mecldenburg AöR Anlage 4 Seite 1 • ••• • KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017 Inhaltsverzeichnis A Grundlagen der Gesellschaft 8 Wirtschaftsbericht C a Geschäftsverlauf b Lage der Gesellschaft Prognose, Chancen- und Risikobericht KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Anlage 4 Seite 2 A Grundlagen der Gesellschaft Mit Unterzeichnung des öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen dem Landkreis Ludwigslust-Parchim und der Landeshauptstadt Schwerin am 26.08.2013 wurde die KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR (KSM AöR) als erstes gemeinsames Kommunalunternehmen in der Rechtsform einer Anstalt öffentlichen Rechts in Mecklenburg-Vorpommern errichtet. Die KSM AöR nahm zum 1. Oktober 2013 ihren Geschäftsbetrieb auf. Mit öffentlich-rechtlichem Vertrag vom 31.03.2016 ist die Stadt Ludwigslust der KSM AöR mit Wirkung zum 01. April2016 als weiterer Träger beigetreten. Das gemeinsame Kommunalunternehmen ist der zentrale IT -Dienstleister der drei Gebietskörperschaften nebst Eigenbetrieben. Primäre Aufgabe des Unternehmens ist daher die Erbringung von Dienst- und Serviceleistungen auf dem Gebiet der Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik für die Landeshauptstadt Schwerin sowie deren Eigenbetriebe, den Landkreis Ludwigslust-Parchim sowie dessen Eigenbetriebe und für die Stadt Ludwigslust. Zu den Aufgaben zählen insbesondere die Beschaffung von Hard- und Software, die Betreuung von Fach- und Verfahrensanwendungen, die Einführung und der Betrieb von Softwarelösungen, die zentrale Datensicherung, Datenspeicherung und -archivierung sowie Druck-, Kuvertier-, Vervielfältigungs- und Personalabrechnungsleistungen. Es ist gelungen, eine Organisation zu schaffen, in der Infrastrukturen und Prozesse konsolidiert werden können, um damit Synergieeffekte zu entfalten. KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Anlage 4 Seite 3 8 Wirtschaftsbericht a Geschäftsverlauf Grundlage des Geschäftsbetriebes der KSM AöR bilden die von den Trägern auf Basis einer verursachungsgerechten Umlage bzw. Sonderumlage ermittelten Einnahmen, die durch eine Ist-Abrechnung zum Jahresende ergänzt wird. Ein zentrales Projekt der KSM AöR im Jahr 2017 war die weitere Umsetzung der bereits begonnenen sowie geplanten Konsolidierungsprojekte. Die bereits konsolidierten, aber für die Träger - Landeshauptstadt Schwerin und Landkreis Ludwigslust-Parchim - in weiten Teilen technologisch noch separat betriebenen Dokumentenmanagementsysteme sollen in einer weiteren Zusammenführung der DMS-Systeme, zur Schaffung eines vereinheitlichten, ausfallsicheren Systems, welches im laufenden Betrieb leichter und effizienter zu pflegen ist, führen. Mit Abschluss einer umfangreichen Testphase wurde zum Ende des Jahres der Wechsel auf die neue Version des Dokumentenmanagementsystems vorbereitet. Ziel ist es, die Kosteneffizienz zu steigern und bestehende Synergieeffekte zu nutzen. Aufgabenübertragung einer Zentralen Vergabestelfe an die KSM AöR Seit Beginn des Geschäftsjahres 2017 wurde der KSM AöR die Aufgabe der Zentralen Vergabestelle für die Landeshauptstadt Schwerin übertragen. Die Zentrale Vergabestelle konnte innerhalb kurzer Zeit unter Berücksichtigung der neuen EUVergaberichtlinien zum Kompetenzcenter in allen Angelegenheiten der Vergabe etabliert werden, die inzwischen sehr intensiv von allen städtischen Fachdiensten und dem Eigenbetrieb Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin (SOS) genutzt wird. Wir setzen hier auf die in den Vo~ahren gesammelten Erfahrungen mit dem Zentralen Einkauf für die städtischen Gesellschaften bei den Stadtwerken Schwerin GmbH (SWS). Hier stehen wir in enger Kooperation und nutzen alle gemeinsam ein zentrales Vergabemanagementsystem der SIS- Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH (SIS GmbH). Einführung einer mobilen Rettungsdatenerfassung Als weiteres trägerübergreifendes Projekt wurde die Einführung einer elektronischen Erfassung der Patienten- und der Abrechnungsdaten im Rettungsdienst am Einsatzort in der Landeshauptstadt Schwerin und dem Landkreis Ludwigslust-Parchim KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Anlage 4 Seite 4 vorangetrieben. Hierbei werden die Rettungskräfte in die Lage