BRS Schwerin


Protokoll über die Sitzung des Ortsbeirates Neu Zippendorf, am 08.05.2019 Beginn: Ende Ort: 18.00 Uhr 19:55 Uhr AWO Treffpunkt „Deja vu“, Parchimer Str. 2, 19063 Schwerin Bürgersprechstunde 17:30 – 18:00 Uhr Ordentliche Mitglieder des OBR Neu Zippendorf: Reinhard Bonin Dr. Marina Hornig Angelika Stoof Arndt Müller Marco Rauch Günter Kirstein Christian-Georg Riedel Die Linke SPD UB Bündnis 90/ Die Grünen Die Linke CDU CDU anwesend anwesend entschuldigt entschuldigt anwesend entschuldigt anwesend stellvertretende Mitglieder des OBR Neu Zippendorf: Lars Kirstein CDU entschuldigt Daniel Meslien SPD anwesend Weitere Teilnehmer: Herr Huß Stadtverwaltung, Fachdienst Stadtentw. und Wirtsch. anwesend Fr. Tondl Stadtteilmanagement anwesend Frau Horn Polizei anwesend Gäste: 16 Leitung: Reinhard Bonin Schriftführerin: Dr. Marina Hornig Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Begrüßung Feststellung der Beschlussfähigkeit: 4 ordentliche Mitglieder Bestätigung der Tagesordnung, Bestätigung des Protokolls der letzten Sitzung: Straßensozialarbeit in Schwerin Informationen von der AWO „Deja vu“ Handlungsprogramm „Sozialer Wohnungsneubau, Integrierte Stadtentwicklung und gemeinwohlorientierte Bodenpolitik Schwerin“, Vorlage: 01733/2019 Bericht Stadtteilmanagement Bericht Verwaltung Sonstiges Die Bürgersprechstunde findet ab 17:30 Uhr statt. Keine Fragen 1 PKT 1: Herr Bonin begrüßt die Mitglieder der OBRs und Gäste. PKT 2: Der OBR NZ ist mit 4 Mitgliedern beschlussfähig PKT 3: Die Tagesordnung wird geändert, Pkt 7 wird mit Pkt 9 getauscht, 4 Ja-Stimmen. PKT 4: Das Protokoll vom 10.04.2019 wird mit 4 Ja-Stimmen bestätigt. PKT 5: Straßensozialarbeit Fr. Jahn (Dipl. Gemeindepädagogin) informiert über Ziele und Probleme ihrer Arbeit. Straßensozialarbeit gibt es seit den 1990ziger Jahren, 7 Stellen, pro Trägerverbund 2 Straßensozialarbeiter, stadtweite Arbeit und projektbezogen, sind jetzt immer zu zweit unterwegs. Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, 11-27 Jahre. Gearbeitet wird nach Standards mit bundesweiter Vernetzung. Viele junge Menschen gehen nicht in einen Jugendtreff mit Regeln, sondern treffen sich draußen, z.B. am Ziegelsee, am Stein auf dem Dreesch. Sozialarbeiter gehen aktiv auf junge Leute zu, auch aufsuchende Arbeit in Wohnungen. Es soll ein Vertrauensverhältnis geschaffen werden. Sie helfen ihnen bei der Wohnungssuche, beim Jobcenter, bei der Beschaffung von Lebensmitteln von der Tafel. Sie haben Schweigepflicht, stehen mit Kontaktbereichsbeamten in Verbindung. Problem war seit 2015 die Flüchtlingswelle. Es wurde ein Fußballturnier organisiert mit Migranten und rechte Szene Leuten. Fußballspielen verbindet, Projekt läuft seit 4 Jahren, 20-30 Jahre alte Männer verbringen ihre Freizeit miteinander, werden zu Freunden, würden sonst bei Kaufland abhängen. Ob jemand Drogen nimmt, hängt von ihm selbst ab, diese Menschen werden begleitet zu Kontakt- und Beratungsstellen, Straßensozialarbeiter haben ständig Handy bei sich, sind jederzeit erreichbar, in allen sozialen Medien vertreten, keine geregelte Arbeitszeit, Flexibilität ist gefragt, in Weststadt mit Bauwagen unterwegs, bezahlt werden die Straßensozialarbeiter aus dem ESP-Programm in Kombination mit der Stadt, unbefristete Arbeitsverträge. Es besteht mit 2 Berichten pro Jahr Dokumentationspflicht, LAGUS kontrolliert. Der Bewegungsrahmen ist vom Hauptausschuss vorgegeben. Der Ursprung der Straßensozialarbeit lag erstmalig in der Betreuung von Punks, denn Jugendliche verhalten sich im öffentlichen Raum anders, z.B. schnorren. Straßensozialarbeiter hat wenig Kontakt zu den Familien seiner Klienten. Die Arbeit hat keine ordnungspolitische Aufgabe, sie ist im Gegensatz zu Polizei und Ordnungsamt, freiwillig. Man trägt spezielle Kleidung, um sich von der Polizei abzugrenzen. Projekt „Akzeptierbar“, mit Fahrrad und Alkoholtester unterwegs, Wasser wird ausgegeben. Alkoholgehalt ermittelt, „Findest du gut, was du getrunken hast?