BRS Schwerin


Büro der Stadtvertretung Schwerin, 04.04.2019 Bearbeiter/in: Frau Schulz Tel. 0385 / 545 - 1025 E-Mail: gschulz@schwerin.de Spielplatzkonzeption für die Landeshauptstadt Schwerin Vorlagen-Nr.: 01614/2018 Stand: 04.04.2019 09:55 Uhr lfd. Nr. 1. Ortsbeirat Stellungnahme des Ortsbeirates Stellungnahme der Verwaltung Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt, Lewenberg Sitzung vom 20.03.2019: 1. Einstimmige Zustimmung für die Vorlage 08 dafür | 00 dagegen | 00 Enthaltungen Anlage 1: Pkt.1. Die Prüfung der Öffnung von Schulhöfen in Stadtteilen, in denen nicht ausgleichbare Flächendefizite bestehen, ist bereits Strategie der Spielplatzkonzeption. Pkt 2. Die Schaffung von generationsübergreifenden Betätigungsmöglichkeiten ist ebenfalls Bestandteil der Spielplatzkonzeption 2018: siehe Seite 43, 4.3. Strategien, Punkt 2: Berücksichtigung von generationsübergreifenden Betätigungsmöglichkeiten und für Nutzende mit Handicap sowie siehe Seite 44, 4.4 Handlungsbedarf, Punkt 2: Generationsübergreifende Betätigungsmöglichkeiten. Barrierefreie Zugänge werden im Zusammenhang mit Spielplatzneubauten geschaffen, bei der Sanierungen von Spielplätzen geschieht dieses in Abhängigkeit von der Örtlichkeit. 2. Eigener Ergänzungsantrag in Anlehnung an den Ergänzungsantrag der SPD-Fraktion (Anlage 1): Einstimmige Zustimmung für die Vorlage 08 dafür | 00 dagegen | 00 Enthaltungen ÄNDERUNGSANTRAG des Ortsbeirat Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt, Lewenberg zur Beschlussvorlage der Verwaltung „Spielplatzkonzeption für die Landeshauptstadt Schwerin“ Drucksache 01614/2018 In Anlehnung an den Wortlaut des Änderungsantrags der SPDFraktion, an die Stellungnahmen des Senioren- und Behindertenbeirates sowie an den Ergänzungsantrag der Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter Petra Federau, Dr. Hagen Anlage 2: Pkt 1.Der Grünflächenbereich am Spielplatz ist als Spielwiese ausgewiesen, die Fläche hat stadtteilübergreifende Bedeutung - im Innenstadtbereich mangelt es wegen der Bebauungsdichte an Grünflächen, die zum Bespielen geeignet sind. Das deutliche Defizit an 1 Brauer und Dirk Lerche hat der Ortsbeirat einen den Text und Inhalt des SPD-Änderungsantrags erweiternden Antrag formuliert: Die Stadtvertretung möge beschließen: Der Beschlusstext wird durch folgenden Text ersetzt: 1. In die Fortschreibung der städtischen Spielplatzkonzeption für das Jahr 2018 werden geeignete Schulhöfe aufgenommen, die in unterrichts- und hortfreien Zeiten grundsätzlich als Spielplätze öffentlich zugänglich gemacht werden. Die Verwaltung legt der Stadtvertretung bis zum 30. Juni 2019 eine Aufstellung geeigneter Schulhöfe vor. 2. Die Stadtvertretung nimmt die Spielplatzkonzeption 2018 im Übrigen zur Kenntnis und beauftragt den Oberbürgermeister, die Spielplatzsituation kontinuierlich den Bedarfen anzupassen. Dabei sind barrierefreie Zugänge zwingend erforderlich und eine generationenübergreifende und an den Bedürfnissen und Erfordernissen aller Bevölkerungsgruppen (ausdrücklich seien hier auch Menschen mit Handicaps erwähnt) ausgerichtete Gestaltung der Flächen (einschl. der Geräte) muss bei jeder Um-, Neu- und Ausbaumaßnahme gewährleistet werden. Spielflächen in der Paulsstadt lässt sich auch durch die Spielwiese nicht ausgleichen. Eine Umgestaltung bzw. Erweiterung des Spielplatzes und die erforderlichen Genehmigungen u.a. der Denkmalbehörde wird in Vorbereitung der