BRS Schwerin


Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin, 11.09.2017 Vorbericht zum Wirtschaftsplan 2018 des Zentralen Gebäudemanagements Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 1. Vorbemerkungen Der Wirtschaftsplan 2018 wurde entsprechend der Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung vom 25. Februar 2008 und der dazu ergangenen Verwaltungsvorschrift vom 3. August 2010 zur Eigenbetriebsverordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern erarbeitet. Gemäß den Vorschriften für die Formulartechnik beinhalten die Formblätter je nach Ausfüllvorschrift - das Ist 2016 den (Nachtrags-)Wirtschaftsplan 2017 den Wirtschaftsplan 2018 und 3 Folgejahre. I Die Landeshauptstadt Schwerin ist alleinige Gesellschafterin des Zentralen Gebäudemanagement Schwerin. Redaktionsschluss für die Ausarbeitung des Planes war der 06. September 2017. Für die Planung des Nachtragswirtschaftsplanes wurden folgende Annahmen getroffen: Die Planung für das Zentrale Gebäudemanagement umfasst die Planung folgender Sparten: - Sparte 1: Landeshauptstadt Schwerin / ZGM - Sparte 2: KiGeb - Sparte 3: nur nachrichtlich - Investitionen der Landeshauptstadt 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin In den Wirtschaftsplan 2018 wurden alle übernommenen Bereiche, als auch zusätzlich übernommene bzw. fertiggestellte Objekte (Ziegelseeschule, Sport- und Ringerhalle Paulshöhe, etc.), eingegliedert und notwendige Veränderungen und Anpassungen vorgenommen. Das HAKO – Konzept der Landeshauptstadt ist eine wichtige Voraussetzung der Tätigkeit des ZGM. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden Einsparungsmaßnahmen zur Realisierung der vorgegebenen Ziele durchgeführt. Die langfristigsten Einsparungen sind durch Energiesparmaßnahmen möglich. Auf diesem Gebiet ist das ZGM kontinuierlich tätig. Durch die weitere Einführung der Gebäudeleittechnik werden die Versorgungsleistungen optimiert und der Mengenverbrauch kontrolliert und entsprechend gesenkt. Leider wird durch die Entwicklung der Energiepreise diese Einsparung teilweise wieder aufgefangen. Tabelle Gesamteinsparung Mengenreduzierung 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Im Wirtschaftsjahr 2018 sind wiederum weitere Einsparmaßnahmen vorgesehen bzw. wirken aus den Vorjahren weiterhin Aufwand reduzierend. Die bezogenen Leistungen werden gegliedert nach: • • bezogenen Leistungen ZGM ;sie beinhalten den Aufwand, der dem ZGM durch die Umsetzung der Investitionsmaßnahmen entsteht und bezogenen Leistungen für Investitionen; der Aufwand für die investive Maßnahme an sich. Dieses wirkt sich in den Bestandsveränderungen aus. Für die Umsetzung der Investitionen der Landeshauptstadt wurde für 2018 nach der „Honorartafel für die Grundleistungen der Projektsteuerung“ nach der „Leistungs- und Honorarordnung Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft“, § 207, Gesamtkosten von errechnet, die dem Investitionsvolumen zuzurechnen und damit seitens der Landeshauptstadt aktivierungsfähig sind. Damit werden die Lohn- und Sachaufwendungen des ZGM, die durch die Projektsteuerung für die städtischen Investitionen entstehen, abgedeckt. 500 TEUR Mit dieser Lösung wird ein bedeutender Teil der Tätigkeit des ZGM auch in dem Zahlenwerk von Wirtschaftsplan und Rechnung sichtbar. Wegen der Bedeutung dieser Tätigkeit wurde die Darstellungsform der nachrichtlich aufgenommenen dritten Sparte beibehalten. Weiterhin erlaubt die Zuordnung dieser Kostenanteile zu den Investitionen eine annähernd entsprechende Reduzierung der Dienstleistungsentgelte, die bisher die Kostenanteile abgedeckt haben und gegenüber der Landeshauptstadt geltend gemacht wurden. Im Zahlenwerk des ZGM bedeutet dies eine entsprechende Reduzierung der Umsatzerlöse. Der Honoraranteil (20 %) der Projektsteuerungserträge sollte im Planjahr 2018 wiederum für Energie reduzierende Instandhaltungsmaßnahmen eingesetzt werden, diese Maßnahmen müssen auf die Folgejahre verschoben werden. Im