BRS Schwerin


Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin Ausschuss für Kultur, Gesundheit und Bürgerservice Schwerin, 2017-09-18 Bearbeiter/in: Frau Schulz Telefon: e-mail: (0385) 5 45 10 25 cwulff@schwerin.de Protokoll über die 35. Sitzung des Ausschusses für Kultur, Gesundheit und Bürgerservice am 12.09.2017 Beginn: 18:00 Uhr Ende: 20:00 Uhr Ort: Stadthaus, Am Packhof 2-6, Raum 6.047 (Aufzug D) Anwesenheit 1. Stellvertreter des Vorsitzenden Romanski, Julia-Kornelia entsandt durch Fraktion DIE LINKE 2. Stellvertreter des Vorsitzenden Klemkow, Gret-Doris entsandt durch SPD-Fraktion ordentliche Mitglieder Dorfmann, Regina Hoppe, Eberhard Janker, Anja Rabethge, Silvia Schneider, Jens-Holger Thierfelder, Brigitte Dr. entsandt durch Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entsandt durch SPD-Fraktion entsandt durch Fraktion DIE LINKE ab 19.10 Uhr entsandt durch CDU-Fraktion entsandt durch AfD-Fraktion entsandt durch Fraktion Unabhängige Bürger stellvertretende Mitglieder Hinkelmann, Anne beratende Mitglieder Kunau, Otmar entsandt durch Seniorenbeirat Verwaltung Badenschier, Rico Dr. Dobbrick, Kerstin Hübner, Gerit Kreth, Christina Kretzschmar, Dirk Lucht, Dorin Preßentin, Silke-Maria Schikora, Tim Dr. Schwabe, Marita ab TOP 4 1/11 Leitung: Julia-Kornelia Romanski / Silvia Rabethge Schriftführer: Gabriele Schulz Festgestellte Tagesordnung: Öffentlicher Teil 1. Eröffnung der Sitzung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Festsetzung der Tagesordnung 2. Wahl des/der Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur, Gesundheit und Bürgerservice 3. Bestätigung der Sitzungsniederschrift der 34. Sitzung vom 11.07.2017 (öffentlicher Teil) 4. Informationen zum Zoo Schwerin 5. Mitteilungen der Verwaltung 6. Beratung zu Beschlussvorlagen aus dem Hauptausschuss (öffentlich) 6.1. Straßenbenennung im B-Plan-Gebiet "Neues Wohnen am Lankower See" Vorlage: 01149/2017 7. Beratung zu Anträgen aus der Stadtvertretung (öffentlich) 7.1. Erhalt der Sportstätten in Paulshöhe, Görries und Krösnitz Vorlage: 01108/2017 7.2. Ehrenamtliche Arbeit retten und zukunftsfähig machen Vorlage: 01129/2017 8. Sonstiges 2/11 Protokoll: Öffentlicher Teil zu 1 Eröffnung der Sitzung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Festsetzung der Tagesordnung Bemerkungen: Die 1. Stellvertreterin der Ausschussvorsitzenden, Frau Julia-Kornelia Romanski, eröffnet die 35. Sitzung des Ausschusses für Kultur, Gesundheit und Bürgerservice und begrüßt die Mitglieder des Ausschusses, die Vertreter und Vertreterinnen der Verwaltung sowie die anwesenden Gäste. Sie stellt die form- und fristgerechte Ladung und die Beschlussfähigkeit des Ausschusses fest. Es liegt eine Nachtragstagesordnung mit dem TOP 6.1 Straßenbenennung im BPlan-Gebiet „Neues Wohnen am Lankower See“, Vorlage: 01149/2017 vor. Frau Rabethge weist darauf hin, dass im Protokoll der 34. Sitzung vom 11.07.2017 unter TOP 5.2 die Wiedervorlage des Tagesordnungspunktes „Konservatorium ‚Johann W. Hertel‘ – Konkretisierung der Zieldefinition zum wesentlichen Produkt 26301 und Vorschlag zu abrechenbaren Kennzahlen“ in der 35. Sitzung des Ausschusses am 12.09.2017 vorgesehen ist. Frau Romanski antwortet darauf, dass Herr Ahmels an der heutigen Sitzung nicht teilnehmen kann und deshalb dieser Tagesordnungspunkt erst in der nächsten Sitzung beraten werden sollte. Herr Kretzschmar informiert darüber, dass in der Verwaltung daran gearbeitet wird. Des Weiteren informiert Frau Romanski, dass sowohl der Oberbürgermeister als auch Frau Janker etwas