BRS Schwerin


DIE HNKE. Fraktion in der Stadtvertretung „der Landeshauptstadt Schwerin Schwerin, 04.06.2018 Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Stadtvertretung am 18.06.2018 gemäß 5 4 Abs. 4 der Hauptsatzung für die Landeshauptstadt Schwerin Mietarbelterzufriedenheit In den städtischen Gesellschaften Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, durch die Stadtvertretung wurde mit Drucksache 01740/20113 beschlossen, dass die Durchführung einer Mitarbeiterzufriedenheitsanaiyse in den Eigenbetrieben der Landeshauptstadt Schwerin und in Unternehmen mit kommunaler Beteiligung durchzuführen ist. Hierzu soliten mit den Personalräten und Betriebsräten Vereinbarungen getroffen werden. Vor dem Hintergrund des regelmäßigen Austauschs unserer Fraktion mit den Betriebsräten haben wir folgende Fragen: 1) in welchen Eigenbetrieben und Unternehmen wurde wann eine Mitarbeiterzu- friedenheitsanalyse durchgeführt und in welchen nicht? Warum wurde ggf. keine MitarbeiterzufriedenheitsanaIyse durchgeführt? 2) Welches Instrument der Datenerhebung wurde gewählt? ( z.B. Fragebogen) 3) Inwieweit wurden die Personahätte/Betriebsräte in die Datenerhebung (z.B. Themenauswahl)eingebunden? 4) Bitte stellen Sie die Ergebnisse der Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse für die Eigenbetriebe/Unternehmen in einer vergleichbaren Matrix dar. 5) Gab es in der Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse Auffälligkeiten hinsichtlich be- sonderer Themen bzw. Eigenbetrieben/Unternehmen, weiche stark abweichend vom Mittelwert sind? Fraktionsbtlro Am Packhof2-6, 19053 Schwerin, Telefon: 0385 / 545-2957, Fax:0385 / 5452958 Sprechzeiten: Dienstag 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Donnerstag 13.00 bis l6.00 Uhr E-Mail: Stadtfraktion-Die-Linke@$chwerin.de Internet: www.die-linke-Schwerin.de 6) Welche Maßnahmen wurden ergriffen um ggf. vorhandene Problemstellungen abzustellen und wie erfolgt die Uberprüfung ob dies gelungen ist? 7) Gibt es Überlegungen die Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse durch die Eigenbe— triebe/Unternehmen zu wiederholen und wenn ja. in welchen zeitlichen Abständen? Mit freundlichen Grüßen ‚»- 2 ‚ ”!". f/Ä- ___. \»/„ _//f r’/ ( Henning Foerster Fraktionsvorsitzender DIE LINKE Fraktion DIE LINKE in der Stadtvcrtretung Schwerin Seite 2 von 2 LANDESIIAUPTSTADT SCHWERIN Landeshauptstadt SchwerIn-Der Oberbmgermelalen -PF 11 10 42°19010 Schwerin Der Oberbürgermeister Landeshauptstadt Schwerin Sitzungsdienst Herr Nemltz Hausanschrift: Am Packhof 2-6 . 19053 Schwerin Zimmer: 5.044. Aufzug C Telefon: 0385 545-1161 Fax: 0385 545-1159 E-Mail: doreen.zollondz@gbv-en.de Ihre Nachricht vom/Ihre Zeichen Unsere Nachricht vom/Unser Zeichen Datum Ansprechpartner/ln 2018-06-12 Frau Zollondz Anfrage der Fraktion DIE LINKE vom 04.06.2018 Mitarbeiterzufriedenheit in den städtischen Gesellschaften Sehr geehrter Herr Foerster, zu Ihrer Anfrage vom 04.06.2018 nehme ich wie folgt Stellung: Entgegen Ihren Ausführungen möchte ich zunächst richtig stellen, dass die Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin mit Drucksache 01740/2013 nicht beschlossen hat, eine Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse in den Eigenbetrieben und Unternehmen mit kommunaler Beteiligung durchzuführen, sondern angeregt hat, über die Aufsichtsgremien die Implementierung von Mitarbeiterzufriedenheitsanalysen zeitnah zu prüfen und gemeinsam mit den Personal- und Betriebsräten Vereinbarungen hierzu zu treffen. Konkret wurde durch die Stadtvertretung in ihrer Sitzung am 17.03.2014 einstimmig der folgende Beschluss gefasst: „Die Stadtvertretung bewertet die Durchführung von regelmäßigen Analysen zur Mitarbeiterzufriedenheit als ein wichtiges Instrument der modernen Unternehmensführung. Für die städtischen Eigenbetriebe, Eigengesellschaften und Beteiligungen wird daher angeregt, über die Aufsichtsgremien die Implementierung von Mitarbeiterzufriedenheitsanalysen zeitnah zu prüfen und gemeinsam mit den Personal- und Betriebsräten Vereinbarungen hierzu zu treffen.