Rahmen der Sicherung des Doppelhaushaltes der Landeshauptstadt wurde dieser Honoraranteil in der Planung 2018 des ZGM nicht geltend gemacht, um die Zuführungen der Landeshauptstadt an das ZGM nicht über die Vorjahreswerte steigen zu lassen. Die Eigenkapitalquote (abzüglich Ertrags- und Investitionszuschüsse) beträgt per 31.12.2016 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 30,4% Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 2. Zusammengefasste Darstellung des Ergebnisses 2018 (Anlage 1) In der Anlage 1 wird das Gesamtergebnis 2018 gemäß den Vorschriften für die Formulartechnik des § 5 Abs. 1 (Nr.2) der Eigenbetriebsverordnung Mecklenburg-Vorpommern in Verbindung mit § 64 Abs.1 der KommunalVerfassung dargestellt. Als Saldo zwischen Erträgen und Aufwendungen wird für das Wirtschaftsjahr 2018 ein Gesamtergebnis von ausgewiesen. 0 TEUR Das Ergebnis setzt sich aus den Sparten ZGM/LHS in Höhe von von 0 TEUR und der Sparte KiGeb ebenfalls mit einem Ergebnis in Höhe von 0 TEUR zusammen. Investitionsmaßnahmen sind in einer Gesamthöhe von in die Planung 2018 eingestellt. Zur Finanzierung der Investitionen ist 2018 eine Neukreditgenehmigung in Höhe von erforderlich. 6.583 TEUR Verpflichtungsermächtigungen für das Jahr 2018 sind in Höhe von notwendig. 8.720 TEUR Für einen Kassenkredit wird ein Kreditrahmen von festgesetzt, um zeitweilige Liquiditätsschwankungen auszugleichen. Die Tilgung erfolgt im Laufe des Wirtschaftsjahres. 1.500 TEUR Haushaltsbeziehungen zur Landeshauptstadt sind in 2018 in Höhe von vorgesehen. Dabei handelt es sich u.A. um Zuschüsse der Landeshauptstadt zum laufenden Geschäft in Höhe von und Mittel zur Durchführung von städtischen Investitionen in Höhe von 3. 10.223 TEUR 44.333 TEUR 15.156 TEUR 29.037 TEUR Erfolgsplan (gemäß § 14 Abs.2 Nr.3 und § 15 EigVO, siehe Anlage 2) 3.1 Erträge Im Wirtschaftsplan 2018 werden Erträge in Höhe von insgesamt eingestellt. Sie sind im Verhältnis zum Nachtrag 2017 um gestiegen. Diese Steigerung ist überwiegend auf die stark erhöhte Investitionstätigkeit der Landeshauptstadt zurückzuführen. Im Gegensatz zum Vorjahr ist die Investitionstätigkeit, die das ZGM für die Landeshauptstadt durchführt, um gestiegen. Die verbleibende Differenz ist durch geringere Umsatzerlöse begründet. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 48.145 TEUR 9.487 TEUR 16.805 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Die Zusammenstellung nach Ertragsarten ist im Folgenden aufgelistet: Zwischen den Bereichen bestehen folgende Leistungsbeziehungen: Projektsteuerungsleistungen des Bereiches ZGM werden den Investitionen des Bereiches LHS Invest (fiktive Sparte 3) zugerechnet und sind in den Gesamtinvestitionskosten des Bereiches enthalten. Eine konkrete Personalzuordnung zum Bereich KiGeb ist nicht möglich, da keine ausschließliche Leistungserbringung erfolgt. Ein Pauschalbetrag wird dem Bereich KiGeb im letzten Quartal zugeordnet. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 3.1.1 Umsatzerlöse gesamt Gegenüber dem Nachtrags-Wirtschaftsplan 2017 erhöhen sich die Umsatzerlöse um Diese Erhöhung ist zum wesentlichen durch zwei Faktoren begründet: Durch den durch die LHS vorangetriebenen Verkauf der ehem. Kita Pecser Str. entsteht dem ein einmaliger Ertrag von Zudem lassen jetzt vorhandene Erfahrungswerte aus dem Bereich Vermietung und Verpachtung um ca. erhöhte Mieteinnahmen erwarten. 3.1.1.1 Nutzungsentgelte Die Verringerung der Nutzungsentgelte zum Vorjahr beträgt 18.716 TEUR 910 TEUR 230 TEUR 385 TEUR 6.637 TEUR 616 TEUR Nutzungsentgelte der städtischen Fachdienste: (In dieser Tabelle nicht enthalten sind die Nutzungsentgelte aus dem Bereich KiGeb in Höhe von 858 TEUR) Die Verringerung der Nutzungsentgelte der Fachdienste resultiert rein aus den zentralen Kosten; Bauunterhaltung und Mieten/Pachten sind identisch geblieben. Die Position der Zentralen Kosten wurde trotz Personalkostensteigerung (Erläuterung siehe unten) durch folgende wesentliche Faktoren gedrückt um dem Doppelhaushalt der Landeshauptstadt im Gesamtplan zu entsprechen: Für Projektsteuerungsleistungen wurde ein Gesamtbetrag von (gegenüber 285 T€ aus dem Vorjahr) abgesetzt und den Investitionen zugeschrieben. Dadurch entsteht dem ZGM ein Finanzierungsrisiko, sollten die Investitionen der Landeshauptstadt im Planjahr nicht in dem Umfang durchgeführt werden. Zudem werden die eingangs erwähnten erhöhten Einnahmen aus dem Bereich Vermietung und Verpachtung verwendet, um die Zentralen Kosten positiv zu entlasten. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 500 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Durch einen geringeren Krankenstand und genauere Zuordnung der erbrachten Leistungen an den einzelnen Objekten wird für das Planjahr ein höherer Betrag „Hausmeisterleistungen“ von den zentralen Kosten abgesetzt. Dieser erscheint in den Dienstleistungsentgelten (sieht unten). 3.1.1.2 Nebenkosten Die Nebenkosten erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um 5.539 TEUR 417 TEUR Nebenkosten der städtischen Fachdienste: Die Nebenkostenerhöhung ist ausschließlich durch die Energiemedien und Wasser/Abwasser bedingt. Die Planung aus dem Vorjahr war mit sehr optimistisch auf ein warmes Jahr bezogen. Dies kann –auch mit Blick auf die derzeitigen Temperaturen - so nicht auf das Planjahr 2018 gespiegelt werden. Noch dazu sind Preissteigerungen durch den Energielieferanten zu erwarten wodurch sich die Energiemedienplanung auf beläuft. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 3.648 TEUR 4.137 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 3.1.1.3 Dienstleistungen Die Dienstleistungsentgelte erhöhen sich um gegenüber dem Vorjahr. 3.838 TEUR 213 TEUR Dienstleistungsentgelte der städtischen Fachdienste: Die Reinigungskosten erhöhen sich nur gering um um dem Doppelhaushalt der LHS zu entsprechen. Dies stellt ein Risiko dar; Tarifsteigerungen in diesem Bereich müssen durch reduzierte Reinigungshäufigkeiten aufgefangen werden. Die Direktumlage der Hausmeister erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um und ist bedingt durch Personalkostensteigerung und die eingangs erwähnte Umlage aus den Zentralen Kosten auf die Kosten verursachenden Objekte. 3.1.1.4 Mieten Gesamt Die Mieteinnahmen sind stark abhängig von der Bausubstanz der Gebäude. Verschlechterungen der Bausubstanz gefährden diese Mieteinnahmen und somit auch das Betriebsergebnis des ZGM. Mit ausreichenden Bauunterhaltungsmitteln kann dem entgegengewirkt werden. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 10 TEUR 162 TEUR 2.236 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 3.1.2 Bestandsveränderungen FE/UE In den beiden nachfolgenden Grafiken sind die Investitionsmaßnahmen für die Landeshauptstadt nachrichtlich dargestellt. Durch diese entstehen die Bestandsveränderungen. Unterjährig sind die an das ZGM als Vermieter gezahlten Nebenkosten bestandserhöhend. Zum Jahresende werden diese jedoch ausgeglichen, wodurch sie kein Bestandteil dieses Planes sind. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 29.037 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 3.1.3 Andere aktivierte Eigenleistungen (2018 nicht geplant) 3.1.4 Sonstige betriebliche Erträge 347 TEUR (gemäß § 21 Abs.4 bis 6 EigVO, siehe Anlage2) Sie bestehen aus den Auflösungen von Sonderposten und den Erlösen aus dem Verkauf der Kita Pecser Str. 3.2 117 TEUR 230 TEUR Aufwendungen 48.145 TEUR Zur Gewährleistung des laufenden Betriebes und der Investitionstätigkeit aller durch das ZGM zu bewirtschaftender Objekte erhöhen sich die Aufwendungen im Planjahr 2018 um hauptsächlich durch die geplante Investitionstätigkeit für die Landeshauptstadt. 9.392 TEUR 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 3.2.1 Die Bestandsveränderungen durch die Investitionstätigkeit zeigen sich in Höhe von 29.037 TEUR Materialaufwand 39.014 TEUR Gegenüber dem Nachtragswirtschaftsplan 2017 bedeutet dies eine Kostensteigerung um Die Kostensteigerung beruht hauptsächlich auf der gestiegenen Investitionstätigkeit. Weitere Kostenerhöhungen im Materialaufwand werden durch gesteigerte Erträge aufgefangen. 