versetzt, die komplette Einsatzdokumentation elektronisch zu erfassen und diese direkt an das zuständige Krankenhaus weiterzuleiten. Dies führt zu einem starken Anstieg der Effi- zienz in Bezug auf die Weiterbehandlung des Patienten im Krankenhaus. Weiterhin ist eine schnellere Vorgangsbearbeitung der Abrechnungsdaten durch die verwendete Software möglich. Etablierung eines einheitlichen Geoinformationssystems im KSM-Verbund Darüber hinaus ist die KSM AöR seit Mitte des Jahres 2017 mit dem Aufbau einer einheitlichen Geodatenstruktur betraut. Da das derzeitig genutzte Geoinformationssystem (GIS) im KSM-Verbund veraltet ist und der Support herstellerseitig eingestellt wurde, besteht dringender Handlungsbedarf hinsichtlich der Ablösung des bestehenden Systems. Daher wird im KSM-Verbund eine einheitliche Geoinformationsstruktur aufgebaut, indem alle von den Trägern verwendeten GIS unter Verwendung moderner Technologien zu einer homogenen Systemlandschaft zusammengeführt werden. Einführung einer elektronischen Rechnungsbearbeitung Bei der Landeshauptstadt Schwerin wurde im Oktober 2017 ein Projekt zur Einführung der elektronischen Rechnungsbearbeitung vom Eingang über die Bearbeitung I Buchung im H&H proDoppik bis hin zur Archivierung im d3 gestartet. Ziel ist es dabei eine Optimierung der Verwaltungsprozesse durchzuführen, um eine Effizienzsteigerung in der Bearbeitung zu erreichen. IT an kreisliehen Schulen - Realisierung des Umsetzungskonzeptes zum Medienentwicklungsplan Seit dem 01.01.2017 ist der KSM AöR die Aufgabe der Betreuung des IT-Betriebes für die kreisliehen Schulen übertragen worden. Unverzüglich ist bei der KSM AöR mit dem Aufbau eines neuen Geschäftsbereiches "IT-Servicecenter für Schulen" begonnen worden. Der Schwerpunkt der Aufgaben lag zunächst auf der Sieherstellung des laufenden IT-Betriebes in den kreisliehen Schulen. Mit Übernahme der Verantwortung durch die KSM AöR ist mit der Ist-Aufnahme an den Schulstandorten gestartet worden. Gleichfalls wurden zur Verbesserung des KSM Kommunalservice Mecklenburg AOR Anlage4 Seite 5 Services für die Schulen neue strukturierte Serviceprozesse eingeführt, wie zum Beispiel die Anfragen- und Störungsaufnahme über die SIS-/KSM-Hotline. Parallel läuft das Umsetzungsprojekt "Medienzukunft an kreisliehen Schulen". ln diesem Rahmen werden die von der KSM AöR im Umsetzungskonzept zum Medienentwicklungsplan (MEP) entwickelten lernförderlichen IT-Infrastrukturen umgesetzt. Dabei werden zunächst das Gymnasiale Schulzentrum in Wittenburg sowie das Eidenburg Gymnasium in Lübz als Pilotschulen umgesetzt. Informationssicherheit und Datenschutz Informationssicherheit genießt immer größere Aufmerksamkeit - auch und gerade im öffentlichen Bereich. Eine wachsende Zahl von Cyberangriffen auf Einrichtungen der öffentlichen Hand verdeutlicht die kriminelle Professionalität der Angreifer. Sicherheit der Bürger- und Kundendaten steht daher an erster Stelle bei der KSM AöR. Die zunehmende Komplexität der Vernetzung und damit einhergehenden Bedrohungen für die Informationssicherheit erfordern immer größere Anstrengungen und immer höhere Kompetenz, um ein sicheres Agieren der Verwaltungsmitarbeiter mit Bürger- und Unternehmensdaten zu gewährleisten und eine Absicherung der ITSysteme sicherzustellen. Technische und organisatorische Neuerungen, wie die Öffnung der Verwaltung und der kommunalen Unternehmen nach außen mit elektronischen Services im Internet, das Angebot von Stadt-Apps, die Einbindung von Telearbeitsplätzen ins kommunale Datennetz oder die elektronische Versorgung der Kommunalpolitiker und Aufsichtsgremien mit Sitzungsunterlagen verlangen einen umfassenden Schutz. Die KSM AöR hat im Geschäftsjahr 2017 eine Kompetenzeinheit im Bereich der Informationssicherheit und des Datenschutzes im KSM-Verbund geschaffen. Dabei steht die KSM AöR allen Trägern bei dem Aufbau und bei der Unterhaltung eines kommunalen bzw. betrieblichen Informationssicherheits-Management-Systems (ISMS) zur Seite. Weiter unterstützen wir unsere Kunden und Träger bei der Konzeption, Gestaltung und Etablierung einer zugrundeliegenden lnformationssicherheitsleitlinie. KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Anlage 4 Seite 6 Die SIS GmbH stellt für die KSM AöR bereits