“ In den Werkausschüssen der Eigenbetriebe und in den Aufsichtsräten der Eigen- und Beteiligungsgesellschaften wurde die Umsetzung des Beschlusses der Stadtvertretung thematisiert und erörtert. Die Betriebsleitungen bzw. Geschäftsführungen haben in Abstimmung mit den Personal- bzw. Betriebsräten entsprechende Analysen zur Mitarbeiterzufriedenheit durchgeführt (siehe beigefügte Aufstellung als Anlage). Da den teilgenommenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen weitestgehend nur eine interne Auswertung im Unternehmen zugesagt wurde, kann ich eine detaillierte öffentliche Darstellung der einzelnen Ergebnisse nicht vornehmen. Wenn in den Unternehmen eine übergeordnete. durchschnittliche Auswertung in der Gesamtheit vorgenommen wurde, ist diese in der beigefügten Aufstellung unter Punkt 4. angegeben. Hausanschrift: Ötlnungexelton: Bankverblndungen: Landeshauptstadt Schwerin Mo. 08:00 - 16:00 Uhr Sparkasse Mecklenburg-Schwerin BIC NOLAD521 LWL lBAN DE73 1406 2000 0370 0199 97 Der Oberbtlrgermelater DI. 08200 - 10:00 Uhr Deutsche Bank AG BIC DEUTDEEHX)O( IBAN DE82 1307 0000 0309 6500 00 Am Paokhoi 2 - 6 Do. 08:00 - 19:00 Uhr VR-Bank e.G. Schwerin BIC GENODEF1SN1 lBAN DE72 1409 1464 0000 0280 00 HypoVereinsbank BIC HYVEDEMMGOO IBAN DE22 2003 0000 0019 0453 85 Commerzbank BIC COBADEFFMO iBAN DE03 1404 0000 0202 7845 00 Glüubigar-ldant-Nr-‚z DEB7 LHSO 0000 0074 24 19053 Schwerin ( ( 115) inne aanoaoennummm Zentraler Behördenmi: 049 385 115 Zentraler Teiatonservice: +49 385 545—0 Internet: www.schwerin.da E—Mall: Intoüachwerin.de Samstags-Öffnungszeiten des Eürgerßüros unter www.schwerln.de _2- Nicht in der Aufstellung berücksichtigte Eigenbetriebe und Gesellschaften sind aufgrund von keinem eigenen oder zu geringem Personalbestand von der Beantwortung ausgenommen worden. Beteiligungen mit einem zu geringen Beteiligungsanteil wurden ebenfalls nicht abgefragt. Mit freundlichen Grüßen & OCM„ Dr. Rico Badenschier Anlage Eigenbetriebe/ Gesellschaften 72. 1. 3. „„4. , 6. 7. Auffälligkeiten Maßnahmen u. Überprüfung Wiederholung! Abstände keine Auffälligkeiten - Quelltizlerungs- und Weiterbildungsplan erstellt - Weiterentwicklung betriebi. Gesundheitsmanagement keine Auffälligkeiten offen Aufgrund der deutlich überwiegenden Zufriedenheit der Beschäftigten und einer fehlenden Signifikanz von konkreten Problemen erschienen einzuleitende Maßnahmen nicht erforderlich. , „5- , Durchwann? Instrument Ergebnis Einbindung Personalrat/BR führung SDS Mai-Juni Fragebogen 2016 Zustimmung vom Betriebsrat Benotung grundsätzlich im Mittel (geht so bis ziemlich gut); erfolgt speziell zu den Themen Familienfreundlichkelt. Arbeitszeitenfiexibiiität. Weiterbildungsangebote "ziemlich gut“ bis "sehr gut". Verbesserung des internen lnformationsflusses. Weiterbildungsangebote gewünscht Ende 2014 Fragebogen gemeinsam vom Personalrat und der Werkleitung initiiert April Fragebogen es gibt keinen Betriebsrat - Da eine Auswertung und Besprechung mit den Beschäftigten noch nicht erfolgt Ist. Gesamtzufrledenheit Im Durchschnitt kann auf die Fragen 5 bis 7 noch nicht eingegangen werden. "ziemlich gut" 2018 entspricht einer 2 bei einer Skala von 1 bis 5 April Methodik COPSOQ — - Methode und Fragenkatalog keine Auffälligkeiten Um die ggf. vorhandenen Problemstellungen abzustellen wurden intensive 2019 wird eine weitere Analyse. mit dem Gesichtspunkt der Mitarbeiterzufrledenheit. durchgeführt. Um diesen Prozess langfristig zu begleiten und fassbare Ergebnisse zu erhalten. wird hier ein Rhythmus von zwei Jahren gewählt. 