BRS Schwerin


Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin Büro der Stadtvertretung Schwerin, den 2017-09-18 29. Sitzung der Stadtvertretung am 18.09.2017 TOP 02 Bürgerfragestunde F1 Einreicher: Frau und Herr Mertz - Straßenaufbrucharbeiten Einmündung zum Nedderfeld F2 Einreicherin: Frau Marga Winkler - Badesteg Lankower See F3 Einreicher: Herr Maik Rickert - Seezugang Flachwasserbereich Ziegelaußensee F4 Einreicherin: Frau Sabine Mielke - Situation Mueßer Holz 0B 1B Bürgerfragestunde F 1 Einreicherin: Frau und Herr Mertz Betreff: Straßenaufbrucharbeiten Einmündung zum Nedderfeld U Anfrage: Sehr geehrter Herr Stadtpräsident Nolte, seit mehr als einem Vierteljahrhundert sind wir Bürger und Steuerzahler in Schwerin. In Schwerin-Mueß bewohnen wir ein Einfamilienhaus am Ende des Consrader Weges. Dieses haben wir teuer bezahlt und Steuern sowie Abgaben dafür regelmäßig entrichtet. Vor einigen Wochen sind wir von Straßenbaulärm und Zufahrtssperrung an der Einmündung zum Nedderfeld überrascht worden. Die Beeinträchtigungen dauerten mehr als drei Wochen an und sind bis heute nicht vollständig beseitigt worden. Es erfolgten bisher keinerlei Informationen über die Notwendigkeit und die Dauer der Straßenaufbrucharbeiten entlang unseres Grundstücks sowie die Wiederherstellung des ursprünglichen Nutzungszustandes der Straße und vor allem des Fußweges. Nun unsere Fragen: 1. Wer ist zuständig für die Straßenaufbruch- und Wiederherstellungsarbeiten am Consrader Weg ab Einmündung Nedderfeld bis zur ehemaligen Gärtnerei Mueß und weshalb erfolgte keinerlei Information über diese Arbeiten gegenüber den Anwohnern? 2. Warum wurde der ursprüngliche Zustand der Straße (Regenablauf mit Gefälle zu den Gossen) und des Fußweges (ebene Pflasterung ohne Senken und Stolpersteine, gleichmäßige Bordsteinkante) nicht wiederhergestellt? 3. Bis wann werden der Fußweg und der Straßenbelag ordnungsgemäß für unfallfreie Nutzung repariert und wer trägt die Kosten dafür? Für eine baldige aussagefähige Antwort danken wir im Voraus. Mit freundlichem Gruß gez. Monika und Joachim Mertz Bürgerfragestunde F 2 Einreicherin: Frau Marga Winkler Betreff: Badesteg Lankower See U Anfrage: Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben hier in Schwerin, der ehemaligen Lungenklinik eine der 17 hochwertigen Eigentumswohnungen gekauft. Der Wunsch in die Natur und an den Lankower Badesee wurde unterstützt mit der Aussage eines noch zu schaffenden kleinen Bade-oder Bootssteg, da an diesem Standort bereits ein Steg gewesen ist. Der Uferbereich an unserem Grundstück ist es so stark morastig, so das jetzt das baden nicht möglich ist. Es ist am Ufer so unwegig, das ein Einstieg in ein Paddel-oder Ruderboot nicht möglich ist. Am Nachbargrundstück (Kirchengrundstück) entstand in diesem Sommer 2017 ein Steg. Gilt nicht gleiches Recht für alle? Wir dürfen keinen Steg errichten, dürfen auch nicht etwas Sand im Uferbereich aufschütten um ins Wasser gehen zu können, natürlich aus Naturschutzgründen, aber wenn wir unseren privaten Bereich öffentlich machen, dann dürften wir das. Welch ein Widerspruch? Die Privatsphäre möge als hohes Gut geschützt bleiben. Warum kein kleiner Steg für 17 Familien ? Warum nicht 1-2 Meter breit mit 1 Kubikmeter aufschütten? Mit freundlichen Grüßen gez. Marga Winkler Bürgerfragestunde F 3 Einreicherin: Herr Maik Rickert Betreff: Seezugang Flachwasserbereich Ziegelaußensee U Anfrage: Sehr geehrte Damen und Herren, ich wohne seit 2010 im Neubaugebiet zwischen der Möwenburgstraße und dem Ziegelaußensee, muss eine erhöhte Grundsteuer für mein Eigenheim entrichten und habe keinen direkten Zugang zum Flachwasserbereich des Sees. Die Bewohnerdichte hat sich erhöht, so dass die marode Steganlage an heißen Sommertagen keinesfalls mehr genügt. Der ehemalige, provisorisch errichtete Steiluferzugang mittels Treppenstufen (zwischen Bootshausreihen – Spielplatzbereich), wurde leider von der Stadt 2015 zurückgebaut. Somit kann dieser Bereich als Seezugang nicht mehr genutzt werden. Gegenwärtig stellt die steile Abbruchkante neben dem Asphaltweg zusätzlich eine Absturzgefahr dar. Viele Anwohner sind enttäuscht, weil ursprünglich vom Baugebietsinvestor/LGE mit einer Badestelle und Seezugang geworben wurde. So wäre die Errichtung einer breiten Steintreppe mit Geländer und Schild „Baden verboten!“ ideal – Beispiel: das Südufer am Pfaffenteich. Wann baut die Stadt einen gefahrlosen Seezugang? Mit freundlichen Grüßen gez. Maik Rickert Bürgerfragestunde F 4 Einreicherin: Frau Sabine Mielke Betreff: Situation Mueßer Holz U Anfrage: Sehr geehrte Damen und Herren, können sie sich vielleicht vorstellen in einem Stadtteil wie meinem, nämlich dem Mueßer Holz, mit dem Anhören der Nachbarn, der Bürger, der Wähler zu beginnen? Seit 7 Jahren war es nicht so brenzlig wie jetzt. Wahlkampf-Podium im IB? In der AL-Schule? Fehlanzeige… wer quetscht sich schon gern nur ins Eiskristall? Straßenwahlkampf vor dem Keplereinkaufzentrum? Fehlanzeige.... Die superdeutsche Partei der .... fliegt mit Banner über unsre Häuser, das soll reichen? Da oben kann ich kaum diskutieren... Mein/unser bester Straßensozialarbeiter verlässt uns wg. Renteneintritt. Die syrischen Mamas und Papas haben keine Beratung. Die einfachsten Sitzbänke für Behinderte und alte Menschen verrotten (Übergang nach NZ) oder werden erst gar nicht an den Mueßer Berg gestellt… wie soll das bloß ab Hegelstraße weitergehen, es brodelt gewaltig... Natürlich tut der Ortsbeirat sein teil, natürlich haben wir kein Geld, aber was ich will kostet nur zuhören. Mit 1000 herzlichem Dank für die ehrliche Stadtvertreterarbeit. Ihre Sabine Mielke