Planung, vorbehaltlich zur Verfügung stehender Finanzmittel, bis 2023 herbeigeführt. Pkt 2. Der Spielplatz Platz der OdF ist in "4.4. Handlungskonzept" in die Kategorie 2 eingeordnet, wobei in der Voruntersuchung auch die Geeignetheit für die Einordnung von Spielmöglichkeiten für Nutzer mit Handicap einbezogen wird (siehe Seite 44). Die Spielwiese und die Geräte sind bereits für generationsübergreifendes Spiel geeignet. Im Vorfeld der Planung des Spielplatzes erfolgt eine Beteiligung u.a. der Unteren Denkmalbehörde, des Ortsbeirates und des Senioren- und Behindertenbeirates, Kinder- und Jugendbeirat sowie weiterer Nutzende, so dass alle Anforderungen an die Neugestaltung eingebracht und abgewogen werden können. Begründung: In Ziffer 4.3 des o.g. Konzeptionsentwurfs ist als Konzeptionsstrategie u.a. aufgeführt, „das Spielangebot auf geeigneten Schulhöfen in der unterrichts- und hortfreien Zeit nutzbar machen.“ Auch sind „Berücksichtigung von generationenübergreifenden Betätigungsmöglichkeiten und für Nutzende mit Hadicap“ z.B. unter 4.3 Strategien und 4.4 Handlungsbedarf erwähnt. Mit der vorgeschlagenen Änderung werden diese strategischen Ziele aber deutlich konkretisiert und als zu realisierender Handlungsrahmen festgeschrieben. 2 3. Eigener Ergänzungsantrag mit Bezug auf Spielplatz am Platz der OdF (Anlage 2): Einstimmige Zustimmung für die Vorlage 08 dafür | 00 dagegen | 00 Enthaltungen ÄNDERUNGSANTRAG des Ortsbeirat Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt, Lewenberg zur Beschlussvorlage der Verwaltung „Spielplatzkonzeption für die Landeshauptstadt Schwerin“ Drucksache 01614/2018 Der Ortsbeirat Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt, Lewenberg beschloss einstimmig folgenden Antrag: Die Stadtvertretung möge beschließen: 1. Die unter Punkt „4.2 Stadtteilbezogene Flächenbilanz | Stadtteil 103“ Aufgeführte Auswertung wird um die Feststellung ergänzt, dass der unter 103-3 ausgewiesene Spielplatz mit einer ausgewiesenen Fläche von 6.766 m² nur auf einem verschwindend geringen Teil tatsächlich als Spielplatz eingerichtet genutzt werden kann und daher mit Blick auf die in diesem Stadtteil zu geringen Möglichkeiten eine Erweiterung erforderlich ist. Hierfür haben die konkret zu beteiligenden Fachgruppen der Stadtverwaltung eine an diesem Ziel ausgerichtet Lösung herbeizuführen. 2. Die auf Seite 48 aufgeführte Prioritätentabelle ist in Bezug auf den unter 1. genannten Spielplatz am Platz der OdF dahingehend zu ergänzen, dass auch in den 3 Planungsspalten „Neubau/Spielplatz-Erweiterung“ sowie „Generationenübergreifende Angebote“ eine Kategorie von mindestens 2 aufgenommen werden muss, die eine entsprechende Erweiterung zum Ziel haben müssen. Begründung: Derzeit wird aus statistischen Gründen faktisch die gesamte Fläche der Wiese und des kleinen Spielplatzes am Platz der OdF östlich des den Platz von Nord nach Süd querenden Weges als Spielplatz ausgewiesen. Nur in einem verschwindend geringen Teil der Fläche handelt es sich aber wirklich um einen solchen. Hintergrund ist u.a. der Widerstand der Fachgruppe Denkmalpflege, hier eine Erweiterung der aktuell tatsächlichen Spielplatzfläche vorzunehmen, da der Bereich als Bodendenkmal ausgewiesen ist. Daher würde man einer Erweiterung um zusätzliche Geräte – die auch die Nutzung für zusätzliche Nutzergruppen (generationenübergreifend, Personen mit Handicap) möglich machen würde – nicht zustimmen. Dem entgegen steht aber die Ausweisung der 6.766 m² Spielplatzfläche. Der Ortsbeirat regt daher eine Kompromisslösung an, die eine Erweiterung der erkennbar bestehenden Spielplatzfläche im nördlichen Bereich um mehrere Geräte mit dem Ziel der Mehrgenerationennutzung und der Nutzung für Personen mit Handicaps an. Die dann verbleibende Fläche – garantiert weiterhin der rechnerisch größere Teil der derzeitig offiziell ausgewiesenen Spielplatzfläche – bleibt reine Wiesenfläche. 