3.2.1.1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 8.808 TEUR 4.195 TEUR Von den geplanten RHB entfallen 14 TEUR auf den Bereich KiGeb. Dies entspricht annähernd dem Vorjahr. Davon sind 6 TEUR geplant für Wasser/Abwasser, 7 TEUR für Stromenergiebezug und 1 TEUR für sonstiges Material. 3.2.1.1.1 Sonstiges Material Die Erhöhung um 10 TEUR gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der geplanten Beschaffung/Aufstockung von Arbeitsschutzmaterialien. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 11 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 3.2.1.1.2 Wasser, Abwasser Die Kosten für Trinkwasser, Schmutzwasser und Niederschlagswasser entsprechen mit einer leichten Verringerung um den Vorjahreswerten. 3.2.1.1.3 Elektroenergie Im Vergleich zum Vorjahr ist der Bedarf um verringert. 344 TEUR 20 TEUR 1.064 TEUR 12 TEUR Die Grafik zeigt demgegenüber einen leichten Anstieg der Elektroenergie im Planjahr 2018. Dies resultiert aus den Objekten des Bereiches Vermietung und Verpachtung (Wohn- und Gewerbegebäude) und hat somit keine Auswirkungen auf das Betriebliche Ergebnis (durchlaufende Posten). Bei den für die Fachdienste verwalteten Gebäuden ist die oben genannte Verringerung zu erwarten. 3.2.1.1.4 Wärmeenergie: Erdgas Bei Erdgas ist gegenüber dem Vorjahresansatz eine Erhöhung von zu erwarte, welche auf der voraussichtlichen Preisgestaltung der Lieferbetriebe für 2018 basiert. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 342 TEUR 29 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 3.2.1.1.5 Wärmeenergie Fernwärme Im Gegensatz zu den Vorjahren steigen die Preise erstmals wieder. So erhöht sich der Bedarf hier um 2.434 TEUR 208 TEUR Die Grafik verdeutlicht den immensen erwarteten Anstieg der Durchschnittspreise (rote Kurve) auf 121,47 €/MWh. Im Jahr 2016 lagen diese noch bei 100,20 €/MWh. 3.2.1.2 Aufwendungen für bezogene Leistungen 34.820 TEUR Zu den wesentlichen Aufwandsarten dieser Gruppe werden die Erläuterungen in den nachfolgenden Punkten gegeben. 3.2.1.2.1 Reinigung 2.408 TEUR Die Reinigungsleistungen lagen im NWP 2017 bei Die Steigerung ist mit der Neuaufnahme von zu reinigenden Gebäuden (Ziegelseeschule, diverse Sporthallen) und die allgemeinen Tarifsteigerungen zu begründen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Planungswerte im Bereich Landeshauptstadt gedeckelt wurden um dem Doppelhaushalt der LHS zu entsprechen. Dies stellt ein Risiko dar; Tarifsteigerungen in diesem Bereich müssen durch reduzierte Reinigungshäufigkeiten aufgefangen werden. 2.337 TEUR 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 3.2.1.2.2 Bauunterhaltung Die leichte Erhöhung der Bauunterhaltungsplanzahl um Ergibt sich rein aus dem Bereich Vermietung und Verpachtung und dient zur Erhaltung der Mieteinnahmen. Die Summe für die Landeshauptstadt entspricht dem Vorjahr. Aus der Tabelle wird ersichtlich, dass die Bauunterhaltungszahlen für die Fachdienste in drei Jahren auf konstant niedrigem Level liegen. Dies ist in den Folgejahren nicht mehr umzusetzen ohne die Bausubstanz zu gefährden. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 2.098 TEUR 191 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 3.2.1.2.3 Wartung 400 TEUR Die Wartung liegt etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Hier gibt es durch die Verschiebung von Wartungsintervallen jährlich nur geringe Änderungen. 3.2.1.2.4 Aufwand Geschäftsbesorgung 185 TEUR Davon entfallen auf den Bereich ZGM/ LHS. Hier eingeplant sind die Leistungen für die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes sowie Mittel um kurzfristig erhöht auftretendes Arbeitsvolumen aufzufangen. 