2013 bis Copenhagen Psychosocial vorab mit dern Betriebs- und Gespräche mit Betriebs- und Personalrat geführt sowie mit den Beschäftigten. Sept. 2015 Questionnaire - Einzelgespräche mit Beschäftigten und Gruppenleitern anhand eines international standardisierten Fragebogens zur Ermittlung der psychosozialen Belastung am Arbeitsplatz Personalrat abgestimmt In den Intensivierten Gesprächen konnten Problematiken aufgegriffen und durch konstruktive Diskussion Maßnahmen abgeleitet werden. Hierbei wurde auf die Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeitenden eingegangen. Aus den Befragungen der Beschäftigten haben sich 5 Themenblöcke (Gesundheit; Soziale Beziehungen: Personalarbeit; Organisation; AnliegenNorschiäge Betriebsrat SIS und Personalrat KSM) gebildet um die Problemstellungen zu behandeln und Maßnahmen abzuleiten. Es ist ein hohes Anliegen diesen Prozess zu evaluieren und zusehen. ob die Maßnahmen sukzessive umgesetzt und in den Arbeitsalltag transferiert wurden. Hierzu werden in Abständen Gespräche mit den Mitarbeitenden sowie Betriebs- und Personalrat geführt um ihre Zufriedenheit und die sukzessive Umsetzung festzustellen. April-Juni Fragebogen 2016 Zustimmung vom Betriebsrat übenwlegend positive Rückmeldungen. speziell zu keine Auffälligkeiten den Themen Familienfreundlichkeit. erfolgt Weiterentwlcklung betriebi. Gesundheitsmanagement Die Beschäftigten sollen jährlich Im Rahmen der Jahresmitarbeitergespräche auch eine Arbeltszeitenflexibilität. Weiterbildungsangebote anonyme Beantwortung der Fragen zur Zufriedenheits-analyse vornehmen Es wurde noch keine Befragung durchgeführt. Eine Analyse befindet sich in der Prüfung. der Betriebsrat wurde von Fragebogen März 2016 - Arbeitsklima ° Gründung einer Personalabtellung für NVS/MVG mit dem Wechsel der Beginn an. vollumfänglich. im - Mitarbeiterfilhrung Geschäftsführung gesamten Prozess beteiligt ' Zeitdruck im Fahrdienst - Aus- und Weiterbildung von Führungskräften - - — Fahrerser in den Straßenbahnen ja. alle vier Jahre - Ausbildung Einsatz von Mediatoren - Überarbeitung der Rahmenbeciingungen In der Dienstplenung - Fahrarsitze der Straßenbahnen wurden komplett gewechselt. Ausstattung April-Juni Fragebogen Zustimmung vom Betriebsrat überwiegend positive RTickmeidungen. speziell zu keine Auffälligkeiten 2016 erfolgt den Themen Familienfreundllchkeit. Arbeitszeitenflexibliität. Weiterbildungsangebote Zustimmung vom Betriebsrat überwiegend positive Rückmeldungen. speziell zu Verbesserung des internen den Themen Familienfreundilchkeit. lnformationsflusses Arbeitszeitenflexlbilität, Weiterbildungsangebote Mai 2017 Fragebogen erfolgt analog Bus Weiterentwicklung betriebl. Gesundheitsmanagement - Einberufung einer internen Arbeitsgruppe zur - Erarbeitung von Lösungsvorschlägen. - Tarifverhandlungen zu einem Tarifvertrag Demografie offen offen 2015 Online-Fragebogen Der Betriebsrat und der Mitarbeiter- Vertreter im Aufsichtsrat waren in der Gesamtzufrledenheit liegt bei 74% von 100% Auffälligkeiten in besonderem Ausmaß waren nicht zu verzeichnen. Vorbereitungs-‚ Beauftragungs-‚ Designphase und insbesondere bei der Umsetzung (z. B. Die getroffenen Maßnahmen beinhalten vorrangig: - engere Information der Mitarbeiter über betriebliche Ziele und Vorgänge direkt durch die Vorgesetzten. per Mail und Facebook ' mehr Kompetenzen für