2. Friedrichsthal Sitzung vom 13.03.2019: Der Ortsbeirat gibt damit folgende Stellungnahme ab: Die Spielplatzkonzeption wird zur Kenntnis genommen und es wird Aufklärung zu den nachstehenden Fragen bzw. Berücksichtigung der folgenden Anregungen erbeten: 4 1. In der Konzeption sind für Friedrichsthal 800 m² Fläche unter der Bezeichnung „Wohnungsträger“ ausgewiesen. Hierzu wird gefragt: - um welche Wohnungsträger handelt es sich? - wie hoch sind die Anteile der einzelnen Wohnungsträger? - wo liegen diese Flächen und in welchem Zustand sind sie? 2. Friedrichsthal wird unter „Einwohnerstruktur“ mit einer Einwohnerzahl „geringfügig abnehmend“ aufgeführt. Kann dies angesichts der regen Bautätigkeit in Friedrichsthal in einer für die Zukunft erstellten Konzeption richtig sein? Wie wurde der zu erwartende Einwohnerzuwachs bei der Konzeption berücksichtigt? 3. Wurden die in den neuen Bebauungsplänen ausgewiesenen Flächen (z.B. Bolzplatz) berücksichtigt? zu 1. - Bei der Fläche (800m²) handelt es sich um den Bolzplatz der Landesforst am Heimweg, der als nichtstädtische Fläche unter der Überschrift Wohnungsträger aufgeführt ist. Zu 2. In der Spielplatzkonzeption wird der IstZustand beurteilt, Prioritäten für fünf Jahre festgelegt. Auf drastische Entwicklungen innerhalb dieses Zeitraumes kann in Stufe 2, Handlungsbedarf, ggf. reagiert, Prioritäten verschoben werden. Zu. 3. Im B-Plangebiet sind keine Spielflächen ausgewiesen, die LGE (Erschließungsträger) schafft im Bereich des vorhandenen Bolzplatzes eine ergänzende Spielmöglichkeit. Zu 4. Siehe 1., Status: Bestand 4. Wurde der Bolzplatz am Heimweg (Eigentümer Forst) berücksichtigt? Welchen Status hat dieser Platz in der Konzeption? 5. Im Konzept wird ausgeführt, dass die Querung der Lärchenallee durch die Einrichtung von Fußgängerampeln verbessert werden kann. Eine solche Einrichtung existiert seit einiger Zeit in Höhe des ALDI. Oder ist noch eine andere/weitere Fußgängerampel gemeint? 6. Nach dem Orientierungswert der DOG wird von 2,25 m² Bruttospielfläche/ Einwohnenden ausgegangen. Die Richtzahl stammt von 1976, ist also über 40 Jahre alt. Ist dieser Richtwert noch aktuell, oder gibt es neuere Werte? Wenn ja, warum werden diese nicht verwendet? 7. Bei Anwendung des DOG-Richtwertes fehlen rd. 3.000 m² Bruttospielfläche in Friedrichsthal. Wo sollen diese Spielflächen angelegt werden? Welche örtlichen, sachlichen Zu 5. Die Fußgängerampel in Höhe Aldi war nicht gemeint. Es gab zwischenzeitlich eine Abstimmung mit dem Fachdienst Verkehrsmanagement – die Einordnung zusätzlicher Fußgängerampeln ist nicht möglich. Zu 6. Es gibt keine aktuelleren Zahlen. Entscheidender sind die in der Konzeption folgend dem Zahlenwert aufgeführten Bewertungskriterien. Zu 7. Das rechnerische. Defizit beträgt rd. 2.250 m², die Umsetzung aus Punkt 3. und die Ergänzung einer Spielmöglichkeit am Spielplatz West sind für 2021 veranschlagt. Aufgrund von Betätigungsmöglichkeiten in der umgebenden Landschaft und der Bebauungsstruktur haben bis 2023 andere Stadtteile entsprechend Bewertung 5 und zeitlichen Vorstellungen gibt es hierzu? 