“ Ableisten von Sozialstunden oder Straffälligenhilfe in der Abteilung Kanuboote von der Ev. Jugend, Hangar 19, Bornhövedstr.. Es geht um Wertschätzung, Anerkennung, Lob. Wirkung von Straßensozialarbeit erst Jahre später sichtbar. Gewalt gegen Straßensozialarbeiter gibt es nicht, Frau 2 besser geschützt als Mann, strahlen kein Aggressionspotenzial aus. Stelle auf dem Großen Dreesch nicht besetzt. PKT 6: Informationen Deja vu Frank Piskulski berichtet, dass das „Deja vu“ bereits zu DDR-Zeiten ein Jugendtreff war. 2001 übernahm die AWO das Haus. Zurzeit gibt es 2 haupt- und 3 ehrenamtliche Mitarbeiter. Jährlich werden 6-8 Praktikanten (Ausbildung zum Erzieher) betreut, eine BfD-Stelle bis August. Offene, niedrigschwellige Kinder- und Jugendeinrichtung, 10-40 Kinder/Tag, Angebote. Kicker, Computer-Kabinett, Kochen, Schülerhilfe, Stellen finanziert durch ESP-Programm, am Wochenende Vermietung (z.B. Jugendweihe-Feiern), Weihnachtsessen mit Eltern. Wir arbeiten mit dem Syrischen Zentrum und DKSB zusammen. Feste Projekte: Osteralarm im Freizeitpark mit DKSB und Wüstenschiff, Ferienlager im Sommer, Drachenbootfestival. Haus wird auch von Senioren genutzt, mittwochs Skat. Rommé, Schach. Hr. Riedel: Sie haben vor 3 Jahren einen Zuschuss vom OBR erhalten und bisher nicht abgerechnet. Hr. Piskulski: Es hat sich manches verzögert, die Abrechnung ist inzwischen fertig (Wasserhahn vom ZGM, Zaun wurde benötigt, Mutterboden ausgebracht und Rasen gesät). Hr. Bonin: Geld sollte für Fahrradständer und Bank, sowie Außenanlagen ausgegeben werden. Hr. Huß: zur Durchführung weiterer Maßnahmen Antrag an Verfügungsfonds stellen. Pkt 7: Bericht Stadtteilmanagement Stadtteilmanagement jetzt im Cat: Mo.-Mi. 13-16 Uhr Eiskristall, Mo.-Di. 13-15 Uhr Cat Fr. Tondl: Stadtteilmanagement hat viele Außentermine, Fragebogen-Aktion „Berliner Platz“ bis Ende Mai, auch online, in Neu ZIppendorf Einwurf in Briefkästen, 21.05.2019 Bürgerforum in der AstridLindgren-Schule mit OB Herrn Badenschier Herr Bonin: auf Antrag des OBR, Stadtvertreterbeschluss Bürgerin: wie viele AK gibt es? Hr. Köchig sprach letztens im AK Berliner Platz, sie wusste es nicht. Pkt 8: Bericht Verwaltung Herr Huß: Schulwegsicherheit vor Eingang Astrid-Lindgren-Schule, Absperrung steht. Kirmesbetreiber möchte im Juli auf dem Berliner Platz ausstellen (voraus. 08.-15.07.2019), auf dem unteren Teil. Strom und Gebühren kein Problem Hr. Riedel: Kirmesbetreiber für Weihnachtsmarkt begeistern Hr. Bonin: Wann bekommt die Kreuzung Grünes Tal/Hamburger Allee Tonnagebegrenzung? Hr Huß: bin nicht zuständig, nehme die Frage mit, vielleicht nächstes Mal solche Fragen vor mailen, kann mich dann erkundigen. 3 Hr. Bonin: wer ist für den Poller Berliner Platz zuständig, Befahren ist verboten? Letztens war der Poller nicht drin? Polizei informiert, aber keine Antwort. Fr. Horn: solche Vorkommnisse vorher mailen, damit ich nachfragen kann. Nehme Info jetzt mit. Hr. Bonin: Ist die Toilettenanfrage im Freizeitpark bearbeitet? Herr Pisulski: Gibt es einen Stromanschluss im Freizeitpark? Bisher mussten wir immer unser Notstromaggregat benutzen. Bürger: Zufahrt über Wuppertaler Str. zugeparkt, Anrufe beim Bürgerbeauftragten nutzen nichts. Hr. Riedel: Umstand muss behoben werden. Bürger: AOK-Mitarbeiter könnten sich auf Aldi-Parkplatz einmieten, untere Straßenbehörde fühlt sich nicht zuständig, vielleicht bei nächsten OBR-Sitzung Bericht erstatten. Pkt 9: Handlungsprogramm Sozialer Wohnungsneubau…. Änderungsvorschläge zur Beschlussvorlage Herr Rauch: Objekt „Parteibezirksschule“, hier neuen Hochschulstandort entwickeln, Lage für Studenten ideal Herr Mestlien: Kita in Magdeburger Str. einrichten, Häuser Hamburger Allee von Cottbuser Str. bis Plater Str. ähnlich den Stadtvillen Tallinner Str. umbauen Hr. Bonin: Abstimmung der Beschlussvorlage: 4-Ja-Stimmen, Änderungsantrag ÄA1 und Ergänzungsanträge EA1 und EA2 (im Anhang) Pkt.10: Sonstiges Bürgerin: Gartenlounge in der Potsdamer Str. müsste besser gepflegt werden, verantwortlich SWG Hr. Bonin: bedankt sich bei allen Gästen für die anregende Diskussion und wünscht einen guten Heimweg. Nächste Sitzung: 12.06.2019, 18:00 Uhr, Ort? Die Bürgersprechstunde findet ab 17:30 Uhr statt. Schwerin, den 31.05.2019 Reinhard Bonin Vorsitzender Dr. Marina Hornig Schriftführerin 4