die Mitarbeiter - Durchführung von Mitarbeiter- Gesprächen mindestens einmal pro Jahr - Verbesserung der Arbeitsbedlngungen, z. B. Anschaffung von höhenverstellbaren Schreibtischen. ergonomische Schreibtischstühle‚ neue Ausleuchtung am Arbeitsplatz . Renovierung von Büros (erstmalig seit Bezug 2000) Datenschutz) beteiligt. Die Ergebnisse der Umfrage wurden gemeinsam ausgewertet und Maßnahmen erarbeitet. Die Überprüfung der Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch regelmäßige Gespräche mit dem Betriebsrat. Zurjährilchen Betriebsversammlung können die Mitarbeiter anonymisiert Fragen. Anregungen und Sorgen einbringen. Diese werden mit dem ° off-en ' Durch den Einsatz von externen Beratern dazu Ist die Maßnahme sehr kostenaufwendig. Die bisherige externe Beratungsfinna ist nicht mehr tätig. Insofern erscheint die Vergleichbarkeit gefährdet. Die direkte Kommunikation in regelmäßigen Mitarbeiter- und Betriebsratsgespräohen führte zu nachhaltig positiven Ergebnissen und einem sehr guten Betriebskllma. Betriebsrat besprochen und bearbeitet. über das jeweilige Ergebnis wird berichtet. 2014 Fragebogen unter Einbindung des Betriebsrates . Schlechte u. -jährilch indiv. MA-gespräche zw. GF u. alien Angestellten - alle 2 J. in dem Rahmen zusätzlich eine Fragebogen Fragebogen jährlich Neben der Projektgruppe Employer Branding. die sich weiterhin mit der Mitarbeiterzufriedenheit beschäftigt. wurden verschieden Arbeitsgruppen eingerichtet. um eventuelle Problemstellungen mit den Beschäftigten zu Ja. eine erneute Befragung der Beschäftigten ist avlsiert. jedoch erst wenn die derzeit laufenden diskutieren, Lösungsvarianten zu erarbeiten. umzusetzen und zu überprüfen Projekte abgeschlossen sind. Ausstattung - zu wenig Personal . keine Auffälligkeiten Die Gesamtzufriedenhelt der Beschäftigten der Die Mitarbeiterbefragung u. — jedoch hat die Kita die Auswertung erfolgte durch Kita gGmbH entsprach beider Befragung. die Projektgruppe Employer ausgehend von einer Skala von 1-5 (wobei 1 sehr gGmbH sich Branding. die aus 2015 zu mehr Zufriedenheit unter den Beschäftigten geführt. ungenügende Gefährdungsbeurteilung zu psychischen Belastungen statt 2014 Die personellen Änderungen in den Führungsebenen haben zu einer Änderung des Führungsstils geführt. Der dialog- und lösungsorlentierte Führungsstii hat Gesamtzufriedenheit „es geht so" bis „ziemlich gut" gut und 5 sehr schlecht ist). einer 2. verschiedene Themen Beschäftigten aller Bereiche besteht. Unter anderem war herangezogen. um die und ggf. auch anzupassen. Unter anderem wurde durch die Projektgruppe Mitarbeiterzufriedenheit Employer Branding eine Weiterbildungskonzaption für die Kita gGmbH erstellt auch ein Mitglied des noch weiter auszubauen. und die Einrichtungen erhalten jährlich ein Weiterbildungsbudget. Darüber Betriebsrates Teil der Projektgruppe. sodass die Hierzu gehören unter anderem die Themen hinaus ist auch ein intranet für die Mitarbeiter/innen der Kita gGmbH in Arbeit und das Projekt „Mehr Zeit für Kinder“ entstanden. welches sich derzeit in der Beteiligung des Betriebsrates gegeben war. Weiterbildung u. inforrnationl Kommunikation. Aufbauphase befindet. Die Umgesetzten Maßnahmen werden regelmäßig mit der Geschäftsführung. der pädagogischen Leitung. den Leitern der Einrichtungen und den Projektgruppen reflektiert, auf Praktikabllltät geprüft und ggf. überarbeitet. keine Auffälligkeiten - regelmäßiger Austausch mit dem Betriebsrat Betriebsrat wurde über Art und Inhalt Im Vorfeld informiert grundsätzlich sind die Beschäftigten zufrieden, individuelle Abweichungen ausgenommen . Erarbeitung einer Mitarbeiter Charta ja. alle 2-3 Jahre