8. Es wird vorgeschlagen, bei der Erweiterung des Spielplatzes West auch einen Hartplatz für Basketball mit anzulegen. Hierfür gibt es in ganz Friedrichsthal ansonsten keine Möglichkeit. 9. Grundsätzlich wird bemängelt, dass für ältere Mitbürger keinerlei Angebote vorgesehen sind. Der Ortsbeirat fordert die Überarbeitung des Gesamtangebotes unter Einbeziehung von Angeboten für ältere Mitbürger. 3. Gartenstadt, Ostorf Protokoll vom 13.02.2019: Die Ortsbeiratsmitglieder nahmen die Vorlage zur Kenntnis und sprachen sich gemeinsam für folgende Änderungen beziehungsweise Ergänzungen aus: • Die neue vom Ortsbeirat hergerichtete Freizeitfläche mit Spielgerät in der Rosenstraße am Ostorfer See wurde zu Beginn des Jahres in die offizielle Bewirtschaftung der Landeshauptstadt übernommen und muss deshalb auch in der Spielplatzkonzeption verankert werden. • Die für das Frühjahr angekündigte Erneuerung des Spielplatzes Buchholz-Allee in der altenGartenstadt wird als unnötig eingeschätzt, da sich in unmittelbarer Nähe der Spielplatz am Brink befindet und angrenzende Vermieter ebenfalls Spielgeräte aufgestellt haben. Stattdessen spricht sich der Ortsbeirat dafür aus, dass die neue Freizeitfläche am See in der Rosenstraße mindestens ein weiteres Spielgerät erhält. Da sich in unmittelbarer Nachbarschaft in der Rosenstraße und in der Hagenower Straße sehr viele Mietwohnungen und zwei Kitas befinden, ist dieser Standort für alle Bewohner der alten Gartenstadt sowohl attraktiver als auch eine höhere Priorität. Zu 8. Aus immissionsschutzrechtlichen Gründen ist die Einordnung eines Basketballplatzes im Bereich Spielplatz West nicht möglich. Zu 9. Generationsübergreifende Angebote werden im benachbarten Stadtteil Lankow, im Generationspark, geschaffen. Aus Gründen der Erreichbarkeit werden –strategisch über das Stadtgebiet verteilt - Grünzüge dahingehend entwickelt. In der Spielplatzkonzeption 2018 sind Maßnahmen für fünf Jahre konzipiert, danach erfolgt eine Überarbeitung und erneute Aufstellung von Prioritäten. - - Die Grünfläche in der Rosenstraße ist kein Spielplatz und wird deshalb nicht in die Spielplatzkonzeption aufgenommen. Es erfolgt eine Berücksichtigung als weitere Freizeitmöglichkeit in der Fortschreibung. Der Standort Buchholzallee ist aufgrund des Spielangebotes und der Erreichbarkeit notwendig. Im August 2018 wurde der OBR über den Austausch der Spielkombination informiert, der Auftrag im November erteilt, derzeitig erfolgt der Aufbau. 6 • • erreichbarer gelegen. Die Erneuerung des Spielplatzes am Slüter Ufer wird sowohl positiv als auch negativ betrachtet. Leider war dieser Spielplatz bisher für sehr kleine Kinder wenig geeignet. Der Ortsbeirat regt deshalb an, dass ein Teil des für die Erneuerung des Spielplatzes in der Buchholzallee geplanten Geldes in die Erweiterung dieses Spielplatzes in der Nähe der Krösnitz eingesetzt wird. Das von der Stadtvertretung im Jahre 2012 beschlossene Krösnitz-Konzept sieht vor, dass im Wohngebiet ein Spielplatz errichtet werden soll. Vor dem Hintergrund des entstandenen Quartiers an der Stadionstraße und der in den Monaten Mai bis September stark genutzten Kleingartenanlage ist der Ortsbeirat der Auffassung, dass in den nächsten Jahren dort ein Spielplatz errichtet werden müsse. Als idealer Standort würde sich die jetzige verwilderte