BRS Schwerin


Ortsbeiratsprotokoll vom 7.5.2019 Ort/Zeit: Teilnehmer: 1. 2. 3. 4. Maxpress, Stadionstraße, 16:00 Uhr – 19:00 Uhr Daniel Meslien Helmut Kranz Vincent Eickelberg Martin Fritz Ralf Klein Dietmar Schroth Feststellung der Beschlussfähigkeit/Protokollbeschluss Die Beschlussfähigkeit wurde festgestellt. Das Protokoll der vorherigen Sitzung wurde einstimmig beschlossen. Ansiedlung von Bienenvölkern auf der Krösnitz Imker Dr. Lunau informierte intensiv die Anwesenden über die Besonderheiten der Honigbiene und klärte über die Unterschiede der verschiedenen Standorte auf. Die Bienenhaltung speziell im Stadtgebiet erwies sich dabei als besonders vorteilhaft. Noch im Mai ist im Rahmen einer Patenschaft über Maxpress die Ansiedlung eines Volkes geplant. Der Standort steht noch nicht fest. In der Kleingartenanlage halten 2 Imker bereits 4 Völker. Verwaltungsvorlage zum Landschaftsschutzgebietes „Ostorfer/Fauler See“ Herr Fuchs vom Fachdienst Umwelt erläuterte die Vorlage und deren Hintergründe. Herr Eickelberg kritisierte im Zusammenhang mit der Vorlage die aufgrund des zukünftigen Radwegs Dwang-Krösnitz getätigten Baumfällungen am Ostorfer See. Herr Klein verwies darauf, dass diese Vorlage nichts mit dem Radweg zu tun hat und das der Radweg aufgrund von demokratischen Mehrheitsentscheidungen der Stadtvertretung und des Ortsbeirates zustande gekommen ist. Der Ortsbeirat stimmte der Vorlage einstimmig zu und bittet um die Berücksichtigung folgender Punkte: - die Flurstücke der Krösnitz 38 (ehemalige Gärtnerei) sollen ebenfalls in das Landschaftsschutzgebiet aufgenommen werden, da der Rechtsstreit vom Bundesgerichtshof zugunsten der Stadtverwaltung entschieden wurde und Wohnbebauung somit nun verbindlich nicht mehr möglich ist bzw. weiterhin nicht möglich sein soll - die neue öffentliche Freifläche (ca. 1000qm) unterhalb der Rosenstraße muss analog zu anderen öffentlichen Freiflächen von den Regelungen ausgenommen werden - die von der Stadtvertretung 2012 beschlossene Ertüchtigung bzw. Reaktivierung der Wegebeziehungen vor allem im Uferbereich auf der Krösnitz darf durch die neuen Regelungen nicht be- oder verhindert werden Sonstiges • Der Vorsitzende berichtete über ein Gespräch mit dem Anwalt der Eigentümer der ehemaligen Gärtnerei auf der Krösnitz. Er plant noch 2019 nach Schwerin zu kommen. • Der Vorsitzende informierte darüber, das noch in diesem Jahr Tiefbauarbeiten in einem Teil der gepflasterten Hagenower Straße geplant sind. Die Mitglieder votierten einstimmig dafür, dass die Verwaltung dafür sorgen soll, das die Straße nach der Maßnahme asphaltiert wird. Aufgrund der nun schon seit sehr vielen Jahren andauernden hohen Lärmbelastung der Anwohner sind auch Mehrkosten zu diesem Zwecke vertretbar. Die Verwaltung wird gebeten, den Ortsbeirat kurzfristig über die Details der geplanten Maßnahme zu informieren. • Anwohner kritisierten, dass der seit Jahrzehnten existierende Fußweg vom Autohaus Dello durch den Wald zur Krebsbach-Brücke an der Mündung in den Ostorfer See und dann weiter Richtung Krebsfördener Ufer nicht vernünftig passierbar ist. Der Ortsbeirat bittet die Verwaltung/SDS darum, • den städtischen Teil des Weges westlich direkt ab der Krebsbach-Brücke kurzfristig und dann regelmäßig frei schneiden zu lassen und den matschigen Weg mit Kies o.ä. zu befestigen, damit die Anwohner von Krebsförden und der Gartenstadt ihr Naherholungsgebiet wieder vernünftig nutzen können. Anwohner kritisierten, dass die Linksabbieger-Grünphase an der Ampel an der Haltestelle Ostorf in Richtung Hagenower Straße von Süden kommend zu lange dauert und deshalb von sehr vielen Mitarbeitern des Landwirtschaftsministeriums und vom NDR genutzt wird. Dabei könnten sie über die Stellingstraße zur Kreuzung am Platz der Jugend und dort auf die Ludwigsluster Chaussee in Richtung Süden fahren. Bei einer kürzeren Linksabbieger-Grünphase könnte die Rotphase an der Kreuzung für die große Masse der geradeaus fahrenden Fahrzeuge in Richtung Süden verkürzt werden, was insbesondere zu den Pendlerzeiten zu weniger Stau führen würde. Die Verwaltung wird gebeten, das Anliegen zu prüfen.