später zur Sitzung kommen werden. Beschluss: Der Ausschuss stimmt der geänderten Tagesordnung einstimmig zu. Abstimmungsergebnis: Ja-Stimmen: Nein-Stimmen: Enthaltung: zu 2 8 0 0 Wahl des/der Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur, Gesundheit und Bürgerservice Bemerkungen: 3/11 Die 1. Stellvertreterin der Ausschussvorsitzenden, Frau Romanski gibt Hinweise zum Wahlverfahren. Die Ausschussmitglieder einigen sich auf eine offene Abstimmung. Frau Hinkelmann schlägt Frau Rabethge als Ausschussvorsitzende vor. Frau Rabethge erklärt sich einverstanden zu kandidieren. Sie stellt sich und ihren beruflichen Werdegang sowie ihr Engagement in kulturellen Bereichen vor. Nach erfolgter Wahl übergibt Frau Romanski die Leitung der Sitzung an die neue Ausschussvorsitzende. Beschluss: Frau Rabethge wird einstimmig als Ausschussvorsitzende gewählt. Frau Rabethge nimmt die Wahl an. Abstimmungsergebnis: Ja-Stimmen: Nein-Stimmen: Enthaltung: zu 3 8 0 0 Bestätigung der Sitzungsniederschrift der 34. Sitzung vom 11.07.2017 (öffentlicher Teil) Beschluss: Die Sitzungsniederschrift der 34. Sitzung des Ausschusses für Kultur, Gesundheit und Bürgerservice vom 11.07.2017 wird einstimmig mit einer Enthaltung bestätigt. Abstimmungsergebnis: Ja-Stimmen: Nein-Stimmen: Enthaltung: zu 4 7 0 1 Informationen zum Zoo Schwerin Bemerkungen: Die Ausschussvorsitzende begrüßt den Direktor des Zoos, Herrn Dr. Schikora. Herr Dr. Schikora berichtet anhand der dem Protokoll beigefügten Präsentation über die Entwicklung des Zoos seit seiner letzten Vorstellung in diesem Ausschuss. Er informiert über die Besucherzahlen, die aufgrund der notwendigen Schließung im Rahmen der Vogelgrippe sowie des verregneten Osterfestes und des verregneten Monats Juni unter den Erwartungen blieben. Erst Ende August 2017 konnte das Vorjahresergebnis eingeholt werden. 4/11 Seit seinem letzten Auftritt im Ausschuss wurden ein neues Corporate Design und Logo sowie eine neue Homepage entwickelt. Die Printmedien und Außenwerbung wurden entsprechend angepasst. Weiterhin gab es eine Überarbeitung des Wegeplans, die Neugestaltung der Wegeführung in Form neuer Wegweiser, um den Zoo Schwerin als Marke wahrnehmbar zu machen und ihn zu präsentieren. Die Metallaufsteller in Schwerin werden neu gestaltet. Neue Gehegetafeln wurden aufgestellt. Das Jahresprogramm 2017 wurde reduziert. Man konzentriert sich nunmehr auf vier wesentliche Events und kleinere Begleitveranstaltungen. Das Jahresprogramm 2018 hat eine ähnliche Struktur wie in diesem Jahr: Ostern, Sommerfest (in Kooperation mit den Stadtwerken – Strandfest findet am selben Wochenende statt), Dunkel-Munkel-Party, Dreamnight, Kinderfest der Volkssolidarität am 02.06. Die Baumaßnahmen seit 2016 erstrecken sich auf folgende Schwerpunkte: 1. Nashorn-Savanne für 890.000,00 € (Förderung durch EFRE-Mittel) Dazu gehören eine Veranstaltungshütte und eine Informationshütte zum Thema Nashorn. In der Veranstaltungshütte können u.a. Trauungen stattfinden. 2. Erweiterung und Umstellung des Bauernhofes auf bedrohte Nutztierrassen 3. Bienenhaus und Lehrpfad. Laufende Baumaßnahmen: 1. Modernisierung der Infrastruktur inklusive 90 % Förderung durch EFREMittel (Beschallung, Beleuchtung, Wegesicherheit, Antirutschbelag auf Holzwegen, Umfriedung Wasservogelanlage, Kletterpfad, Besucherbrücke, neues Gehege für Helmkasuar) 2. Neubau Löwenanlage (4,6 Mio. € geplant inkl. 90 % Förderung durch EFRE-Fördermittel) Anfangsbestand: 1 Kater und 2 Katzen Optimierung Kassen- und Zooladen 3. Weiterentwicklung Humboldt-Haus (Sanierung