ehemalige Gärtnerei in der Krösnitz 38 eignen. Dazu wäre ein Ankauf dieser Fläche durch die Stadt notwendig. Auch aufgrund des 2020 fertig gestellten Radweges wird eine Beseitigung dieses Schandflecks von Bedeutung sein. Alternativ wäre für die Ortsbeiratsmitglieder vorstellbar, auf der Wiese an der wilden Badestelle hinter dem Stadion ein oder mehrere Spielgeräte und eine Sitzbank mit Abfallbehälter aufzustellen und die ehemalige Badestelle wieder zu reaktivieren. - Der Planungsvorschlag für den Spielplatz Slüterufer mit Spielangebot für die Jüngsten wird dem OBR vorgestellt (Fertigstellung in 2020). Durch den Bau der Brücke im Bereich Krösnitz wird der Spielplatz Auf dem Dwang sehr gut erreichbar, so dass keine weiteren Standorte erforderlich sind – ein rechnerisch Bedarf an zusätzlichen Spielflächen liegt im Stadtteil nicht vor. Mit der Überarbeitung der Spielplatzkonzeption ab 2023 wird der Bedarf erneut geprüft. Ergänzung zu unserer Stellungnahme zur Spielplatzkonzeption vom 01.04.2019: Das von der Stadtvertretung 2012 beschlossene KrösnitzKonzept sieht vor, dass auf der Krösnitz ein Spielplatzstandort gefunden werden soll. Aufgrund der Größe der Kleingartenanlage, dem neuen Wohngebiet an der alten Postschule und dem im nächsten Jahr fertiggestellten Radweg Dwang-Krösnitz muss nun zeitnah ein guter Standort gefunden werden. 7 Zwischen dem Stadion, der Kleingartenanlage und den beiden Einfamilienhäusern im Kreuzungsbereich Krösnitz/Stadionstraße gibt es eine mit Sträuchern zugewucherten städtische Fläche (siehe orange markierter Bereich im Foto). Diese ist der Kleingartenanlage Ostorf e.V. zugeordnet, wird von dieser nach eigenen Angaben nicht mehr benötigt, sondern sie empfehlen, sie für öffentliche Zwecke zu nutzen. 8 Wir empfehlen ebenfalls, dass diese Fläche aus der Kleingartenanlage in diesem Jahr heraus genommen und im 9 Herbst in eine Wiese umgewandelt wird, auf der dann danach ein öffentlicher Spielplatz entstehen kann. 4. 5. Görries Großer Dreesch Protokoll vom 20.02.2019: Zur Spielplatzkonzeption: - Die Stellungnahme des Seniorenbeirats zur Spielplatzkonzeption wird durch den Ortsbeirat unterstützt. - Die Einordnung von generationsübergreifenden Betätigungsmöglichkeiten ist Bestandteil der Strategie der Spielplatzkonzeption, nachvollziehbar unter 4.3 Strategien, Punkt 2 sowie konkrete Maßnahmen dazu unter 4.6 Prioritäten und Kosten, Tabelle S. 48. - Der Ortsbeirat Görries ist der Auffassung, dass bei grundsätzlich bei der Entwicklung aller Spielplätze mehr an andere Ziel- und Altersgruppen gedacht werden muss, als nur an Kinder. Für die Aufsichtspersonen sollten auch Möglichkeiten der körperlichen Betätigung bestehen, bspw. Tischtennisplatten. Auch sollte für ältere Menschen ein Angebot geplant werden. - Die Errichtung einer Tischtennisplatte kann ggf. erst zum Ende des Doppelhaushaltes 2019/2020 eingeordnet werden, da bis dahin dringende Prioritäten Vorrang haben, weiterhin verweist der SDS zum Thema auf sein Antwortschreiben vom 12.08.2018, auf die Anfrage des OBR i. R. der Ortsbeiratssitzung vom 13.06.2018 hin - Zum Spielplatz Dwang regt der Ortsbeirat ausdrücklich an, dass die Stadt eine Tischtennisplatte errichtet. Diese war einst dort und ist abgebaut worden. - Der Spielplatz an der Mittelstelle sollte als Ballspielplatz genutzt werden können; wird aber gelegentlich als Hundeplatz missbraucht, weshalb eine Einzäunung erforderlich ist. Zusätzlich sollte in