BRS Schwerin


Leitsätze 2018-06-28 / ru Bei der Gegenüberstellung der Trägeranmeldungen und der Einschätzung der Verwaltung wurden seitens der Stadt folgende Leitsätze zugrunde gelegt: Von den für die Jugendhilfe bereitgestellten Mitteln haben die öffentlichen Träger "einen angemessenen Anteil für die Jugendarbeit zu verwenden." (§ 79 Abs. 2 SGB VII). Die öffentlichen Träger haben "die zur Befriedigung des Bedarfs notwendigen Vorhaben rechtzeitig und ausreichend zu planen." (§ 80 Abs. 1 SGB VIII) Ab 2020 ist eine Dynamisierung von 2 % per annum für den Gesamtbestand vorgesehen. Dieser Verwaltungsvorschlag enthält eine massive Ausweitung der Mittel zur Umsetzung des Bedingungsrahmens. Die folgende Umsetzungsplanung entspricht nur teilweise den Standards des Bedingungsrahmens, ist aber ein Einstieg. Ziel ist, die Standards / Bedarfe bei Umsetzung der Maßnahmen mit Priorität 2 zu berücksichtigen ("Stufenplanung"). Angestrebt werden mehrjährige Fördermittelbescheide (Ende 2018) Die Fortentwicklung soll auf Basis jährlicher Evaluierungsgespräche bzw. Wirksamkeitsdialoge erfolgen. Die BuT-Restmittel sind ausgeschöpft. Kriterien Folgende Kriterien wurden seitens der Fachverwaltung zugrunde gelegt: - 35-h-Stellen als Minimum (Grundlage: StV-Beschluss) - Straßensozialarbeit 2 x 35 h je Trägerverbund - Öffnungszeiten von Treffs / Lage im Sozialraum - Nähe alternativer Angebote - Beschlüsse der Stadtvertretung / Empfehlung Ortsbeiräte - keine Kompensation weggefallener Landesförderung o. Ä. Besondere Förderung / Berücksichtigung - soziale Brennpunkte (insbesondere Mueßer Holz) - Entwicklung der Zahlen von Kindern und Jugendlichen im jeweiligen Trägerverbund - migrationsbedingte Mehrbedarfe - "weiße Flecken" in der Versorgung Ziele: - 2,5 VzÄ je offenem Treff (abhängig von Öffnungszeiten); in Brennpunkten teilweise sofort - ansonsten erst bei Umsetzung der 2. Stufe bzw. Priorität 2 - Unterschiede auf Stufe 1 resultieren aus unterschiedlichen Öffnungszeiten, Angeboten, Lage innerhalb besonders belasteter Sozialräume etc. - Erwartung: Ausweitung der Angebote, Öffnungszeiten etc., wenn personell aufgestockt wird Offen: - Schulsozialarbeit (grundsätzliche Ausrichtung, Konzepte der Schulen? etc.) - Schulwerkstätten (Finanzierungsmöglichkeiten, z. B. über HzE?)