106 TEUR Auf den Bereich KiGeb entfallen 3.2.1.2.5 Sonstige Fremdleistungen 79 TEUR 294 TEUR In ihnen sind Aufwendungen für Leistungen enthalten, die zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes dienen. Die Höhe der Aufwendungen ist abhängig von der Inanspruchnahme der Leistungen und kann z. B durch erhöhten Bedarf an IT-Serviceleistungen oder durch vermehrte Inanspruchnahme von Sicherheitsleistungen stark differieren. Die drastische Verringerung dieser Summe gegenüber dem Vorjahr ist nur optisch. Die hohe Summe aus dem letzten Planjahr war bedingt durch die Plansumme des Bereiches Liegenschaften aus der LHS. Durch eine bessere und genauere Aufteilung der Kosten in der Planphase erscheinen diese jetzt in anderen Unterpunkten (bsp. Landschaftsbau, Grundsteuer in Sonstige betriebliche Aufwendungen, etc.) 3.2.1.2.6 3.2.1.2.7 Aufwand Landschaftsbau, Straßenreinigung und Winterdienst 703 TEUR Die Aufwendungen betrugen im Vorjahr Die Steigerung ist mit der oben erwähnten veränderten Zuordnung einzelner Kostenpositionen aus dem Bereich Vermietung und Verpachtung zu erklären. 608 TEUR Aufwand bezogene Leistungen Investitionen Der bezogene Aufwand für Investitionen weist die verarbeitete Investitionssumme für die Landeshauptstadt Schwerin durch das ZGM aus. Diese Summe enthält keine Projektsteuerungskosten. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 28.537 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 3.2.2 Personalaufwand 5.206 TEUR Plan Vorjahr 4.893 TEUR Laut vorliegendem Stellenplan 2018 sind für den Eigenbetrieb 101 Stellen vorgesehen, davon 8 Beschäftigte in ATZ passiv. Die Steigerung der Personalkosten zum Vorjahr beruht in Tariflichen Änderungen (u.A. Höhergruppierungen, Stufenaufstiege, etc.) sowie der jetzt ganzjährig eingeplanten zusätzlichen Stellen aus dem Nachtragswirtschaftsplan 2017. Die einzig neue Stelle im Plan 2018 ist eine Stelle „Geringfügig Beschäftigte/er Bauunterhaltung“. Ein ausführlicher Stellenplan ist in Anlage 12 zu finden. 3.2.3 3.2.4 Abschreibungen 712 TEUR Die Änderung tritt hier erst in den Folgejahren ab 2019 auf. Die Abschreibungen erhöhen sich ab dem Jahr 2019 auf Dies ist bedingt durch die Umsetzung der Investitionssumme. 872 TEUR Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.875 TEUR Im Vorjahr betrugen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 2.780 TEUR Die einzelnen Kostenpositionen werden in den nachfolgenden Punkten erläutert. 3.2.4.1 Versicherungen 248 TEUR Die Versicherungsgebühren sind durch Anpassungen an das Ist um 17 TEUR gesunken. 3.2.4.2 3.2.4.3 Miete / Leasing 1.714 TEUR Der größte Kostenfaktor in dieser Position ist die Miete für das Stadthaus mit 1.676 TEUR Beiträge / Gebühren 9 TEUR Die Beiträge und Gebühren entsprechen im Wesentlichen dem Vorjahr. 3.2.4.4 Rechts- und Wirtschaftsberatungskosten 205 TEUR Der Planwert liegt um Über dem Planwert des Vorjahres. Dies ist begründet mit einem Rechtsstreit, dessen Klärung noch offen steht (Neubau GoetheGymnasium). 135 TEUR 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 3.2.4.5 Reisekosten / Aus- und Weiterbildung 26 TEUR Die Kosten für Aus- und Weiterbildung und die Reisekosten entsprechen im Wesentlichen dem Vorjahr. 3.2.4.6 Fernsprechkosten / Porto 36 TEUR Die Kosten für Fernsprechgebühren und Porto entsprechen im Wesentlichen dem Vorjahr. 3.2.4.7 Sonstiger betrieblicher Aufwand 626 TEUR Auch bei dem sonstigen betrieblichen Aufwand gibt es keine wesentlichen Abweichungen zum Vorjahr. 3.3. Zinserträge 0 TEUR Es werden keine Zinserträge geplant. 3.4 Zinsen 40 TEUR Der Zinsaufwand ist abhängig von der Kreditsumme. 3.5 Ergebnis Unter Beachtung der in den vorherigen Textziffern ausgewiesenen Erträgen bzw. Aufwendungen ergibt sich im Wirtschaftsplan 2018 ein Gesamtergebnis von Dabei sind beide Sparten als ausgeglichen geplant 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 0 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 4. Finanzplan (gemäß § 14 Abs.2 Nr.4 und 16 der EigVO, siehe Anlage 3) Im Finanzplan werden die Finanzierungsmittel und der Finanzierungsbedarf 2016 – 2021 dargestellt. Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Bei Beibehaltung der derzeitig festgesetzten Umsatzerlöse in den nächsten Jahren plant das ZGM folgende Ergebnisse: 2019 225 TEUR 2020 196 TEUR 2021 193 TEUR Die Ergebnisse der Sparten entwickeln sich wie folgt: Cash Flow aus Investitionstätigkeit Für die Investitionsmaßnahmen liegen Fördermittelbescheide in Höhe von insgesamt 6.224 TEUR vor. Die Grundlage für das Rechenwerk ist eine Gesamtsumme der Maßnahmen von 24.383 TEUR. Diese setzt sich wie folgt zusammen: • 6.224 TEUR Fördermittel • 16.289 TEUR Kreditmittel • 1.500 TEUR Eigenmittel • 370 TEUR städtische Mittel Übersichten der Finanzierungen der einzelnen Investitionsmaßnahmen sind im Punkt fünf bei den jeweiligen Maßnahmen einzusehen. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit Zur Finanzierung der Investitionen ist in 2018 aufgrund der vorhandenen Liquidität eine Kreditaufnahme von insgesamt 6.583 TEUR für folgende Maßnahmen nötig: • Hort Heine Schule, • Hort Friedensstraße 4, • Sanierung des Gebäudes Friesenstr.29a/b • Kita Gagarin Str. • Kita Friesenstr. • Kita Demmlerstr. Kassenkreditlinie Der Höchstbetrag aller Kassenkredite liegt bei 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 1.500 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 5. Investitionsprogramm zum Finanzplan (siehe Anlage 5) Der Betrieb plant für das Jahr 2018 ein Investitionsvolumen in Höhe von Diese Summe ist zwingend notwendig um die Anforderungen der KitaBedarfsplanung – basierend auf dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) in der Fassung von 26.06.1990 mit der letzten Änderung vom 28.10.2015 und dem Gesetz zur Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und in Tagespflege (KiföG M-V) in der Fassung vom 01.04.2004 mit letztem Stand vom 3.11.2014 – zu erfüllen. 10.223 TEUR Nach Einzelvorhaben stellt sich das Investitionsprogramm 2018 wie folgt dar: 5.1. Bauliche Unterhaltung Kita allgemein Der weitere Ausbau und die Instandsetzung der Kindertagesstätten sind durch das Gesetz zur Gewährleistung der Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen und dem physischen Verschleiß der Objekte unumgänglich. Die Finanzierung erfolgt durch Eigenmittel. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 100 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 5.2. Hort Heine Schule (Investitionssumme 2018) 1.863 TEUR Zur Begründung der Notwendigkeit der Einzelmaßnahme zur Errichtung des Hortes in der Heine Schule wird auf die Beschlußvorlage des Amtes 49 Drs.-Nr.: 00543/2010 vom 08.02.2011 sowie der Bestätigung der Bestandsfähigkeit der Grundschule „Heinrich Heine“ durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 16.09.2014 verwiesen. Die Finanzierung erfolgt über Kredit-, Städtebaufördermittel und Eigenmittel. Der beantragte Fördermittelbescheid liegt vor. Im Laufe der fortschreitenden Planung stellte sich heraus, dass die Maßnahme in der vorgesehenen Weise (Sanierung der bestehenden Gebäude) nicht bzw. nur unter hohen Kostensteigerungen zu realisieren ist. Unter diesen Voraussetzungen erfolgte die Entscheidung für einen Neubau des Hortes. Die Investitionssumme wird 4.313 TEUR betragen. Darin enthalten sind auch Abbruch des ehem. Gebäudes sowie die vorrübergehende Sicherung des Nebengebäudes. 5.3. Hort Friedensstr.4 (Investitionssumme 2018) 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 2.980 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Zur Begründung der Notwendigkeit der Einzelmaßnahme zur Errichtung des Hortes in der Friedensstr.4 wird auf die Beschlussvorlage des Amtes 49 Drs.