der Nähe ein Hundekotbeutelspender mit Entsorgungsmöglichkeit eingerichtet werden. - Der SDS weist auf dem Spielplatzschild durch Piktogramm auf ein Hundeverbot hin. Aus der Erfahrung heraus hält auch eine Einzäunung uneinsichtige Hundehalter nicht davon ab, die Ordnungswidrigkeit einer Verschmutzung zu begehen. Hilfreich könnte sein, dass der OBR das Problem in einer Einwohnerversammlung öffentlich macht sowie geeignete Maßnahmen mit der Ordnungsbehörde abstimmt. Protokoll vom 26.02.2019: 10 6. Krebsförden 7. Lankow 8. Mueß Das Spielplatzkonzeption für die Landeshauptstadt Schwerin Vorlage; 01614/2018 wird zur Kenntnis genommen. Dem ermittelten Bedarf für den Großen Dreesch stimmt der Ortsbeirat zu. Der Ortsbeirat weist darauf hin, wie seit Jahren auch gefordert, dass der Ortsteil dringend neue Bolzplätze benötigt. Sitzung vom 13.03.2019: Der Ortsbeirat stimmte in seiner Sitzung am 13.03.2019 dem Beschlussvorschlag der Vorlage 01614/2018 mit 6 / 0 / 0 zu und unterstützt den Änderungsantrag der SPD-Fraktion vom 12.03.2019. Protokoll vom 21.02.2019: Der Ortsbeirat stimmt dem Abbau des Spielplatzes in der Gadebuscher Straße nicht zu. Im Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept Lankow ist der Erhalt dieses Spielplatzes aufgezeigt. Der Ortsbeirat nimmt die Vorlage auf Drucksache 01614/2018 mit der Maßgabe, Erhalts des Spielplatzes in der Gadebuscher Straße, zur Kenntnis. Anfrage vom 11.03.2019: Hinsichtlich der Spielplatzkonzeption stellt sich für mich zum Spielplatz Consrader Weg die Frage, ob dieser nicht etwas umgestaltet werden könnte. Im Winter besteht immer wieder das Problem, dass die Kinder die Berge dort zum Schlitten fahren nutzen, die Bänke und der Papierkorb jedoch mitten auf der Bahn stehen. Wäre es nicht möglich, dass diese auf die andere Seite des Platzes versetzt werden können? Die Verletzungsgefahr ist doch recht hoch. Und die Berge werden genutzt, egal ob die Bänke und der Mülleimer da stehen, oder nicht. - Weiterhin ist das für die schräge Wand vorgesehene Kletterseil seit geraumer Zeit ab und wurde bisher nicht ersetzt. - Der SDS wird im Zusammenhang mit der Entwicklung des Sportplatzes Großer Dreesch in 2019 den Standort für einen Bolzplatz klären und das Ergebnis dem OBR vorstellen. Der Spielplatz Gadebuscher Straße bleibt erhalten. Das Konzept wurde angepasst. Eine Umgestaltung des Spielplatzes wird für den Zeitraum ab 2024 geprüft, da bis dahin gemäß Spielplatzkonzeption andere Spielplätze prioritär zu behandeln sind. Der SDS weist darauf hin, dass nach Errichtung des öffentlichen Spielplatzes im Museumspark Mueß der Standort Consrader Weg nicht mehr erforderlich ist. Das Seil wird zeitnah ersetzt. Stellungnahme des OBR Mueß vom 15.03.2019: Der Ortsbeirat Mueß nimmt die Spielplatzkonzeption zur 11 Kenntnis. Er hält die vorliegende Spielplatzkonzeption als Handlungskonzept für die kurzfristigen und mittelfristigen Spielplatzplanungen und Finanzplanungen der Landeshauptstadt Schwerin für geeignet. Der Ortsbeirat Mueß begrüßt insbesondere, dass der dringende Handlungsbedarf für generationsübergreifende Angebote im Konzept verankert und für Mueß ein Spielplatzneubau im Rahmen der Umgestaltung und Erweiterung des Museumsparks eingeplant sind. Protokoll vom 19.03.2019: Der Ortsbeirat votiert für die Erhaltung des Spielplatzes „Consrader Weg“. Dieser soll auch nach Errichtung eines Spielplatzes im Museumspark ein Ergänzungsangebot für die Bereiche sein, die mit dem Angebot auf dem geplanten Spielplatz im Museumspark nicht abgedeckt werden können. Die Freifläche des Spielplatzes „Consrader Weg“ soll in jedem Fall für Kinder zum Spielen und auch für generationsübergreifende Aktivitäten beibehalten werden. 