und Umgestaltung) 4. Maßnahmen zur Gefahrenabwehr (s. Geflügelpest/Vogelgrippe) Vögel waren 5 Monate im Stall; Auflagen von Amtsseite; Verlust des vollständigen Vogelbestandes droht Neueindeckung Eingangsgebäude. Die Ausschussvorsitzende begrüßt den Oberbürgermeister, welcher während der Ausführungen von Herrn Dr. Schikora den Raum betreten hatte. Herr Dr. Badenschier gratuliert bei dieser Gelegenheit der neuen 5/11 Ausschussvorsitzenden zu Ihrer Wahl. Anschließend können die Ausschussmitglieder Fragen stellen, die Herr Dr. Schikora beantwortet. Hierbei handelt es sich um Fragen zu den Besucherzahlen, zur Übergabe der kaufmännischen Betriebsführung an die Stadtwerke, Umbauarbeiten im Humboldt-Haus sowie die Anerkennung von Zuchterfolgen. Frau Romanski weist darauf hin, dass der Zoo eine Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin thematisch unterstützt mit der Aufstellung eines Terrariums mit zwei Kröten. Herr Dr. Schikora lädt die Ausschussmitglieder ein, am nächsten Freitag zum Weltnashorntag in den Zoo zu kommen. Die Ausschussvorsitzende bedankt sich für die Ausführungen und verabschiedet Herrn Dr. Schikora. zu 5 Mitteilungen der Verwaltung Bemerkungen: Herr Kretzschmar, Leiter des Kulturbüros, berichtet darüber, dass bei den OpenAir-Kinotagen in diesem Jahr weniger Besucher als im letzten Jahr waren. Für den Besuch des Dezernats V in der Franz-Mehring-Straße durch den Ausschuss schlägt er den für den 14.11.2017 geplanten Sitzungstermin vor. Eine Entscheidung darüber, ob die gesamte Sitzung oder nur der erste Teil dort stattfinden wird, kann kurzfristig getroffen werden. Weiter informiert Herr Kretzschmar über das Projekt Gemeinsames Chorsingen von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen sowie von der 3. Sitzung des Gremiums Kunst im öffentlichen Raum zur Aufstellung von Skulpturen (Skulptur Bela Donna, drei Baumskulpturen am Bleicher Ufer). Der Oberbürgermeister spricht über die Eröffnung der Ausstellung „Madgermanes – Mystery of foreign affairs“ am Samstag im Kunstverein Schwerin sowie auch über Vorhaben von Kunst im öffentlichen Raum. Frau Schwabe, Leiterin der Volkshochschule, bittet den Ausschuss darum, einen Vertreter für die Mitarbeit im Beirat der Volkshochschule zu benennen. Außerdem informiert sie über das geplante Vorhaben in der Außenstelle Hamburger Allee, welches durch das Bundesbau- und Energieministerium mit 3,8 Millionen Euro unterstützt wird. Hier soll ein Kultur- und Bildungszentrum entstehen, welches auch für Angebote von anderen Bildungsträgern und Familienbildungsangebote genutzt werden kann. Ein Stadtteilbüro soll entstehen. Fertigstellung ist für August 2018 vorgesehen. Damit erhält der Stadtteil eine Aufwertung sowohl von der Gestaltung her als auch von den Inhalten. Ein Schweriner Architekturbüro wurde beauftragt. Die Schulabschlüsse werden zurzeit in der Sprachheilschule in der Sacharowstraße angeboten. Weiterhin berichtet Frau Schwabe über die für den 14.10.2017 in der Zeit von 6/11 17.00 bis 22.00 Uhr geplante Nacht des Wissens: - 17.00 Uhr Eröffnungsveranstaltung in der Landesbibliothek - 19.00 Uhr Stadtbibliothek - 21.00 Uhr Sternwarte - Abschlussveranstaltung beim Kunstverein E-Werk. Auf die Frage, ob im Gebäude in der Hamburger Allee ein Saal vorgesehen ist, antwortet Frau Schwabe, dass ein Atrium entstehen wird mit 200 bis 250 Plätzen. Frau Hübner, FD Gesundheit, berichtet über die Jugendfilmtage vom 07. bis 08.12.2017 im Kino Mega Movie am Bleicher Ufer. Themen sind Nikotin, Alkohol und Suchtprävention. Flyer sind bereits