-Nr.: 00543/2010 vom 08.02.2011 sowie der Bestätigung der Bestandsfähigkeit der Grundschule „Friedenschule“ durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 16.09.2014 verwiesen. Die Finanzierung der Investition erfolgt über Kredit-, Städtebaufördermittel und einen Eigenanteil in Form eines vorhandenen Grundstückes. Im Rahmen der voranschreitenden Sanierungsarbeiten wurden weitere Schäden am Bestandsobjekt sichtbar, die eine Erhöhung der Investitionssumme auf 5.840 TEUR bedingen: Der Schwammbefall in den Deckenauflagern ist weitreichender als angenommen. Zudem wurde weiterer Schwammbefall in den Mauerwerksschalen entdeckt. Die Gründungsarbeiten für den Fahrstuhlschacht erschweren sich durch das Feldsteinmauerwerk; zusätzliche Arbeiten zum Beseitigen der Hindernisse sind erforderlich. Diverse Teile des Bauwerkes weisen starke Ertüchtigungen auf; darunter eine Brandwand zum Nachbargebäude, Sturzträger der Außenfassade und Mauerwerk der Fensterbrüstungen im EG. Nach Entfernen des Altputzes wurde auch der schlechte Zustand der Straßen- und Giebelfasse sichtbar. 5.4 Bürogebäude Friesenstr.29a/b (Investitionssumme 2018) Die Begründung der Notwendigkeit der Sanierung des Bürogebäudes Friesenstr. 29a/b ergibt sich aus der unzureichenden Unterbringung des ZGM. Das bisherige Bürogebäude des ZGM ist ein ehemaliges Wohnheim einer Berufsschule, das in den letzten 25 Jahren weder modernisiert noch instand gesetzt wurde. Die Nutzung des Gebäudes erfolgte immer unter der Prämisse der vorläufigen Nutzung. Inzwischen ist der bauliche Zustand des Gebäudes so schlecht (gesundheitsgefährdender Schimmel im Keller, Fenster verrottet, Fußböden sanierungsbedürftig, Türen undicht und so weiter), dass eine weitere Nutzung als Bürogebäude in diesem Zustand nicht mehr möglich ist. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 2.000 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Zudem ist das Gebäude mit der Übernahme des Personals und der damit unterzubringenden zusätzlichen Aktenbestände des Liegenschaftsbereiches überbelegt. Ausgehend von dem Istzustand des Gebäudes wurden durch das Fachpersonal des ZGM verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation geprüft. Die Sanierung des Gebäudes erfolgt in der Sparte 1 als Eigeninvestition des ZGM. Fördermittel für die Investition liegen nicht vor. Die Finanzierung der kompletten Investitionssumme von 2.900 TEUR erfolgt zu 100% über Kreditausreichung. In der ursprünglichen Planung aus dem Jahr 2015 waren der Rückbau eines kompletten Geschosses (2.OG) und der Ersatz durch ein Satteldach vorgesehen. Aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl des ZGM wird dieses Geschoss jedoch nunmehr gebraucht und mit saniert / ausgebaut. Ausgegangen wurde 2015 von einer Realisierung der Maßnahme im Jahr 2016, aus derzeitiger Sicht ist mit einem Baubeginn frühestens im 4. Quartal 2018 zu rechnen. Aufgrund dieser Tatsache wurde der zuletzt überdurchschnittlich stark gestiegene Baupreisindex ebenfalls in der Kostenschätzung eingepreist. 5.5 Kita Gagarin Str. (Investitionssumme 2018) Zur Realisierung der oben genannten Kita-Bedarfsplanung soll an dem Standort Gagarin Str. bis 2019 eine neue Kita entstehen. Der ausgewählte Standort ist im Anlagevermögen des ZGM, Sparte KiGeb bereits vorhanden, somit entfällt der Ankauf einer Fläche. Auf dem Gelände stand ein nicht mehr nutzbares Gebäude, dass durch die LGE abgebrochen wird. Für den Abbruch sind dem ZGM keine Kosten entstanden. Der bestehende Restbuchwert des ehemaligen Kita Gebäudes von 72 TEUR wurde außerplanmäßig 2016 abgeschrieben, da nach Aussagen des Fachpersonals der Abriss aufgrund der nicht mehr sanierungsfähigen Immobilie zwingend notwendig ist. Die Kita in der Gagarin Str. soll aus Gründen der beschleunigten 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 2.000 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Errichtung in Modulbauweise entstehen. Sie soll 36 Krippenplätze und 90 Kitaplätze umfassen. Die Kosten der neu zu errichtenden Kita werden neuen Berechnungen zufolge 3.150 T€ betragen. Derzeit stehen in der Landeshauptstadt bereits 370 TEUR zur Verfügung, die zur Förderung der Neuschaffung von Krippen- und Kitaplätzen eingesetzt werden. Der überwiegende Teil der Baukosten in Höhe von 2.380 TEUR soll über einen Kredit finanziert werden. Durch das ZGM werden 400 TEUR Eigenanteil getragen. Die Kita Gagarin Str. soll durch die Kita gGmbH betrieben werden. 