heute sichere Infrastrukturen zur Verfügung und hat professionelle Sicherheitsprozesse implementiert. Sie wird ihre Kompetenz durch derzeit laufende Zertifizierungen unter Beweis stellen. Im digitalen Wandel verstärkt sich die Notwendigkeit nachzuweisen, dass Infrastrukturen {Netze, Hardware, Software, Gebäude) hohen Sicherheitsstandards genügen. Der Unternehmensverbund stellt seinen Sachverstand der Sicherheitsexperten und strebt auch künftig an, Awareness-Prozesse in Gang zu setzen, Qualitätsmaßstäbe zu formulieren, Standards im SIS-Verbund für die kommunale Familie zu empfehlen und Informationssicherheit zu gewährleisten. Umsetzung der EU-DSGVO Ab dem 25. Mai 2018 müssen alle privaten und öffentlichen Organisationen, die personenbezogene Daten verarbeiten, die Anforderungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung {DSGVO) erfüllen. Diese Pflicht trifft ohne Ausnahme auch die KSM als kommunalen IT-Dienstleister, sowie ihre Kunden. Auch für sie stellt sich deshalb die Frage, welche Veränderungen das neue Datenschutzrecht mit sich bringt und wie diesem bezogen auf das originäre Aufgabenportfolio in rechtlicher, technisch-organisatorischer und vertraglicher Sicht zu begegnen ist. ln Vorbereitung der Umsetzung arbeiteten auch im Jahr 2017 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Informationssicherheit und Datenschutz sehr intensiv und regelmäßig mit den Datenschutzbeauftragten aller unserer Kunden zusammen. b Lage der Gesellschaft Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr weist die KSM AöR ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Es wurden laufende Umlagen in Höhe von TEUR 8.548 (i. Vj. TEUR 7.504) erhoben. Für zusätzliche Projekte, die von den Trägern oder sonstigen Nutzern benötigt wurden, erhob die KSM AöR Sonderumlagen in Höhe von TEUR 1.008 {i. Vj. TEUR 656). Sonstige betriebliche Erträge, wie beispielsweise aus der Auflösung von Rückstellungen, ergeben sich in Höhe von TEUR 13 (i. Vj. TEUR 6). KSM Kommunalservice Mecldenburg AöR Anlage 4 Seite 7 Demgegenüber waren Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 9.569 (i. Vj. TEUR 8.165) zu begleichen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Fremdleistungen, d.h. Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung von Hard- und Software sowie um den Dienstleistungsvertrag mit der SIS GmbH für den IT-Betrieb und um die Personalkosten der eigenen Beschäftigten. Vermögenslage Das Stammkapital der KSM AöR beträgt TEUR 35. Davon entfallen jeweils TEUR 15 auf die Landeshauptstadt Schwerin und auf den Landkreis LudwigslustParchim, sowie TEUR 5 auf die Stadt Ludwigslust. Zum Stichtag stehen den langfristig gebundenen Vermögensgegenständen von TEUR 1.045 langfristig gebundene Passiva von TEUR 619 gegenüber. Damit ergibt sich ein Anlagendeckungsgrad von 59,2 %. Die Bankverbindlichkeiten von TEUR 950 (Vj. TEUR 1.311) ohne Zinsabgrenzungen resultieren aus drei Darlehen, die zur Finanzierung der Investitionen aufgenommen wurden. Finanzlage Die ausreichende Finanz- und Liquiditätsausstattung der Gesellschaft wird durch das Umlageverfahren gewährleistet. Außerdem verfügt die KSM AöR über eine Kontokorrentlinie sowie die Möglichkeit zur Aufnahme von Krediten zur Sicherung der Liquidität, um Liquiditätsschwankungen ausgleichen zu können. Der vorgegebene Rahmen der Liquiditätskreditlinie bewegt sich an der zulässigen Gesamthöhe gemäß aktuellem Wirtschaftsplan. Der Bankbestand betrug am Bilanzstichtag TEUR 619. Insgesamt ist eine stabile Finanzlage gegeben. KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR Anlage 4 Seite 8 C Prognose-, Chancen und Risikobericht Wesentliche Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Die KSM AöR verwendet ebenfalls das von der SIS GmbH und in vielen Gesellschaften der Landeshauptstadt Schwerin verwendete Modell des Risiko-ChancenManagements. Im Jahr 2017 wurden halbjährlich Risikoinventuren durchgeführt. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Neben den neuen gesetzlichen Regelungen für kommunale Verwaltungen und Unternehmen, die sich zunehmend auf den IT-Bereich auswirken, und technologischen Veränderungen sowie weiter steigenden fachlichen Anforderungen, üben sinkende Finanzbudgets gleichzeitig einen ständig zunehmenden Kostendruck auf die kommunalen IT-Dienstleister aus. Durch die Gewinnung weiterer neuer Träger bzw. Nutzer wird daher stetig versucht, eine optimale Kostenverteilung zu erreichen. Die Einführung und Umsetzung neuer Technologien bleiben für IT-Dienstleister ein ständiges Erfordernis. Die regelmäßige Überprüfung der Leistungsfähigkeit der IT-Infrastruktur, die Gewährleistung der Datensicherheit und die Optimierung der IT-Prozesse haben gravierenden Einfluss auf die Tätigkeit des Unternehmens. Dabei spielen Wirtschaftlichkeit und Kostensenkung gerade für ein Dienstleistungsunternehmen eine entscheidende Rolle. Um allen Anforderungen gerecht zu werden, erweist sich der eingeschlagene Weg der Bündelung von IT-Ressourcen als notwendig. Prognose Vor der KSM AöR stehen deshalb auch 2018 im Wesentlichen nachfolgende Aufgaben, die zur Sicherung des Unternehmens mit einer erfolgreichen Tendenz in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung gelöst werden müssen: 1. klare Positionierung der KSM AöR als kommunaler IT-Dienstleister 2. Ausbau des Kundenservices und der Kundenzufriedenheit 3. weitere Verbesserung der internen Organisation und Optimierung des Ressourceneinsatzes KSM Kommunalservice MecJdenburg AöR Anlage 4 Seite 9 4. Fortführung der Prüfung und Neugestaltung der Prozessabläufe nach ITIL (IT lnfrastructure Library-Standard für IT-Serviceunternehmen) 5. Marktausbau: weitere Steigerung des Umsatzes bei gleichzeitiger Kostenoptimierung unter Beachtung und Wahrung der mit der Gründung der KSM AöR gemachten Vorgaben 6. Fortführung der Prüfung weiterer Konsolidierungsmöglichkeiten im Bereich der im KSM AöR eingesetzten Applikationen zur Realisierung von Synergien 7. Identifizierung weiterer geeigneter Handlungsfelder für das lnsourcing bisher von Dritten einschließlich der SIS GmbH bezogener Leistungen Der Wirtschaftsplan 2018 sieht Erträge von TEUR 10.048 vor; davon TEUR 9.595 aus laufenden Umlagen und TEUR 453 aus Sonderumlagen. Abzüglich der geplanten Aufwendungen wird mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis gerechnet. März 2018 'j;; AC@~ <:.\1!\H WIR I:>< ll.\I"IWII.[}JU"'<.'<;I."lll.••UIAII Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers An die KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR, Schwerin Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Gemäß § 9 der Satzung i.V.m. §§ 11 ff. KPG M-V wurde der Prüfungsgegenstand erweitert. Die Prüfung erstreckt sich daher auch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kommunalunternehmens. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtliehen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kommunalunternehmens liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter des Kommunalunternehmens. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kommunalunternehmens abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und §§ 11 ff. KPG M-V unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kommunalunternehmens Anlass zu Beanstandungen geben. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Kommunalunternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Die Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse haben wir darüber hinaus entsprechend den vom IDW festgestellten Grundsätzen zur Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftlichen Verhältnisse gemäß § 53 HGrG vorgenommen. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. 10390/2717/11. Mai 2018 (,.\111/IWIItl:lCIIt'lf I:'.I'IÜilll"l<~"(;ISili,.,CIW I Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtliehen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver- mögens-, Finanz- und Ertragslage des Kommunalunternehmens. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Kommunalunternehmens und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kommunalunternehmens geben nach unserer Beurteilung keinen Anlass zu wesentlichen Beanstandungen. Schwerin, den 11. Mai 2018 ACCO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ~~:z1~s Wirtschafts~rüfer 10390/2717/11. Mai 2018 Huse Wirtschaftsprüfer 2 Impressum: Landeshauptstadt Schwerin Der Oberbürgermeister Am Packhof 2-6 19053 Schwerin Telefon: (0385) 5 45-0 Telefax: (0385) 5 45-10 09 E-Mail: info@schwerin.de Internet: www.schwerin.de