gedruckt und wurden schon an Schulen verteilt. Weiterhin informiert Frau Hübner über die Impfsprechstunde zum Grippeschutz. Beginn ist in diesem Jahr der 10.10.2017. Durch die Veränderung der Räumlichkeiten im FD Gesundheit befinden sich jetzt zwei große Impfzimmer nebeneinander. Dies verkürzt die Wartezeiten erheblich. Der FD Gesundheit nimmt mit seiner Impfsprechstunde auch am Tag für die Familie (Samstag, 21.10.2017), welcher vom Bündnis der Familie organisiert wird, teil. Zum psychosozialen Krisennotdienst berichtet Frau Hübner von verwaltungsinterner Abstimmung und Verknüpfung mit bestehenden Angeboten. Dafür arbeitet eine Kommission von Vertretern aus den Bereichen Gesundheit, Jugend, Feuerwehr, Klinik sowie psychisch Kranken selbst zusammen. Der Oberbürgermeister spricht das Thema der Einrichtung eines gemeinsamen Fachdienstes Gesundheit mit den Nachbarlandkreisen an. Der Landkreis Nordwestmecklenburg ist ausgestiegen. Die Verhandlungen mit dem Landkreis Ludwigslust-Parchim sind auch ins Stocken geraten. Der Kreistag hat ein klares ablehnendes Votum abgegeben. Deshalb stellt die Landeshauptstadt Schwerin ihre Bemühungen aufgrund fehlender Kooperationspartner ein. Unter anderen Rahmenbedingungen könnte dieses Thema wieder aufgegriffen werden. Die Leiterin des Fachdienstes Bürgerservice, Frau Kreth, informiert darüber, dass das Schleswig-Holstein-Haus eingesprungen ist bei der Durchführung von zusätzlichen Eheschließungen, welche für das Rathaus vorgesehen waren und dort aufgrund von Baumaßnahmen nicht stattfinden konnten. Die Standesbeamten begrüßen es, dass ab 01.10.2017 auch gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen werden können. Außerdem kündigt Frau Kreth für die nächsten Monate räumliche Veränderungen im FD Bürgerservice/Ausländerbehörde an. Personelle Engpässe sind momentan im BürgerBüro zu verzeichnen, da drei Kolleginnen/-en für die Wahl abgeordnet wurden. Im Oktober ist eine Besserung absehbar. Um 19.10 Uhr kommt Frau Janker. Frau Lucht (ehemals Möller), Gleichstellungsbeauftragte, gibt bekannt, dass sie am 25.07.2017 geheiratet hat. Sie erhält dafür Glückwünsche der Ausschussmitglieder. 7/11 Frau Lucht informiert darüber, dass die Handwerkskammer und die IHK in Westmecklenburg jedes Jahr zwei Unternehmerinnenstammtische veranstaltet. In diesem Jahr findet der Unternehmerinnenstammtisch am 11.10.2017 in Wittenburg statt. Die Einladung dazu gibt sie zum Protokoll. Heute hat sie die Einladungen zum Frauenbündnis am 26.09.2017 verschickt. Es gibt eine Projektvorstellung für den Girls- und Boys-Day. Hierfür sind verschiedene geschlechterspezifische Werkstätten für Jungen und Mädchen vorgesehen. Zu den Aktionstagen gegen Gewalt an Frauen werden vier Fahnen am BerthaKlingberg-Platz wehen. Die Landesarbeitsgruppe plant jedes Jahr eine Aktion. Letztes Jahr fand eine Aktion in Boizenburg statt, dieses Jahr in Hagenow, Grabow und Ludwigslust. Ein weiteres Thema ist der Leitfaden für gendergerechte Sprache in der Verwaltung. Gegenwärtig finanziert die Leitstelle Gleichstellung einen solchen Leitfaden, welcher nicht nur für die Verwaltung, sondern auch für die Unternehmen geplant ist. Der Oberbürgermeister informiert, dass der Austritt der Landeshauptstadt Schwerin aus dem Verein phanTECHNIKUM erfolgt ist. Der gesparte Beitrag in Höhe von 550,00 € kommt dem Filmkunstfest zugute. Weiter berichtet der Oberbürgermeister über das Gespräch in der Staatskanzlei zum Filmkunstfest. Im Ergebnis kann gesagt werden, dass das Filmkunstfest in Schwerin nicht in Gefahr ist. zu 6 Beratung