BRS Schwerin


Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin Datum: 2016-04-14 Antragsteller: Bearbeiter/in: Fraktionen/Stadtvertreter/ Ortsbeiräte Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Telefon: Antrag Drucksache Nr. öffentlich 00694/2016 Beratung und Beschlussfassung Stadtvertretung Betreff B-Plan Nr. 55.10 „Neues Wohnen am Lankower See„ auf Grundlage des städtebaulichen Entwurfes entwickeln Beschlussvorschlag Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt den B-Plan Nr. 55.10 "Neues Wohnen am Lankower See" auf Grundlage des Siegerentwurfes des städtebaulichen Wettbewerbs zu entwickeln. Weiterhin sollen Baumfällgenehmigungen erst nach dem Beschluss des B-Planes bescheidet werden. Begründung Für die Fläche des ehemaligen Internatskomplexes in der Gadebuscher Straße wurde 2010 das Auswahlverfahren für ein städtebaulich landschaftsplanerisches Konzept abgeschlossen. Aus fünf Planungsbüros wählte eine Fachjury mit Unterstützung durch städtische Fachämter einen Siegerentwurf der Architekten „Mikolajczyk – Kessler – Kirsten“ aus, der die Grundlage für die weitere Entwicklung des Gebietes darstellen soll. Inhalt des Siegerentwurfes ist u.a. ein umfassendes Grünraumkonzept, dass den Großteil des wertvollen Großgrüns erhalten und in die Bebauungsstruktur und Straßenplanung integrieren soll. In der Begründung der Vorlage für den Grundstücksverkauf (DS: 00206/2015) heißt es eben-falls: „Der Entwurf des ersten Preisträgers stellt die Grundlage für die städtebauliche Planung dar.“ Die geplanten und genehmigten Baumfällungen auf diesem Gebiet widersprechen jedoch dem Grünraumkonzept des städtebaulichen Entwurfs. Dienen städtebaulich entwickelte Konzepte als Beschlussgrundlage, sollte die Einhaltung für das weitere Planungs- und Bebauungsverfahren gewährleistet werden. 1/2 über- bzw. außerplanmäßige Aufwendungen / Auszahlungen im Haushaltsjahr Mehraufwendungen / Mehrauszahlungen im Produkt: --- Die Deckung erfolgt durch Mehrerträge / Mehreinzahlungen bzw. Minderaufwendungen / Minderausgaben im Produkt: --- Die Entscheidung berührt das Haushaltssicherungskonzept: ja Darstellung der Auswirkungen: --- nein Anlagen: keine gez. Cornelia Nagel Fraktionsvorsitzende 2/2