BRS Schwerin


Büro der Stadtvertretung Schwerin, 4. April 2019 Bearbeiter/in: Frau Schulz Tel.-Nr.: (0385) 545—1025 Stellungnahme des Ortsbeirates Friedrichsthal zur Drucksache 01646/2018 Auswirkung der B-Planungen und Entwicklungsbedarfe für Wickendorf und Friedrichsthal aufzeigen Auszug aus Protokoll vom 13.03.2019: zu 3 Vorlage 01646/2018 Auswirkung der B-Planungen und Entwicklungsbedarfe für Wickendofi und Friedrichsthal aufzeigen Herr Bemmann weist darauf hin, dass die in dem Antrag enthaltene Fragestellung nach den Auswirkungen der vermehrten Siedlungstätigkeit in Friedrichsthal bereits in einer ganzen Anzahl anderer Planungen untersucht werden sei und es aus seiner Sicht einer weitergehenden Untersuchung nicht bedarf. So gibt es die Kindertagesstätten« bedarfsplanung, 13. Fortschreibung 2016 und die daraus folgende Erweiterung der KITA im Ort, die Schulentwicklungsplanung bis 2019/20, die bekannten Pläne des Nahverkehrs auf Ausweitung der Linien 17 und 18 in Friedrichsthai, die Grünflächenplanung sowie die Spielplatzkcnzeption für die Stadt Schwerin, das Neubauvorhaben im Bereich Pflege und die auch dem Ortsbeirat bekannten Planungen der örtlichen Nahversorger ALDI und Edeka. Alle diese Pläne werden ständig überarbeitet und angepasst und es erscheint nicht notwendig, sie bei einer Vergrößerung der Einwohnerschaft Friedrichsthals von 10 vielleicht 15% in 3 — 5 Jahren Ressourcen für eine neue Gesamtplanung einzusetzen. Allerdings. so Herr Bemmann, fehlt in Friedrichsthal mit bald rd. 3800 bis vielleicht 4.000 Einwohnern eine Einrichtung, in der soziales Leben übergreifend stattfinden kann, wo Vereine und Verbände sich treffen können, wo verbandsungebundenes Leben sich organisieren kann, so etwas wie ein .‚Stadtteilzentrum“ oder als solche nutzbare Räumlichkeiten. Dies wäre eine Möglichkeit, dem Stadtteil einen „Mittelpunk “ zu geben, was sich auf den sozialen Zusammenhalt und das soziale Leben positiv auswirken würde. Jedermann sind dabei die momentanen finanzieilen Möglichkeiten der Stadt Schwerin und des daraus folgenden sehr langfristigen Realisierungshorizcnts durchaus bewusst, gleichwohl ist dieser Punkt schon immer ein ständiges Anliegen des Ortsbeirates. Herr Böhm fragt nach der Nutzung der bisher im Eigentum der Stadt stehenden Flächen im neuen Bebauungsgebiet. Der Ortsbeirat schließt sich dieser Nachfrage an. Nach weiteren Diskussionen äußert ein Besucher (Herr Busch von Fa, Heinz v. Heyden), dass sein Unternehmen in Friedrichsthal ein Musterhaus errichten möchte, was auch für Zwecke des Ortsbeirates genutzt werden könnte. Leider kommen sie mit der Angelegenheit nicht recht voran, möglicherweise „hakt" es in der Vewvaltung (zuständig: Herr Thiele). Beschluss: Der Ortsbeirat sieht aufgrund der vorliegenden Planungen keine Veranlassung. angesichts der tatsächlichen Veränderungen im Ortsteil eine grundsätzliche Uberplanung aller Aspekte vornehmen zu wollen. Beschlussfassung: einstimmig gez. Rolf Bemmann Schriftführer @ „& (® 4% 77 . Gabriele „Schuiz