5.6 Kita Friesenstr. und Kita Demmlerstr. (Investitionssumme 2018) Als neue Investitionsmaßnahme wurden die Kitas Friesenstraße und der Demmlerstraße in den Plan 2018 aufgenommen. Auch ihre Notwendigkeit erschließt sich aus der Kindertagesstätten Bedarfsplanung. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 1.280 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Die Investitionssumme dieser beiden Kitas wurde anhand des gebildeten Kennwertes 28 T€/Kind errechnet. Dieser Kennwert bezieht sich auf den Durchschnitt der zuletzt errichteten Kita-Gebäude und enthält Anpassungen in Form von Baukostensteigerungen pro Jahr um 5%. Die Kita in der Friesenstraße soll 130 Kinder Aufnehmen und kommt so auf eine Investitionssumme von 4.240 TEUR (inkl. 60 TEUR Pauschale für Außenanlagen und Abriss). Die Kita in der Demmlerstraße hat mit 105 Kindern eine errechnete Investitionssumme von 3.340 TEUR (inkl. 40 TEUR Pauschale für Außenanlagen). Eine genaue Investitionskosten-Berechnung wird derzeit erarbeitet. Für die beiden Kitas gibt es bisher noch keine Möglichkeit der Förderung. 6. Verpflichtungsermächtigungen Für Investitionsmaßnahmen, die über mehrere Wirtschaftsjahre realisiert werden aber für die eine Ausschreibung für das gesamte Vorhaben erfolgt, sind dem Werkausschuss Verpflichtungsermächtigungen zur Genehmigung vorzulegen (gemäß § 14 Abs. 2 Nr.8 EigVO, siehe Anlage 8). Es sind Verpflichtungsermächtigungen für das Wirtschaftsjahr 2018 mit dem Gesamtbetrag von vorgesehen. 8.420 TEUR Die neuen Verpflichtungsermächtigungen setzten sich wie folgt zusammen: 7. Beziehungen zum kommunalen Haushalt Die Finanzbeziehungen zur Landeshauptstadt Schwerin sind in der Anlage 9 dargestellt. Im Wirtschaftsjahr 2018 stellt die Landeshauptstadt Schwerin dem Zentralen Gebäudemanagement Mittel zur Gebäudebewirtschaftung in Höhe von zur Verfügung Diese Mittel beinhalten alle Aufwendungen des ZGM zur Gebäudebewirtschaftung der städtischen Gebäude. Sie werden zum Jahresende über eine Nebenkostenabrechnung abgerechnet und die Überschüsse bzw. die Fehlbeträge mit der Landeshauptstadt verrechnet. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 15.156 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin Der knappe Überschuss des Bereiches Vermietung und Verpachtung ist als Entlastung in dieser Zahl enthalten. Für die Investitionstätigkeit, die das ZGM im Auftrag der Landeshauptstadt Schwerin durchführt, stellt die Landeshauptstadt im Jahr 2018 Mittel in der Höhe von bereit. 29.037 TEUR Die Investitionen der Landeshauptstadt sind in den nachfolgenden Tabellen dargestellt. In der oberen Tabelle sind die großen Neubau- und Sanierungsmaßnahmen mit einer Gesamtsumme von abgebildet. Davon entfallen Auf das Planjahr 2018 Die Untere Tabelle stellt die Teilsanierungen innerhalb der bestehenden Objekte mit einer Gesamtsumme von dar. Auf das Planjahr 2018 entfallen Diese Investitionsmittel werden bedarfsgerecht bei dem jeweiligen Fachbereich angefordert und zeitnah (vierteljährlich) abgerechnet. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017 59.015 TEUR 26.987 TEUR 3.545 TEUR 2.050 TEUR Zentrales Gebäudemanagement Schwerin Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin 8. Mittelfristige Planung Grundlage der Mittelfristigen Planung ist auch weiterhin die Bewirtschaftung, Instandhaltung und Vermietung der städtischen Immobilien, sowie die Fortführung der Investitionstätigkeit für die Landeshauptstadt. Ausgehend von den festgesetzten Umsatzerlösen und Aufwendungen stellt sich die mittelfristige Planung wie folgt dar: Durch die Neugebauten Kitas erhöhen sich die Umsätze der Sparte KiGeb in den Folgejahren voraussichtlich. Im Gegenzug dazu steigen die Abschreibungen im gesetzlichen Rahmen. Die Bestandsveränderungen ergeben sich aus den fortgeführten Investitionsmaßnahmen. Diese sind in der Anlage 11 ersichtlich. 17. Sitzung des Werkausschusses des ZGM am 26.09.2017