9. Mueßer Holz Protokoll vom 20.03.2019: Frau Klemkow informierte darüber, dass die SPD-Fraktion einen Ersetzungsantrag eingebracht hat, welcher im Ausschuss BSS mit 6:0:2 beschlossen wurde und nun auch Grundlage der Beschlussfassung des OBR MH sein wird. Allerdings schlägt die OBR-Vorsitzende vor, nachfolgenden ergänzenden Beschlussvorschlag seitens des OBR MH zu beschließen: Es wurde nachfolgender Beschluss abgestimmt: „Es wird der Ersetzungsantrag der SPD vom 18.03. mit den Punkten 1.-2. zur Abstimmung gestellt. Des Weiteren wird durch den OBR dazu ergänzt: Die vorliegende Spielplatzkonzeption wird für das Wohngebiet Mueßer Holz durch den Ortsbeirat unter dem nachfolgenden Vorbehalt zur Kenntnis genommen. Der Ortsbeirat MH weist ausdrücklich darauf hin, 12 dass bei Neugestaltungen bzw. Neuerrichtungen von kommunalen Spielplätzen der OBR rechtzeitig über die geplanten Maßnahmen informiert wird. In den Planungen sind ebenfalls die Kinder, Jugendlichen und deren Eltern ein zu beziehen. Deren Wünsche und Anregungen sind in der Ausführungsplanung zu berücksichtigen, ebenso sind die zuständigen Vertreter des Senioren-und Behindertenbeirates rechtzeitig zu involvieren. Des Weiteren sind unter Berücksichtigung der aktuellen Altersstrukturen der Bewohner und der potentiellen Nutzer, wenn von diesen Personen besondere Bedarfe angezeigt werden, diese zu berücksichtigen. Es sind auch bedarfsgerechte generationsübergreifende Spielund Fitnessgeräte/Anlagen bei Spielplatzerneuerungen zu berücksichtigen und aufzustellen.“ Dem Beschlussvorschlag wurde einstimmig zugestimmt. 10. 11. Neu Zippendorf Neumühle, Sacktannen Protokoll vom 20.03.2019: Frau Stoof: stellt den Bericht zur Spielplatzkonzeption vor. Es ist ein positiver Schritt, dass diese Konzeption erstellt wurde. Zu berücksichtigen und aufzunehmen sind die Inklusion, dass Menschen mit Handycap und Senioren sich auch auf einem Spielplatz wohl fühlen oder sich aktiv betätigen können. Beispiel: Spielplatz an der Crivitzer Chaussee, hier wurde ein neues Spielgerät in den Hang gebaut, nutzen können es Jugendliche, für Kleinkinder fehlt das Spielgerät und für Senioren fehlt die Bank. Der Ortsbeirat wurde vor Aufstellung des Spielgerätes nicht informiert und gehört. Herr Bonin: Ergänzungen zur Beschlussvorlage, OBR vorab informieren und hören, Inklusion, Barrierefreiheit und seniorengerechte Gestalten mit einbeziehen, Schreiben an die Verwaltung. Abstimmung: Beschlussvorlage wird zur Kenntnis genommen, Ergänzungen werden an die Verwaltung geschickt, 5-Ja-Stimmen, keine Enthaltung, keine Nein-Stimme. Protokoll vom 19.02.2019: Die Spielplatzkonzeption wurde zustimmend zur Kenntnis Auf dem Spielplatz Wuppertaler Straße wurde der verschlissene Klettersteg am Hang ausgetauscht, eine Information an den OBR erfolgte am 08.08.2018. Der Spielplatz Wuppertaler Straße wird durch ein Spielgerät für jüngere Kinder ergänzt (siehe 4.6 Prioritäten und Kosten) - Bezüglich Flächenverfügbarkeit im östlichen Stadtteilbereich wird eine Anfrage an den 13 genommen. (5 /0 /0) Anfragen an die Fachverwaltung : -Welche Überlegungen gibt es bei perspektivischem Wegfall des Bolzplatzes am Leuschenberg hinsichtlich Ersatz? -Besteht evtl. der Bedarf einer funktionierenden Fußgängerampel in der Neumühler Straße (Höhe Netto), um Kindern das Erreichen der Spielplätze zu erleichtern? 