zu Beschlussvorlagen aus dem Hauptausschuss (öffentlich) zu 6.1 Straßenbenennung im B-Plan-Gebiet "Neues Wohnen am Lankower See" Vorlage: 01149/2017 Bemerkungen: Frau Rabethge berichtet von der Diskussion im Ortsbeirat Lankow. Hier wurde die Bezeichnung „Kirchenweg“ anstatt „Bei der Kirche“ vorgeschlagen. Die Ausschussmitglieder sind sich einig, dass die Bezeichnung „Bei der Kirche“ grammatikalisch nicht richtig ist. Wegen der Verwechslungsgefahr mit der „Kirchenstraße“, auf welche die Verwaltung in ihrer Stellungnahme hinwies, wird durch einzelne Mitglieder angeführt, dass beide Straßen unterschiedliche Postleitzahlen haben. Vorgeschlagen wurde auch „Kirchweg“. Beschluss: Der Ausschuss für Kultur, Gesundheit und Bürgerservice übernimmt die Straßenbezeichnungen „Walnussweg, Ulmenweg, Wachholderweg“ für die Erschließungsstraßen im Bebauungsplangebiet Nr. 55.10 „Neues Wohnen am Lankower See“. Die Bezeichnung „Bei der Kirche“ wird einstimmig abgelehnt. 8/11 Dafür wird die Bezeichnung „Kirchenweg“ vorgeschlagen. Der Ausschuss für Kultur, Gesundheit und Bürgerservice empfiehlt dem Hauptausschuss folgendes zu beschließen: Folgende Bezeichnungen werden für die Erschließungsstraßen im Bebauungsplangebiet Nr. 55.10 „Neues Wohnen am Lankower See“ vorgeschlagen: Walnussweg, Ulmenweg, Wachholderweg, Kirchenweg. Abstimmungsergebnis: Ja-Stimmen: Nein-Stimmen: Enthaltung: 9 0 0 zu 7 Beratung zu Anträgen aus der Stadtvertretung (öffentlich) zu 7.1 Erhalt der Sportstätten in Paulshöhe, Görries und Krösnitz Vorlage: 01108/2017 Bemerkungen: Herr Schneider begründet den Antrag seiner Fraktion. Er kennt aber auch den Einwohnerantrag, welcher in die nächste Sitzung der Stadtvertretung durch die Herren Lemke, Gajek und Jagau stellvertretend eingebracht werden wird. Diesem Antrag würde sich die AfD-Fraktion anschließen. Frau Klemkow erklärt, dass sie den hier vorliegenden Antrag der AfD-Fraktion im Namen ihrer Fraktion ablehnen wird. Frau Romanski erklärt, dass sie den Antrag im Namen ihrer Fraktion verschieben möchte, da er im Zusammenhang mit der Fußballkonzeption steht. Dazu äußert sich der Oberbürgermeister, dass die Fußballkonzeption 2010 die Schließung vorsieht. Die Sportentwicklungsplanung wird im nächsten Hauptausschuss eingebracht. Der Sportplatz Krösnitz wird von der Stadt nicht mehr bewirtschaftet. Die Verwaltung wird die Schließung von Paulshöhe und die temporäre Nutzung von Görries vorschlagen. Der Sportplatz Großer Dreesch am Gebäude der SVZ sollte ein Kunstrasenplatz werden. Darüber hinaus werden zwei Vorlagen in der nächsten Stadtvertretersitzung beraten werden. Die Empfehlung der Verwaltung ist es, den Antrag abzulehnen. Die Ausschussmitglieder einigen sich auf eine Wiedervorlage. 9/11 zu 7.2 Ehrenamtliche Arbeit retten und zukunftsfähig machen Vorlage: 01129/2017 Bemerkungen: Frau Romanski erklärt für die Antrag stellende Fraktion, dass der Punkt 2 aus dem Antrag herausgenommen werden soll. Die Punkte 1 und 3 sind noch aktuell. Sie begründet den Antrag damit, dass sich in der Stellungnahme der Verwaltung alle Angaben auf das Jahr 2016 beziehen. Kritisiert wird insbesondere, dass auf die Schreiben der Flüchtlingshilfe vom 08.08. und 02.09.2017 an den zuständigen Dezernenten Herr Ruhl bis heute keine Reaktion erfolgt ist. Die Antrag stellende Fraktion wäre auch bereit, im Betreff die Worte „retten und“ zu streichen. Auf die Frage der Ausschussvorsitzenden nach der Dringlichkeit des Antrages erklärt Frau Romanski, dass sich die Dringlichkeit erledigt hat. Frau Klemkow fragt nach Gesprächsoptionen