BRS Schwerin


//;i‚;,„ /' SDS über ||| 2018-04-12/644-3552 Bearbeiter/in: Herr Schacht E-Mail: nonno.schacht@sds-schwerln.de l 01 Herrn Nemltz Antrag Drucksache Nr.: 0141 612018 des Stadtvertreters Karsten Jageu (ASK) Betreff: [Bienenfreundllche Stadt] Beschlussvorschlag: Die Stadtvertretung beschließt, dass 1. auf kommunalen Flächen und Besten, Blumenrabatten und Plätzen bienenfreundliche Pflanzen venuendet werden 2. Bei Ersatzpflanzungen von Bäumen ebenfalls blenentaugliche Baumtypen genutzt werden. Aufgrund des vorstehenden Beschlussvorschlags nimmt die Vewvaltung hierzu Stellung: 1. Rechtliche Bewertung (u.a. Prüfung der Zulässigkeit; ggf. Abweichung von bisherigen Beschlüssen der Stadtvertretung) Aufgabenbereich: Eigener Wirkungskreis Der Antrag ist zulässig. 2. Prüfung der finanziellen Auswirkungen Art der Aufgabe: Freiwillige Aufgabe (ergänzend) Kostendeckungsvorschlag entsprechend 5 31 (2) S. 2 KV; Nicht erforderlich. Einschätzung zu voraussichtlich entstehenden Kosten (Sachkosten, Personalkosten): Es entstehen keine zusätzlichen Kosten. 3. Empfehlung zum weiteren Verfahren Ablehnung Die im Antrag formulierten Beschlusspunkte werden bereits in der täglichen Praxis umgesetzt. Die im Folgenden ausgeführten Maßnahmen untersetzen das. Der Antrag ist daher entbehrlich. im Stadtgebiet sind auf kommunalen Flächen schon seit vielen Jahren, soweit dies nutzungs- und pflegetechnisch möglich ist, Blumenwiesen angelegt werden, (2.8. Ludwigsluster Chaussee. Hamburger Allee. Grevesmühiener Str.). Weitere Flächen kommen wie 2.8. im Neubaugebiet Mühlenscharrn laufend dazu. Zudem führt die extensive Pflege auf einem Großteil der Grünflächen (3 m'aliges Mähen z. B. im Verkehrsgrün) dazu, dass blüten- und artenreiche Flächen entstehen. Ein reichhaltiges Angebot bieten auch die stetig anwachsenden artenreichen Biotopflächen (insbesondere Flächen für Ersatzmaßnahmen) und naturnah bewirtschafteten Waldflächen (z.B. Lankower Berge, Waldflächen am Franzosenweg). In den letzten 20 Jahren wurden zudem (zT. auch im Zusammenhang mit der BUGA) über 6.000 m2 Beste mit Stauden und Gräsern angelegt. Neue Staudenbeete werden, soweit es im Hinblick auf das. zur Verfügung stehende Pflegebudget vertretbar ist, geplant und in die Pflege übernommen. Bereits im zeitigen Frühjahr stehen den Bienen Narzissen und andere Frühblüher in den Besten und insbesondere im Straßenverkehrsgrün zur Verfügung. Bei Pflanzungen von Ersatzbäumen an Straßen, in den Grünflächen und auf Spielplätzen wurde schon immer auch auf die Verwendung von Bienenweidegehöizen geachtet. So wurden an Straßen Blütenbäume wie die Zierkirsche oder der Zierapfel als Ersatz gepflanzt. z.B. einzelne Standorte in der Weststadt, Weißdorn in der Schweriner Straße, Apfeldorn in der MoritzWiggers-Straße oder die Chinesische Wildbirne an vielen Straßen in der Stadt. Ersatzpflanzungen mit den Baumarten Linde, Ahorn, Mehlbeere, Weißdorn, Apfeldorn und Roblnie sind an vielen Standorten vorgenommen worden. Diese Bäume zählen auch zu den Bienenweidegehölzen, auch wenn die Blüten z.T. optisch unscheinbar sind. Durch den SDS wurden zudem regelmäßig die Pflanzungen von regionalen Obstbaumsorten auf vielen Spielplätzen und in Grünanlagen durchgeführt. Regionale Obstbaumsorten wurden z. B. auf nachfolgenden Spielplätzen gepflanzt. Große Wasserstraße, Kieler Straße, Bleicher Ufer, Auf dem Dwang‚ Am Werder, Mitteistelie. Goethestraße Grünanlage am Bleicher Ufer und Auf dem Dwang. laß—— Bernd Nottebaum