12. 13. Schelfstadt, Werdervorstadt, Schelfwerder Warnitz 14. Weststadt Protokoll vom 13.02.2019: Der Ortsbeirat stimmt der Spielplatzkonzeption zu. Protokoll vom 14.03.2019: Thomas Munzert liest den Bericht und die Empfehlungen von Franziska Hain vor. Sie vertrat den Ortsbeirat auf der Informationsveranstaltung der Verwaltung zu dem Thema. Sie empfiehlt Zustimmung zum Konzept verlangt aber von der Verwaltung Zuarbeit zur Situation der Spielplätze für Kleinkinder. Man möge uns die Passagen aus der Bauordnung oder andere Richtlinien vorlegen, in der Kleinkinderspielplätze behandelt werden. Der Ortsbeirat hätte gern eine Übersicht über die vorhandenen Kleinkinderspielplätze in der Weststadt, die offenbar von den Wohnungsvermietern vorgehalten werden müssen. Der Ortsbeirat wird sich auf seiner diesjährigen Begehung auch dem Thema widmen. Der Ortsbeirat stimmt der Vorlage 01614/2018 zu. Abstimmungsergebnis: Ja-Stimmen: 6 Nein-Stimmen: 0 Fachdienst Stadtentwicklung gestellt. - Im Stadtteil besteht kein rechnerischer Bedarf auf Flächenausgleich, jedoch sollte im westlichen Ortsteilbereich, auch auf Grund der stadtteilübergreifenden Bedeutung, die Betätigungsmöglichkeit zum Bolzen angeboten werden. Die Auflistung soweit bekannt wird übergeben. Enthaltungen: 0 15. Wickendorf, Medewege Protokoll vom 06.03.2019: Nach Vorstellung der Spielplatzkonzeption durch die Ortsbeiratsvorsitzende wird festgestellt, dass in Bezug auf die Spielplatzgelegenheiten in Wickendorf dringender Im B-Plan-Gebiet Wickendorf-West ist die Errichtung eines Spielplatzes vorgesehen. Die Spielfläche auf dem Hof Medewege hat im 14 16. Wüstmark, Göhrener Tannen 17. Zippendorf Sanierungsbedarf gesehen wird. Im Besonderen unter Berücksichtigung der Verdoppelung des Ortsteiles Wickendorf durch das neue Baugebiet Wickendorf-West wird Handlungsbedarf gesehen. Des Weiteren solle in Bezug auf den Stadtteil Medewege geprüft werden, inwieweit die Stadt Unterstützungsmöglichkeiten sieht, die vorhandene zentrale Spielfläche auf dem Hof Medewege zu erneuern. Der Ortsbereit bittet zur Veranschaulichung und Klärung des Sachverhaltes um einen Vor-Ort-Termin mit der SDS. Der Ortsbeirat nimmt die Beschlussvorlage 01614/2018 zur Kenntnis. Vermerk vom 27.02.2019: Der Spielplatzkonzeption für die Landeshauptstadt Schwerin, Vorlage 01614/2018 wird nach mündlicher Absprache der Ortsbeiratsmitglieder zugestimmt. Abstimmungsergebnis: Ja-Stimmen: 3 Nein-Stimmen: 0 Enthaltung: 0 Protokoll vom 12.03.2019: In der vorliegenden Spielplatzkonzeption wurden Aussagen zur Bestandssituation und zur Weiterentwicklung der kommunalen Spielplätze gemacht. In Zippendorf gibt es zwei Spielplätze, das Piratenschiff am Strand und der Spielplatz am Franzosenweg. Der Bestand ist ausreichend, Nachholbedarf besteht bei der Schaffung von barrierefreien und generationsübergreifenden Angeboten. Der Ortsbeirat nimmt die Konzeption zustimmend zur Kenntnis. Das Segel am Spielschiff muss repariert werden und die Aufstellung von Fitnessgeräten für Jung und Alt wäre erstrebenswert. Rahmen der Spielplatzkonzeption 2018 kommunaler Spielplätze keine Priorität. Die Schaffung einer barrierefreien Betätigungsmöglichkeit an der Strandpromenade Zippendorf hat in der Spielplatzkonzeption 2018 die Priorität 1. 15