und welche Aktivitäten in der Zwischenzeit erfolgt sind. Der Oberbürgermeister berichtet über einen Besuch des zuständigen Dezernenten Herrn Ruhl gemeinsam mit Frau Just, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, in Salzgitter. Die Stadt Salzgitter ist vergleichbar mit der Stadt Schwerin: ca. 100.000 Einwohner und ca. 5.000 Flüchtlinge. Die beiden Vertreter haben Impulse mitgebracht. Von den Strukturen in Salzgitter kann Schwerin lernen. Durch Herrn Avramenko und Frau Just werden Arbeitskreise Migration und weitere Kontakte gepflegt. Herr Oellerking selbst war vier Wochen im Urlaub. Im August hatte Herr Ruhl Urlaub. Frau Klemkow äußert ihr Verständnis für die Flaute in der Sommerpause. Die Partner sind auf einem guten Weg. Es ist ein wachsender Prozess bei immer mehr Zuzug. Die Aktivitäten seitens der Verwaltung sind da, aber die finanziellen und menschlichen Ressourcen sind teilweise aufgebraucht. Es handelt sich in diesem Bereich viel um ehrenamtliche Tätigkeit. Außerdem spricht sie die Fördermittelstrukturen an. Problematisch ist es, im Rahmen des Integrationsfonds an das Geld zu kommen. Hier entscheidet das LAGUS. Frau Klemkow informiert über Nachbarschaftskonferenzen und weist darauf hin, dass jegliche Unterstützung gebraucht wird. Frau Dorfmann als Mitglied im Netzwerk Integration hat das Gefühl, dass sich ein guter Gesprächsfaden entwickelt hat in Bezug auf die „100,00 € pro Kopfförderung“. Frau Rein von der Integrationsservicestelle ist unglaublich viel im Gespräch mit dem Flüchtlingshilfe e.V. Deshalb erscheint ihr der Antrag der Fraktion DIE LINKE ungerechtfertigt. Frau Romanski betont, dass es darum geht, dass die Verwaltung überhaupt auf ehrenamtliche Arbeit achtet. Der Antrag sollte eine Art „Anschubsen“ sein. Frau Klemkow spricht Frau Rein ihren ganz persönlichen Dank aus und äußert die Meinung, dass dieser Antrag sich nicht fördernd auf diese Person ausgewirkt hat. Sie bittet den Oberbürgermeister, Frau Rein diesen persönlichen Dank weiterzuleiten. 10/11 Herr Hoppe hat nicht den Eindruck, dass in der Verwaltung fast nichts gemacht wird. Er würde raten, den Antrag zurückzunehmen, ansonsten wäre dieser abzulehnen. Dass der Antrag der Flüchtlingshilfe über Monate nicht beschieden werden konnte, begründet der Oberbürgermeister damit, dass dieser mehrfach nachgebessert werden musste. Außerdem war er verwundert, dass Herr Oellerking nicht mit ihm das Gespräch gesucht hat, obwohl beide ca. eine Woche vorher gemeinsam auf einer Veranstaltung waren. Das Ehrenamt hat einen hohen Stellenwert. Das zeigt sich u.a. in der Ehrenamtskarte. Gegenwärtig überlegt sich die Verwaltung Abstufungen im Ehrenamtswesen. Frau Dr. Thierfelder schlussfolgert, dass bei den 100,00 € Förderungsmaßnahmen noch Geld übrig sein könnte. Sie weist darauf hin, dass am 19.10.2017 die nächste Beiratssitzung stattfindet. Am 12.10.2017 ist Antragsschluss. Daraufhin betont Frau Klemkow, dass kein Geld verfallen soll. Frau Janker meldet für ihre Fraktion Beratungsbedarf an und bittet um eine Wiedervorlage. zu 8 Sonstiges Bemerkungen: Auf die Fragen nach dem QR-Code an öffentlichen Gebäuden und nach einem Kunstautomaten antwortet der Oberbürgermeister, dass er dazu den Fachdienst befragen wird, damit er die Antworten in der nächsten Sitzung geben kann. Die Ausschussvorsitzende bittet darum, sich in den Fraktion abzustimmen über die personelle Nachbesetzung im VHS-Beirat. Anschließend stellt sie die Nichtöffentlichkeit her. gez. Silvia Rabethge gez. Gabriele Schulz Vorsitzende/r Protokollführer/in 11/11